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Archive for the ‘Ireland – general’ Category

Der ganze Auslandsaufenthalt in Irland war in vielerlei Hinsicht eine einmalige Erfahrung für mich: ich habe die grüne Insel auf eine Art und Weise kennengelernt, die weit über das hinaus geht, was man als “normaler Tourist” so erleben kann, weil ich in fast alle Ecken des Landes reisen konnte (und dabei fast immer Glück mit dem Wetter hatte!. Einen kleinen, aber irgendwie eindrucksvollen Überblick über meine Reisen durchs Land bietet meine Irlandkarte (dunkel=da war ich; gelb=da wohnen andere Assistenten, da war ich meistens auch; rot=steht noch aus)):

Darüber hinaus habe ich dadurch, dass ich ja  im Land gelebt habe, viele liebe Menschen getroffen: Vincent, meine Schüler, Noirin, meine Kollegen, einige lustige namenlose Iren, die man einfach mal so im Pub kennenlernt und natürlich auch die anderen Fremdsprachenassistenten, mit denen ich an den langen Wochenenden so viel erlebt habe. Außerdem waren ja auch einige Besucher da, die sich ebenfalls mit dem Irlandfieber angesteckt haben – danke, dass ihr vorbeigekommen seid!

Insgesamt blicke ich also sehr gerne auf die achteinhalb Monate in Irland zurück, möchte die Zeit nicht missen und freue mich schon jetzt darauf, vielleicht in ein paar Jahren zurückzukehren und dann sicherlich immer noch eine ganz besondere Verbindung zum Land zu haben.

Das war’s jetzt also auch mit dem Blog. Danke fürs Lesen, ich hoffe, ihr hattet da auch euren Spaß bei! Und jetzt wirklich: Beannachd leat Éire!

It’s easy to sum it up: my eight months in Ireland were a such great experience and I’m grateful that I got the chance to live and work in this beautiful country. I saw so many fantastic places (on the map, you can see where I’ve been during the year (dark spots and some of the yellow spots)) and I met so many lovely people: Vincent, my students, Noirin, my colleagues, many funny anonymous Irish people in the pubs and of course all the other assistant teachers.

I hope to return at some point in time and to still have a special affilation with the country, but I’m quite sure that this will be the case.

This is also the end of this blog. Thanks for reading, I hope you enjoyed it!

Beannachd leat Éire!

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Am 18. Juni war es soweit: Morgens um kurz nach 7.00 Uhr verließ ich New Ross mit dem vollgepackten Auto (ich möchte an dieser Stelle klarstellen: das ist nicht alles mein Krams! Die ganze linke Rückbank gehört Dörthe…) in Richtung Heimat.

Die Fähre in Rosslare, die um 8.45 Uhr ablegte, erreichte ich problemlos und musste mich dann bei strahlendem Sonnenschein  von der schönen grünen Insel verabschieden…

Gegen 13.00 Uhr kam das Schiff in Pembroke in Wales an und ich fand von dort aus problemlos die Straße Richtung Osten, die mich zur großen Autobahn M4 und dann weiter nach Dover bringen würde.

Die Fahrt durch Wales und England verlief absolut komplikationslos, bis ich auf die Ringstraße rund um London kam. Dort herrschte Feierabendverkehr und ich verpasste eine Ausfahrt, sodass ich ziemlich viel Zeit damit verlor, die richtige Route wiederzufinden. Sobald ich aber die M25 erreicht hatte, musste ich nur noch geradeaus bis nach Dover durchfahren. Dort kam ich gegen 21.00 Uhr an, nur um zu erfahren, dass alle Schiffe wegen eines Bombenfundes im Hafen von Calais Verspätung haben würden. Also musste ich bis 23.00 Uhr warten, bis es dann endlich aufs Schiff ging. Gegen 23.30 verließen wir schließlich den Hafen und ich warf einen letzten Blick zurück auf England.

Die Überfahrt war nicht allzu erholsam, was vor allem an mehreren lautstarken englischen Schülergruppen lag, aber irgendwann ergatterte ich doch noch ein ruhiges Plätzchen, an dem ich etwas Schlaf finden konnte. Als wir um 2.00 Uhr Ortszeit in Frankreich ankamen, war ich jedenfalls fit und beschloss irgendwann in Belgien, nach Deutschland durchzufahren.

So kam ich um 7.00, fast genau 24 Stunden nachdem ich aufgebrochen war, in Kaarst bei Dörthe an, wo ich mich erstmal für zwei Stunden schlafen legen konnte. Nach einem gemütlichen Frühstück mit Dörthe machte ich mich mittags schließlich auf zur letzten Etappe, fand problemlos durchs Ruhrgebiet und kam nachmittags wohlbehalten zuhause in Bad Oeynhausen an, wo ich natürlich schon erwartet wurde.Laut googlemaps ist meine Strecke 1349 km lang gewesen (ich habe dann ja vor London noch ein paar Kilometer hinzugefügt) und ich war insgesamt 31 Stunden unterwegs (die Pause in Kaarst mit eingerechnet). Die Strecke sah folgendermaßen aus:

Alles in allem kann ich sagen: Diese Rückreise war eine einmalige Erfahrung, die meinen Auslandsaufenthalt in Irland angemessen abgeschlossen hat!

I left New Ross early in the morning, at 7.00 am, on June 18th. Catching the ferry in Rosslare Harbour without any problems, I left the “Emerald Isle” at 8.45 am and reached Pembroke Dock in Wales at about 1.00 am. Driving through Wales and England was not too problematic, I only had trouble to find my way on the ring road around London because it was rush hour. But once I found the M25, I just had to follow the road until I reached Dover at about 9.00 pm.

Unfortunately, a bomb had been found in the harbour of Calais earlier the day and so all the ships to France were delayed. We only left England at 11.30 pm and reached Clalais at 2.00 am local time. I had slept a bit on the ship and felt fit enough to drive on. Thus, I reached Kaarst in Germany, where Dörthe lives, at 7.00 am on June 19th, where I went to Dörthe’s place in order to sleep for some hours. After breakfast with Dörthe, I left for Bad Oeynhausen at about noon and arrived home safely in the afternoon. All in all, I drove more then 1349 km (according to googlemaps, that’s the distance between New Ross and Bad Oeynhausen) in 31 hours (including the break in Kaarst). This extraordinary journey was a great experience which brought my eight months in Ireland to an appropriate conclusion!

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Nachdem ich Freitag und Samstag damit beschäftigt war, mich von der Reiserei zu erholen, alles zusammenzupacken, mich noch einmal mit Vincent zu treffen, letzte Kleinigkeiten zu erledigen und mich langsam, aber sicher von New Ross zu verabschieden, traf ich mich am Sonntag ein letztes Mal mit Laura, meiner Nachhilfeschülerin.

Seit dem Frühling habe ich Laura Nachhilfe gegeben, vor allem für die mündliche Prüfung, und irgendwann kam dabei heraus, dass sie nicht nur ein eigenes Pferd besitzt, sondern dass ihrem Vater eine Cross-Country-Strecke (ein Geländehindernisparcours) mit Baumstämmen und sonstigen Geländehindernissen, Gräben, Hügeln, Bachläufen und einem kleinen Teich zum Rein- und Rausspringen besitzt. Von da an haben wir Nachhilfