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Archive for the ‘Ireland – travelling’ Category

Am 18. Juni war es soweit: Morgens um kurz nach 7.00 Uhr verließ ich New Ross mit dem vollgepackten Auto (ich möchte an dieser Stelle klarstellen: das ist nicht alles mein Krams! Die ganze linke Rückbank gehört Dörthe…) in Richtung Heimat.

Die Fähre in Rosslare, die um 8.45 Uhr ablegte, erreichte ich problemlos und musste mich dann bei strahlendem Sonnenschein  von der schönen grünen Insel verabschieden…

Gegen 13.00 Uhr kam das Schiff in Pembroke in Wales an und ich fand von dort aus problemlos die Straße Richtung Osten, die mich zur großen Autobahn M4 und dann weiter nach Dover bringen würde.

Die Fahrt durch Wales und England verlief absolut komplikationslos, bis ich auf die Ringstraße rund um London kam. Dort herrschte Feierabendverkehr und ich verpasste eine Ausfahrt, sodass ich ziemlich viel Zeit damit verlor, die richtige Route wiederzufinden. Sobald ich aber die M25 erreicht hatte, musste ich nur noch geradeaus bis nach Dover durchfahren. Dort kam ich gegen 21.00 Uhr an, nur um zu erfahren, dass alle Schiffe wegen eines Bombenfundes im Hafen von Calais Verspätung haben würden. Also musste ich bis 23.00 Uhr warten, bis es dann endlich aufs Schiff ging. Gegen 23.30 verließen wir schließlich den Hafen und ich warf einen letzten Blick zurück auf England.

Die Überfahrt war nicht allzu erholsam, was vor allem an mehreren lautstarken englischen Schülergruppen lag, aber irgendwann ergatterte ich doch noch ein ruhiges Plätzchen, an dem ich etwas Schlaf finden konnte. Als wir um 2.00 Uhr Ortszeit in Frankreich ankamen, war ich jedenfalls fit und beschloss irgendwann in Belgien, nach Deutschland durchzufahren.

So kam ich um 7.00, fast genau 24 Stunden nachdem ich aufgebrochen war, in Kaarst bei Dörthe an, wo ich mich erstmal für zwei Stunden schlafen legen konnte. Nach einem gemütlichen Frühstück mit Dörthe machte ich mich mittags schließlich auf zur letzten Etappe, fand problemlos durchs Ruhrgebiet und kam nachmittags wohlbehalten zuhause in Bad Oeynhausen an, wo ich natürlich schon erwartet wurde.Laut googlemaps ist meine Strecke 1349 km lang gewesen (ich habe dann ja vor London noch ein paar Kilometer hinzugefügt) und ich war insgesamt 31 Stunden unterwegs (die Pause in Kaarst mit eingerechnet). Die Strecke sah folgendermaßen aus:

Alles in allem kann ich sagen: Diese Rückreise war eine einmalige Erfahrung, die meinen Auslandsaufenthalt in Irland angemessen abgeschlossen hat!

I left New Ross early in the morning, at 7.00 am, on June 18th. Catching the ferry in Rosslare Harbour without any problems, I left the “Emerald Isle” at 8.45 am and reached Pembroke Dock in Wales at about 1.00 am. Driving through Wales and England was not too problematic, I only had trouble to find my way on the ring road around London because it was rush hour. But once I found the M25, I just had to follow the road until I reached Dover at about 9.00 pm.

Unfortunately, a bomb had been found in the harbour of Calais earlier the day and so all the ships to France were delayed. We only left England at 11.30 pm and reached Clalais at 2.00 am local time. I had slept a bit on the ship and felt fit enough to drive on. Thus, I reached Kaarst in Germany, where Dörthe lives, at 7.00 am on June 19th, where I went to Dörthe’s place in order to sleep for some hours. After breakfast with Dörthe, I left for Bad Oeynhausen at about noon and arrived home safely in the afternoon. All in all, I drove more then 1349 km (according to googlemaps, that’s the distance between New Ross and Bad Oeynhausen) in 31 hours (including the break in Kaarst). This extraordinary journey was a great experience which brought my eight months in Ireland to an appropriate conclusion!

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Weil wir am Sonntag erst ausschliefen und dann ausgiebig frühstückten und weil Tara ihren Schlüssel im Auto einschloss und der noch befreit werden musste, kamen Dörthe, Christian und ich erst nachmittags in New Ross los. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, an der Küste zu stoppen, und verbrachten einige Zeit am schönen Strand von Annestown.Irgendwann mussten wir aber weiter – schließlich lagen ja noch einige Kilometer vor uns, denn wir wollten ja nach Cork. Kurz vor 19 Uhr kamen wir dort an und hatten gerade noch Zeit genug, einen Pub zu suchen und zu finden, in dem wir das erste EM-Spiel der Iren gucken konnten. Das war allerdings etwas enttäuschend – nicht nur, weil die Iren nicht wirklich fußballerische Klasse haben, sondern vor allem, weil das allen irischen Fans in Irland von Anfang an bewusst zu sein schien und weil deswegen die Stimmung eher gedämpft war. Etwas enttäuscht verließen wir also den Pub nach der ersten Halbzeit und kochten im Hostel unser Abendessen.

Gut gestärkt mit dem typischen Hostelfrühstück machten wir uns am nächsten Morgen auf zu einer etwas ausgedehnteren Stadterkundung: St. Anne’s Church, English Market, Grand Parade, South Mall, St. Patrick’s Street sowie die vielen kleinen belebten Gassen der Innenstadt. Irgendwann hatten wir aber alles abgelaufen und so ging es nachmittags weiter Richtung Süden, genauer gesagt nach Kinsale.

Kinsale ist ein kleines buntes Fischerdörfchen an der Südküste Irlands, das bekannt für das etwas außerhalb gelegene Charles Fort sowie für die Fischgerichte (allen voran natürlich Fish&Chips) der Restaurants ist. Wir fuhren zunächst in das Städchen hinein, beschlossen dort aber, doch direkt zum Charles Fort zu fahren, weil wir nicht riskieren wollten, vor verschlossenen Türen zu stehen.

Das Charles Fort ist eine sternenförmige Festung und wurde in den 1670er und 1680er Jahren im Zuge des Krieges zwischen Jakob II (James II) und Wilhelm III (Wilhelm of Orange) gebaut. Die Form des Forts sollte besonders effektiv sein, um Angriffen mit Kanonen standzuhalten. Tatsächlich ist das Fort für einige Zeit belagert worden und musste schließlich den Briten übergeben werden, die es dann lange als Kaserne nutzten.

Nach dem anglo-irischen Vertrag wurde das Fort aufgegeben und schließlich während des irischen Bürgerkrieges 1922 niedergebrannt. Erst 1971 wurden die übrig gebliebenen Teile unter Denkmalschutz gestellt, sodass man sie heute besichtigen kann.

Was wir natürlich auch ausgiebig taten, nachdem uns die wirklich sehr hilfsbereiten und kompetenten Mitarbeiter ausführlich über das Fort informiert haben. Außerdem genossen wir den tollen Ausblick über die Bucht von Kinsale.

Insgesamt verbrachten wir mehr als eine Stunde im Charles Fort, bevor wir dann wieder zum Städtchen zurück fuhren. Dort wollte ich unbedingt bei einem vom Lonely Planet empfohlenen Fish&Chips-Laden – Überraschung! – Fish&Chips essen, aber der hatte leider schon zu. So musste ich hungrig vorbei an den vielen bunten Häuschen, die man überall im Zentrum bewundern kann, laufen.

Immerhin fanden wir noch einen Supermarkt, wo wir uns für ein späteres Abendessen eindecken konnten.

Und das Abendessen sollten wir heute in einem besonders gepflegten Ambiente einnehmen. Bei der Unterkunftssuche hatten Dörthe und ich uns nämlich gegen Christian durchgesetzt und das Hostel gewählt, das mitten im irischen Nichts (und damit weit weg von jedem Pub) war, dafür aber tolle Bewertungen bei Hostelworld hatte und mit Ruhe und großen Zimmern lockte: das Driftwood House in Skibbereen.

Wir fuhren also über kleinste Landstraßen und hielten angestrengt nach dem kleinen Holzschild Ausschau, das uns an den Kreuzungen den Weg wies. Nach einigen Kilometern kamen wir so problemlos am Driftwood House an, wo wir gleich vom Besitzer begrüßt wurden – auf Deutsch! Er erzählte uns, dass seine Frau Deutsche sei und dass er deswegen Deutsch spräche. Natürlich wollten wir wissen, woher sie käme, und tadaa!: sie kommt aus Herford! Weil die beiden natürlich schon öfter da waren, ist er also sogar mal in Bad Oeynhausen gewesen!

Dann zeigte er uns das Haus und wies uns noch stolz auf die neuste Attraktion des Driftwood Houses hin: der “Hot Tub”, ein kleiner Whirlpool im Garten. Und er bot uns an, dass wir diese überdimensionierte Badewann mal ausprobieren dürften! Die Familie würde jetzt erst einen Spaziergang machen und danach könnten sie dann den Hot Tub nochmal erwärmen. Wir sollten uns in der Zwischenzeit wie zuhause fühlen… Und das taten wir auch. Zuerst brachten wir unser Gepäck in unser riesiges Zimmer und erkundeten danach das Grundstück, freuten uns über die weite irische Landschaft und den beginnenden Sonnenuntergang.

Auch Christian war mittlerweile völlig begeistert vom Haus und fand es gar nicht schlimm, dass kein Pub in erreichbarer Nähe war. Wir fanden nämlich schnell etwas viel besseres: ein Trampolin!

Wir verbrachten also die nächste halbe Stunde damit, lachend und kreischend wie verrückt auf dem Trampolin herumzuspringen, bis unsere Gastgeber wieder kamen. Jetzt stellte sich auch die Besitzerin vor und meinte nur ganz trocken: “Wir haben euch bis zum Wald kreischen gehört…”.

Als die Sonne ganz untergegangen war, gingen wir dann das Highlight des Abends an, nämlich das Bad im Whirlpool. Nach all der Reiserei in den letzten Tagen, nach kleinen Hostelzimmern und noch kleineren Hostelbadezimmern und nach vielen Kilometern im Auto war es eine unglaubliche Erfahrung, im warmen Wasser voller Blubberblasen zu liegen und gleichzeitig an der frischen Luft zu sein. Ich habe es also tatsächlich geschafft, in einem irischen Gewässer zu baden;)!

Wir hätten es stundenlang im Hot Tub aushalten können, aber wir wollten die Heizkosten unserer Gastgeber nicht zu sehr in die Höhe treiben und deswegen stellten wir unsere überdimensionierte Freiluftbadewanne irgendwann aus und gingen zurück ins Haus, wo wir uns in der großen Küche noch Spaghetti kochten und dann satt und zufrieden ins Bett gingen.

Am nächsten Morgen schliefen wir aus – eine Check-Out-Zeit gab es hier nicht – und frühstückten in aller Ruhe im Sonnenschein auf der Terasse. Dann machten wir uns gegen Mittag wieder auf die Reise. Das erste Ziel des Tages hieß Baltimore, ein weiteres kleines Fischerdörfchen an der Südküste, das aber so klein war, dass wir nur einmal “um den Block” liefen und dann gleich weiter fuhren. Schließlich hatten wir auch heute wieder einiges vor.

Das eigentliche TageszZiel war nämlich die Mizen Halbinsel, auf der sich sowohl der südlichste als auch der südwestlichste Punkt Irlands befinden. Diesen Orten näherten wir uns auf der Küstenstraße, die uns an schönen Buchten vorbei- und durch kleine Dörfchen hindurchführte.

In einem davon, in Crookhaven, machten wir eine kleine Verschnaufpause und gönnten uns ein Eis am Hafen (wobei wir fast weggeweht worden wären – es war perfektes Meerwetter mit Sonne, blauem Himmel, Wattewölkchen und ordentlich Wind und dann unter dem Gelächter der drei anderen Touristen fast einen Herzinfarkt bekamen, als eine Katze unter lautem Getöse aus dem Mülleimer sprang, in den Dörthe gerade ihr Eispapier geworfen hatte).

Zwischen Crookhaven und dem Mizen Head lag dann der Brow Head, der südlichste Punkt Irlands. Das erste Stück dorthin kann man noch mit dem Auto fahren, aber dann muss man durch kniehohes Gras weiterlaufen, bis man zu einem verfallenen Gebäude kommt. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Landzunge, die den südlichsten Punkt der Insel markiert, sowie auf die nächste Bucht mit ihrem riesigen Sandstrand.

Leider hatten wir keine Zeit für eine Pause an diesem Strand – es war schon wieder spät geworden und wir wollten ja noch zum Mizen Head. Dort kamen wir kurz vor dem Ende der Öffnungzeiten an und wurden als letzte zur ersten Aussichtsplattform auf dem Weg zur “Signal Station”, dem Leuchtturm an der Südwestspitze von Irland gelassen, von wo wir einen tollen Blick auf die Küste hatten.

Dann liefen wir weiter zu der weißen Bogenbrücke, die zum Leuchtturm führt, und von dort weiter auf die nächsten Klippen, von denen wir die Halbinsel Sheep’s Head und sogar den Ring of Beara sehen konnten.

Zum Abschluss unseres Besuches guckten wir uns noch die “Signal Station” an, an deren Ende sich der südwestlichste Punkt Irlands befindet. Hier war man dem Wind absolut ausgesetzt und konnte deswegen teilweise kaum atmen – auch hier also ein wahrlich atemberaubendes Erlebnis!

Ganz am Ende schauten wir uns noch die kleine Ausstellung über den Leuchtturm und das Leben des Leuchtturmwärters, über die Halbinsel und über die Tiere, die auf der Halbinsel sowie im Wasser drum herum leben, an, die sich im Leuchtturmgebäude befindet. Leider sahen wir keine Wale, die hier eigentlich öfter mal vorbeischwimmen, sondern nur Seetang, der von den Wellen an die Wasseroberfläche getrieben wurden. So oder so hat uns der Mizen Head aber richtig gut gefallen und uns einen perfekten irischen Tag am Meer beschert.

Auf dem weiteren Weg, den wir an diesem Tag zurücklegten, sahen wir dann noch ganz viel Irland. Wir hatten nämlich noch einiges an Strecke vor uns, weil wir bis nach Killarney fahren wollten. Das Städtchen hatte sowohl Dörthe als auch mir bei unseren vorherigen Besuchen immer richtig gut gefallen und Christian freute sich auch auf die vielen Pubs, die wir ihm versprochen hatten. Und so belohnten wir uns in Killarney nach einer langen Fahrt an den verschiedenen Halbinseln vorbei, durch Glengariff und Kenmare und schließlich über die Kerry Berge sowie durch den Killarney Nationalpark (inklusive kurzem Stop am Torc Waterfall) mit wohlverdienten Guinness und Bulmers.

Am nächsten Tag frühstückten wir in aller Ruhe (wir waren mal wieder die letzten), bummelten noch einmal durch Killarney und machten uns dann auf den Rück weg nach Athlone, wo Dörthe uns bei einem Spaziergang durch die Stadt ihre Schule zeigte und wir dann in einer Bar miterlebten, wie Deutschland die Niederlande mit 2:1 besiegte. Schließlich ließen wir den Abend in Sean’s Bar, dem ältesten Pub Irlands, ausklingen, wo wir das Glück hatten, noch einmal eine irische Musik-Session mitzuerleben.

Donnerstags hieß dann für Dörthe endgültig Abschied nehmen: gegen Mittag nahmen sie und Christian den Bus zum Flughafen. Ich räumte noch die letzten Überbleibsel in Dörthes Wohnung zusammen, bevor ich mich auf den Rückweg nach New Ross machte, wo ich gegen 18.00 Uhr ankam.

The last travelling days included Annestown Beach, Cork City, the colorful village of Kinsale with its famous Charles Fort, a fantastic hostel in the middle of nowhere near Skibberren with lovely hosts, a trampolin and a hot tub, Baltimore, Mizen Head Peninsula with Ireland’s most southerly point, Brow Head, and Mizen Head Signal Station with the famous white bridge at Ireland’s most south-western point, Killarney and a wonderful final evening for Dörthe and Christian in Sean’s Bar, Ireland’s oldest pub, before they flew home to Germany on Thursday afternoon while I headed back to New Ross for my last days here.

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Am 08. Juni schliefen Daniel und ich erstmal aus und frühstückten dann gemütlich, wobei wir uns überlegten, was wir mit dem Tag anfangen wollten. Das Wetter war nämlich immer noch ziemlich ungemütlich… Eigentlich wollten wir ja ans Meer, aber bei Sturmböen und Regenschauern? So beschlossen wir, uns erstmal in Wicklow umzugucken, und liefen zum Hafen, wo wir auf einer Mole herumspazierten und dabei fast weggeweht wurden. Kurz danach rief Tara an, die eigentlich mit einer Gruppe aus dem Hostel zur Klosteranlage Glendalough fahren wollte, sich aber dann aufgrund des schlechten Wetters in den Wicklow Mountains schon wieder auf dem Rückweg befand und sich uns anschließen wollte. Wir spazierten also gemeinsam zu den Klippen  im Süden von Wicklow, wo wir auf die Ruine des Black Castle (12. Jh.) stießen und uns dort den Wind um die Nase wehen ließen.

Nachmittags wollten wir eigentlich zu verschiedenen Stränden an der Küste fahren, aber wir fanden nur den Zugang zu einem, nämlich zu Britta’s Bay, einem langen Sandstrand 13 km südlich von Wicklow, wo wir einen langen Strandspaziergang machten.

Danach fuhren wir noch über kleine Straßen nach Avoca, wo wir uns die Weberei ansahen – Daniel war total fasziniert von der altertümlichen Technik, mit der die Webstühle betrieben werden… Ich habe im Shop noch eine wunderschöne Wolldecke für Mama gekauft und dann machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Wicklow.Schließlich fing ja heute die Fußball-EM an und wir wollten natürlich das Auftaktspiel gucken. Wir kamen gerade noch passend zum Anpfiff in Wicklow an und während ich das Auto parkte, suchten und fanden Tara und Daniel einen Pub, der das Spiel zeigen würde. So haben wir also den EM-Auftakt erlebt – in einem irischen Pub, mit dem Barkeeper über Fußball fachsimpelnd und wahlweise Guinness, Bulmers oder Tee trinkend…

Am nächsten Tag fuhren wir morgens mit dem Auto nach Bray und von dort mit der DART nach Dublin. Dort trafen wir Dörthe und ihren Bruder Christian, mit denen ich in den nächsten Tagen ins County Cork fahren wollte, gingen noch ein bisschen shoppen, verabschiedeten uns gegen 17.00 Uhr von Daniel, der früh am Sonntag morgen nach hause fliegen musste, und fuhren zuerst zurück nach Bray und dann weiter nach New Ross, wo wir das erste Deutschland-Spiel der EM gucken wollten und dann bei mir zuhause die Nacht verbringen wollten.

After sleeping in and having breakfast in the hostel, Daniel and I walked to Wicklow’s harbour at about noon – despite the bad weather: the sky was grey and it was very windy!

At noon, Tara came back from her day trip already, because the weather was just too bad in the Wicklow Mountains to spend the whole day there. So we all walked to the ruins of the Black Castle on the cliffs in the south of Wicklow before driving down the coast to Britta’s Bay where we did a walk on the large beach.

Later, we went to the famous Avoca Weaving Mill, where we had a look at the weaving process (which Daniel found very fascinating). I bought a woolen blanket for my Mum in the shop and then we drove back to Wicklow where we watched the first game of the European Soccer Championchip in a pub.

On Saturday, we went to Bray and from there took the DART to Dublin. There we met Dörthe and her brother Christian, went shopping and said good-bye to Daniel in the afternoon who would fly home early on Sunday morning while we all drove back to New Ross, where we wanted to watch the first game of the German soccer team in a pub before leaving for County Cork on Sunday.

 

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Nachdem Daniel seine Sachen ins Hostel gebracht hatte, machten wir uns direkt auf den Weg in ein Pub, um dort in meinen Geburtstag reinzufeiern. Wir landeten im Stag’s Head und stießen dort um Mitternacht auf meinen Geburtstag an. Kurz danach hieß es auch schon “Letzte Runde” und so machten wir uns wenig später auf den Rückweg zum Hostel. Dort bekam ich von Tara noch eine dicke Schokoladentorte und dann fielen wir in unsere Etagenbetten – schließlich hatten wir tagsüber viel vor…Leider regnet es am nächsten Morgen in Strömen, aber das sollte uns nicht von unseren Tagesplänen abhalten. Zunächst wollte ich endlich die Christchurch besichtigen, und die war praktischerweise direkt um die Ecke… Von innen ist die Kirche schön schlicht gehalten, aber es gab dennoch einiges zu entdecken. Neben den Siegeln von Stadt und Staat bietet die Kirche nämlich auch eine schiefe Wand! (Ich gebe zu, dass die nicht so wirklich gut zu erkennen ist, aber sie war tatsächlich schief!)

Das eigentlich Highlight, zumindest für mich, befand sich aber in den Katakomben der Kirche – hier sind nämlich die mumifizierte Ratte und ihre Jägerin, die mumifizierte Katze, ausgestellt, die in einer Orgelpfeife gefunden wurden…

Nach der Besichtigung der Christchurch wollte Tara gerne ins Kilmainham Gaol, und da ich das Gefängnis beim letzten Mal zwar schon sehr interessant gefunden habe, aber am Ende mehr damit beschäftigt war, mich über unseren Tourguide zu ärgern, hatte ich nichts dagegen. Leider hatte keiner von uns einen Überblick über das Dubliner Bussystem und so liefen wir die knapp 3 km durch den strömenden Regen. Immerhin waren wir im Gefängnis selbst im Trockenen und die Führung war dieses Mal um einiges besser! Außerdem habe ich endlich ein Foto vom East Wing, auf das sich keine Touristen verirrt haben!

Nach all diesem Sightseeing waren wir natürlich hungrig und so fuhren wir mit dem Bus zurück in die Stadt (ins Zentrum zu fahren, ist deutlich leichter, als herauszufahren…). Dort trafen wir Jakob, der ebenfalls einen Sightseeing-Tag in Dublin machte, und gingen in ein typisch irisches Restaurant – Supermac’s! Das war nämlich mein Wunsch für mein Geburtstagslunch: eine große Portion Taco Fries!

Nachmittags hatte es endlich aufgehört zu regnen, und so wollten wir eigentlich Trinity College und seine Bibliothek erkunden, um das Book of Kells zu besichtigen, aber wir verpassten die letzte Guided Tour und beschlossen daher, direkt in mein Lieblingsmuseum zu gehen, das ja bekanntermaßen das National Museum of Ireland – National History ist… Es hat mir genauso gut gefallen wie immer und die anderen fanden es auch ganz lustig. Die letzte Handlung des Tages war ein kurzer Spaziergang durch den Merrion Square Park, bevor wir zurück zum Hostel mussten. Dort schnappten wir uns unsere Sachen und fuhren mit der LUAS zum Park&Ride. Gerade als wir das Auto erreichten, fing es wieder an zu regnen. So konnten wir auf der Fahrt durch die Wicklow Mountains leider fast gar nichts sehen außer Nebel und überlaufenden Bächen… Immerhin haben wir es heil bis nach Wicklow geschafft und unser nettes Hoste, das Captain Halpin’s Bunkhouse, problemlos gefunden. Das Hostel war wirklich gemütlich, wir hatten viel Platz und freuten uns schon darauf, hier zwei erholsame Nächte zu verbringen und die Seeluft der irischen Küste zu genießen…
Daniel brought all his stuff to the hostel and then we went to the Stag’s Head in order to celebrate my birthday from the very first minute onwards. At midnight, we touched glasses – and had to leave soon after that because the bell for the last round was sounded. So we returned to the hostel, where I got a very very rich chocolate-birthday-cake. Yummy!

Unfortunately, it rained the next day, but we wanted to do some sightseeing inside of some of Dublin’s most famous buildings anyways… We started with Christchurch, which, together with St. Patrick’s Cathedral, is Dublin’s most well-known church. There’s a leaning wall and in the catacombs, you’ll find a mummified rat and a mummified cat which were found in an organ pipe!

After that, we walked to Kilmainham Gaol, and this time the guide was much better than the last time I was here. She was very enthusiastic and really enjoyed her job, so that my second visit here was almost like a whole new experience… When the tour had finished, it was past noon already and we all were quite hungry. So we returned to the city center for my birthday lunch at – tadaaa! – Supermac’s! Taco Fries! Yummy again!

We also met Jakob in the city center and wanted to visit Trinity College and its library with the famous Book of Kells together, but unfortunately, we missed the last guided tour. Thus, we went on immediately to my favorite museum in Dublin – yes, I know that you know that it’s the National Museum of Ireland – National history. There’s always something new to discover and I was happy to come here on my birthday. And apparently, the others liked it as well!

After all this sightseeing, it was time to leave the city and so we took the LUAS to the park&ride where I had left the car. Unfortunately, it started to rain again as soon as we reached the car, which was sad because we couldn’t see too much of the beautiful Wicklow Mountains we were travelling through them. At least, we reached Wicklow and our cozy hostel for the next two nights, Captain Halpin’s Bunkhouse, without any trouble, had dinner there and went to bed soon. All in all, it was a very interesting 26th birthday and I was glad to have seen so much that day!

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Das nächste Ziel der letzten Irlandreise meines Assistentenjahres lag in Dublin, wohin Daniel am 06. Juni anreisen wollte, sodass wir in meinen Geburtstag reinfeiern könnten, bevor wir am 07. Juni dann weiter an die Küste fahren wollten. Dafür wollte ich das Auto auf dem Park&Ride Red Cow stehen lassen; da das aber nur für 24 Stunden möglich ist, war der Plan, relativ spät am Abend am Parkplatz anzukommen, um am nächsten Tag möglichst viel Zeit in Dublin verbringen zu können. So fuhren Tara und ich nicht auf direktem Wege von Athlone nach Dublin, sondern machten einen Umweg über Kildare, wo das Nationalgestüt Irlands liegt,  das ich sowieso unbedingt sehen wollte.

Glücklicherweise zeigte sich das irische Wetter wieder von seiner besten Seite und so konnten wir die Stuten und ihre Fohlen auf ihren weitläufigen Wiesen vor strahlend blauem Himmel sehen. Was für ein Pferdeleben!

Ein kurzer geschichtlicher Exkurs zum Gestüt: Im Jahr 1900 kaufte William Walker einen Gutshof und begann Vollblutpferde zu züchten. Das Gestüt wurde schnell bekannt: Walker war nämlich ein ziemlicher Exzentriker, der die Pferde gemäß ihrer Sternzeichen paarte und für jedes Fohlen aufgrund der Sternenkonstellation bei seiner Geburt ein Horoskop erstellen ließ. Tatsächlich war er damit sehr erfolgreich:  Zwischen 1904 und 1914 gewannen Walkers Pferde alle klassischen Rennen in Irland. 1915 schenkte er das Gestüt der britischen Krone. Dafür wurde Walker geadelt und erhielt den Titel Lord Wavertree. Bis 1943 hieß das Gestüt British National Stud Company, es wurde dann der irischen Regierung übergeben. 1945 wurde die Irish National Stud Company gegründet, die das Gestüt heute noch betreibt (allerdings ohne Horoskope).

Das Gestüt liegt auf einer wunderschönen Anlage, in der sich mehrere Gärten, zum Beispiel St Fiachra’s Garden oder der Japanese Garden, in dem man quasi dem Pfad des Lebens folgt, befinden.

Wir haben uns zwar zwischendurch verlaufen – und das, obwohl der Garten wirklich nicht groß ist – aber wir haben alle wichtigen Stationen gefunden! Und zwar gerade noch rechtzeitig vor Schließung! Um Punkt 18.00 Uhr verließen wir das Gestüt und fuhren nach Dublin. Gegen 20.00 Uhr fanden wir uns im Hostel ein und trafen um 22.00 Uhr Daniel. Hat also alles gut geklappt!

On our way to Dublin, where I wanted to spend my birthday weekend, Tara and I stopped in Kildare, where Ireland’s National Stud is located. Fortunately, the weather was very good and so we could enjoy the sight of all the mares and foals on the spacious meadows as well as the walks through the different gardens, i.e. St. Fiachra’s Garden and the Japanese Garden where we could follow the “path of life”.

The first years of the stud are very interesting, in particular because of its owner: The stud was founded by Colonel Hall Walker  in 1900. He was very successful with his horses, although his eccentric breeding technique relied heavily on astrology: the fate of a foal was decided by its horoscope and the roofs of the stallion boxes opened on auspicious occasions to reveal the heavens and duly influence the horses’ fortunes. In 1915, he gave the stud to the British government, and in 1943 it was given to the Irish government and thus became the Irish National stud.

We left the stud at about 6 pm and went on to Dublin, where we arrived two hours later. At 10 pm, we met Daniel who wanted to celebrate my birthday with me – so all was set for a long birthday weekend in Dublin and in Wicklow!

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Direkt zum Ferienbeginn machte ich eine der extremsten Erfahrungen meines Irlandjahres, und zwar die Besteigung des Croagh Patricks, des heiligen Berges der Iren. Ich hatte ja in Glendalough ein ganz bisschen Bergsteigererfahrung gesammelt, aber der Croagh Patrick war nochmal eine ganz andere Hausnummer…

Aber der Reihe nach – die Ferienzeit fing ja ganz entspannt an… Auf dem Plan stand, noch einige Regionen Irlands zu bereisen, in denen ich noch nicht (so oft) gewesen bin, und dabei noch einige der anderen Assistenten zu treffen. So fand sich Samstag abend Tara bei mir in New Ross ein und Sonntag mittag machten wir uns auf den Weg Richtung Norden. Ein erster Zwischenstop fand in Athlone statt, wo wir bei Dörthe zu Abend aßen. Dörthe hatte eigentlich geplant, danach mit uns mit zu kommen, aber sie war auch noch mit Von-der-Schule-Erholen und Aufräumen und Packen beschäftigt und entschloss sich daher, zu Hause zu bleiben.

So fuhren Tara und ich abends alleine weiter und kamen kurz nach 22.00 Uhr in Carrick-on-Shannon, Jakobs Wohnort, an (wir hatten unterwegs unfreiwillig ein paar Landstraßen getestet). Den Pub, wo wir Jakob treffen wollten, fanden wir dann aber doch relativ schnell. An diesem Sonntag spielte Jakob nämlich seine letzte “Traditional Session” in Carrick-on-Shannon – er hatte ja während der Fremdsprachenassistentenzeit gelernt, Bodhrán, eine traditionelle irische Trommel, zu spielen, und sich einer Gruppe von Musikern angeschlossen, die jeden Sonntag abend im Pub zusammen musizierten.

An diesem Abend waren ziemlich viele Musiker da, die aber echt gut miteinander harmonierten. Zwischendurch standen auch immer mal wieder irgendwelche Leute auf und trugen einfach ein Lied vor… Insgesamt war es also ein richtig toller und vor allem sehr irischer Abend – ich war jedenfalls total glücklich, zum Ende meines Irlandjahres eine echte irische “Session” miterleben zu dürfen!

Am nächsten Tag fuhren Tara und ich weiter nach Ballinrobe, wo wir Jenny einsammeln wollten. Wir kamen am frühen Nachmittag an und stärkten uns erstmal mit einem Tee, bevor wir Richtung Westport aufbrachen. Kurz dahinter liegt nämlich der Croagh Patrick. Und der machte uns von Anfang an klar, dass ein Aufstieg keine leichte Sache sein würde. Es ging nämlich mehr oder weniger gerade den Hügel hoch, und zwar nicht auf einem gut ausgetretenen Wanderpfad, sondern auf einem von Steinen durchzogenen Weg, der mich froh und dankbar für meine Wanderschuhe machte. Immerhin entschädigte der Blick über die Bucht, ebenfalls von Anfang an, für die Strapazen.

Je höher wir kamen, desto besser konnten wir – auch dank des wider Erwarten guten Wetters – die vielen kleinen Inseln in der Bucht sehen…

Nach dem ersten Teil des Aufstiegs konnten wir uns auf einem ebenen Stück Weg ein bisschen erholen und den Blick auf die Inseln und auch ins Landesinnere genießen, bevor die eigentliche Anstrengung, nämlich der Aufstieg zum Gipfel, begann.

Es ging einfach gerade die Flanke des Berges hinauf – im gefühlten 45° Winkel! Wie steil das ganze in Wirklichkeit ist, kann man auf dem ersten Croagh-Patrick-Foto, das ich hier gepostet habe, eigentlich nur erahnen. Erschwerend kam hinzu, dass hier überhaupt kein richtiger Weg mehr existierte, sondern nur noch eine Geröllhalde, sodass man bei jedem Schritt aufpassen musste, die Füße richtig zu setzen…

Am Ende musste man sich wirklich zu jedem einzelnen Schritt überwinden…. Wenn man dann aber oben ist (in unserem Fall knapp 2,5 Stunden, nachdem wir losgegangen waren), vergisst man die Strapazen doch relativ schnell. Der Blick über die Bucht ist atemberaubend! (Das fand auch der Schokohase, den Dörthe uns tags zuvor als Reiseproviant mitgegeben hatte.)

Und ja, ich war tatsächlich oben!

Einen Stein hatte ich in alter Pilgertradtion auch noch mit hochgeschleppt; den habe ich nach einer kurzen Erholungs-Sandwich-Pause, in der wir von fiesen kleinen Mücken fast aufgefressen worden sind, zu all den anderen Steinen gelegt, die den Gipfel des Croagh Patrick ausmachen.

Nach einem kurzen Aufenthalt machten wir uns wieder an den Abstieg. Der ging zwar etwas schneller als der Aufstieg, aber man musste sich wirklich total konzentrieren, um da einigermaßen heile wieder runter zu kommen. Es ist echt schwer zu glauben, dass es tatsächlich Leute gibt, die hier barfuß hoch und wieder runter pilgern, aber wir haben auf dem Rückweg tatsächlich zwei Jungs getroffen, die genau das gemacht haben…

Wir Mädels waren aber mehr als froh über unsere Wanderschuhe und kamen so nach mehr als vier Stunden am und auf dem Croagh Patrick heile wieder am Auto an.

Auf dem Rückweg fuhren wir kurz durch Westport, bevor wir in Ballinrobe kurz vor Schließung des einzigen Supermarktes, der am Bank Holiday überhaupt geöffnet hatte, noch Tiefkühlpizza für alle ergattern konnten. Und die hatten wir uns auch echt verdient! Nach dem Abendessen sind wir dann nur noch hundemüde ins Bett gefallen…

Am nächsten Tage wollten Tara und ich eigentlich nach Inis Mór (Inishmore), also auf die größte der drei Aran Islands fahren, aber da es ununterbrochen regnet und total diesig ist, ließen wir das sein und fuhren ein bisschen an der Küste der Galway Bay entlang, bis wir am Coral Beach landen, einem Strand, der nur aus Korallen besteht.

Dort sammele ich natürlich einige Minikorallen ein und dann geht es wieder zurück nach Galway, wo wir ein bisschen Zeit in der Stadt verbringen. Am späten Nachmittag fahren wir dann zurück nach Athlone und übernachten wieder bei Dörthe, bevor es am nächsten Tag weiter Richtung Osten geht. Das war also der erste der drei Abschnitte meiner letzten zwei Reisewochen in Irland!

I had several travel plans for my last two weeks in Ireland – and one of them involved climbing Croagh Patrick, Ireland’s holy mountain, which turned out to be the most extreme experience of my year in Ireland. But let me tell the whole story in sequence…

On Saturday evening, Tara arrived in New Ross, and on Sunday, in the early afternoon, we drove up to Athlone, where we had dinner at Dörthe’s flat. From there, Tara and I went on to Carrick-on-Shannon (Dörthe had planned to come with us, but she realized she was too tired and so she stayed at home). We arrived in Carrick at about 10pm and went to a local pub where we met Jakob, who had learned to play the Bodhrán, a traditional Irish drum, during his year in Ireland and had joined some musicians who met at that pub every Sunday to play their instruments together. For me, it was a very nice and very Irish experience – all the traditional instruments and songs and all the happy people in the pub…

On Monday, Tara and I went on to Ballinrobe, where we met Jenny, who wanted to climb Croagh Patrick with us. So we arrived at the bottom of the mountain in the afternoon and started our strenuous uphill climb. At the beginning, there was a stony path which lead us straight up the hill. It was exhausting from the beginning onwards, but, on the other hand, the views were worth it from the beginning, too. After 1/3 of the climb, there was a level path where we could see the beautiful region of Connemara as well as the bay. There we could relax a little before the final part of the climb began, which lead us straight up the mountainside! This part was aggravated by the fact that there was no paved path – just stones! You really had to watch every single step of your feet…

After 2,5 hours, we finally reached the top of the mountain where we enjoyed the breathtaking views over the bay as well as some well-deserved sandwiches and chocolate before climbing downhill again. It is almost unbelievable but there actually are people who make a pilgrimage up here barefoot!

Of course, we were quite tired when we finally arrived at the car, but we still drove through Westport to have a look at this lovely little town. But nothing more, we decided to drive on to Ballinrobe after a couple of minutes… Arriving there, we bought some frozen pizza – again, well deserved – before going to bed.

On Tuesday, Tara and I wanted to go to Inismór (Inishmore), the largest of the three Aran Islands, but unfortunately the weather was so bad that we decided not to go. We spent the day at the coast of the Galway bay instead, stopping at Coral Beach (which consists of millions of little corals!) and Galway city before returning to Athlone, where we spent the night at Dörthe’s appartment again. So this was the first part of my final Irelandholidays, and a very exciting one it was!

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Nachdem ich das erste Maiwochenende wegen der Hochzeit meiner Cousine am 05. Mai zuhause verbracht hatte, kam am nächsten Wochenende gleich wieder ein Stück Deutschland zu mir nach Irland, und zwar in Gestalt von Kirsten und Simon, die am 10. Mai mittags in Dublin landeten und dann den Bus nach Waterford nahmen, wo wir uns nachmittags trafen. Wir bummelten ein bisschen durch die Stadt und gingen durch den Verkaufsraum von Waterford Crystal, bevor wir uns auf den Weg nach New Ross machten, wo wir einen Shepherd’s Pie zum Abendessen aßen, den ich vorbereitet hatte, um die beiden richtig auf Irland einzustimmen…

Am Freitag schliefen meine Besucher aus und machten dann einen Spaziergang durch New Ross, während ich arbeitete. Nach der Schule wollten wir natürlich das schöne Wetter nutzen und fuhren deswegen auf den Hook Head, mit Zwischenstops in Duncannon, am Hook Head Lighthouse und in der Carnivan Bay, die am Baginbun Head liegt.

Auch am nächsten Morgen lockte uns das gute Wetter ans Meer – nach einem ausgedehnten irischen Frühstück machten wir uns auf den Weg an die Copper Coast, die Küste westlich von Waterford. Dort fuhren wir zu der schönen Bucht bei Annestown, wo wir zunächst am Strand rumspazierten und -saßen, einem älteren Herrn bei seinen Fitnessübungen zusahen und uns die Sonne ins Gesicht schienen ließen.

Schon oft ist es mir hier in Irland passiert, dass die Zeit viel schneller vergeht als gedacht, und auch dieses Mal waren wir erstaunt, wie spät es schon wieder geworden war. Wir sind also nur noch ein bisschen auf den Klippen herumgeklettert und mussten uns dann ganz schön beeilen, um noch all unsere “Programmpunkte” des Tages abhaken zu können. So fuhren wir direkt nach Lismore, wo wir ein bisschen durch einen kleinen Stadtpark spazierten. Wir wären auch gerne in den Schlossgarten von Lismore Castle gegangen, aber leider war der Eintritt relativ teuer und wir hätten dann nicht genug Zeit für einen lohnenswerten Besuch gehabt. So ging es direkt Richtung Norden, und zwar über die Panoramastraße “the Vee”, die vom County Waterford durch die Knockmealdown Mountains ins County Tipperary führt. Von der Passstraße aus hatte man eine tolle Aussicht über die Countys – das Foto zeigt den Blick nach Tipperary…

Am Fuße der Berge lag dann Cahir Castle in Cahir (dieses Städtchen wird übrigens [Kär] ausgesprochen, wenn man von [Kahier] spricht, weiß kein Ire, wovon man redet;) – nur falls mal jemand von euch nach dem Weg dorthin fragen möchte…).

Wir haben die Burg natürlich gleich besichtigt – sehr zum Leidwesen besonders von Simon, wie sich bald herausstellte: die Iren sind ja nicht gerade für ihre Körpergröße bekannt, und vor ein paar Jahrhunderten waren die Menschen hier sicherlich noch mal ein paar Zentimeter kleiner, und dementsprechend bauten sie auch ihre Burgen. So mussten Simon mit seinen knapp zwei Metern Körpergröße sich ziemlich verbiegen, um durch die engen und niedrigen Gänge zu passen. Aber meistens lohnte sich die Mühe, und wir alle bekamen einen guten Eindruck von den verschiedenen Räumen der Burg.

Nachdem wir die Burg gründlich erforscht hatten, machten wir uns auf den Weg nach Cashel, weil ich Kirsten und Simon den Rock of Cashel, der ja bekanntermaßen einer meiner Lieblingsplätze in Irland ist, nicht vorenthalten wollte. Allerdings kamen wir zu spät, um das Gelände zu besichtigen, aber man gewinnt ja auch einen guten Eindruck, wenn man drum herum läuft.

Danach gingen wir noch zur Hore Abbey auf der anderen Straßenseite, bevor wir uns wieder auf den Rückweg nach New Ross machten.

Für Sonntag war dann ein Ausflug ins County Kilkenny geplant. Der erste Zwischenstop war in Inistioge, wo wir das Auto im Dörfchen stehen ließen und zu Fuß zu den Woodstock Gardens gingen, die logischerweise ganz anders als bei meinem letzten Besuch im Winter aussahen – alles grünte und blühte wie verrückt!

Von Inistioge aus dauerte es nur ein paar Minuten, bis wir in Thomastown waren, wo wir zu Jerpoint Park fuhren. Hier befindet sich nicht nur die “lost town” Newton Jerpoint, ein im Mittelalter florierendes Städtchen, das seit dem 17. Jahrhundert verfällt und dessen Gebäude sich heute nur noch unter der Oberfläche der Wiese erahnen lassen, sondern auch Jerpoint Church, die ein ganz eigenes Geheimnis birgt.

Hier (und nicht bei Jerpoint Abbey, wie ich am Anfang meines Jahres in Irland dachte) findet sich nämlich ein Grabmal, das angeblich die sterblichen Überreste des Nikolaus beherbergt. Es gibt hier ja die Legende, dass die Gebeine des Nikolaus, der Bischof von Myra war, von Kreuzrittern aus Bari nach Jerpoint mitgenommen und hier begraben wurden. Die Grabplatte des betreffenden Grabes zeigt eine steinerne Figur, die einen Bischof darstellt, und links und rechts davon zwei weitere Gesichter, die die beiden Kreuzritter repräsentieren, die ihn hierher gebracht haben. Also, wer weiß? Vielleicht stand ich dem Nikolaus bzw. seinen Überresten wirklich gegenüber… (Das sollte im nächsten Jahr eine reichliche Ausbeute im Nikolausstiefel bringen, finde ich, vor allem, weil ich den guten Herrn ja letztes Jahr schon ziemlich gut vertreten habe;)…).

Nach unserem kleinen Erkundungsgang auf dem Gelände gingen wir zu Belmont Haus, auf dessen Land Jerpoint Park steht, zurück und nahmen dort im Teeraum hochherrschaftlich unseren Nachmittagstee sowie ein paar Scones zu uns.

Gut gestärkt ging es weiter nach Kilkenny, wo wir uns das Castle anguckten sowie durch das Design Center und über die High Street bummelten. Danach fuhren wir zurück nach New Ross und verbrachten den Abend damit, die Harry Potter-Version von Cluedo, die Kirsten im Schrank gefunden hatte, zu spielen…

Am nächsten Morgen nahm Noirin Kirsten und Simon zum Bus nach Waterford mit, während ich in die Schule ging – am nächsten Wochenende standen nämlich Taras Geburtstagsfeierlichkeiten in Tralee an, und ich wollte mich bereits Freitag auf den Weg machen, um unterwegs im Fota Wildlife Park anhalten zu können. Dazu aber mehr im nächsten Eintrag…

Ich glaube, dass ich zwei weitere Fans für Irland gewonnen habe – das Land hat sich mal wieder von seiner besten Seite gezeigt und wir haben sooo viel gesehen und erlebt. Es war jedenfalls wieder ein richtig schönes Wochenende!

After I spent the first weekend of May at home because of my cousin’s wedding, a tiny bit of Germany came over to Ireland on the weekend after that: Kirsten and Simon, two friends from school, were visiting. We met in Waterford on May 10th and walked around in the city center and had a look at the Waterford Crystal Shop before driving to New Ross, where I made a Shepherd’s Pie for dinner.

I had to work on Friday, so Kirsten and Simon slept in and went for a walk in New Ross. Fortunately, the weather was still perfect when my work day had ended and so we went down to the Hook Head, stopping at Duncannon, the lighthouse and Carnivan Bay at Baginbun Head.

Saturday was a day at the sea as well – at least the first half of it. We went to Annestown Beach and stayed there for quite some time, so that we had to hurry up in order to reach Lismore, where we wandered about a little park in the city center. We also wanted to take a closer look at Lismore Castle and its garden, but unfortunately the entry fee was quite expensive and we didn’t have enough time anyway. So we drove on northwards, taking the scenic route “The Vee” through the Knockmealdown Mountains which offered stunning views on the counties Waterford and Tipperary. At the foot of the mountains, we stopped in Cahir and visited Cahir Castle (which has loads of little hallways and corridors, so that Simon, who is almost 2,00 m tall, had to go through some trouble to reach every room). But in the end it was all worth it, I’d say, and so we all got a good impression of the castle!

Afterwards, we went on to Cashel to see the Rock of Cashel. Unfortunately, the premises were closed already, but we still got a good view from the next field. We also visited Hore Abbey before driving back to New Ross.

For the next day, we had planned to go northwards, namely to Kilkenny, but we stopped every now and then on our way up there. The first stop was in Inistioge, where we visited Woodstock Gardens (which obviously looked totally different from the first time I visited them, which was in December – everything was so green and there were beautiful flowers everywhere). Then we went to Jerpoint Park near Thomastown, where the lost medieval town of Newton Jerpoint is still visible under the surface of the meadow. But the most exciting thing about Jerpoint Park is Jerpoint Church, where, as legend has it, St. Nicholaus is buried (the official grave is in Bari, but there is the myth that some crusaders brought him from there to Jerpoint Church). The tomb slab at least shows a bishop and two faces on each side of his own face, which could hint at the two crusaders who brough the remains of the Nicholaus with them. Yeah! I said “hello” to the Nicholaus! So I think I deserved loads of Nicholaus presents this year, don’t you agree?!

The grounds where Jerpoint Church is on belong to Belmont House, which has nice tearooms, and so we had our afternoon tea and scones there before heading on to Kilkenny, where we visited the Castle and had a look at the Design Centre and the high street.

On Monday morning, Noirin drove Kirsten and Simon to the bus station in Waterford, while I went to school. The two of them went to Dublin, where they spent a couple of exciting days before flying home on Thursday. I’d say Ireland has two new fans….

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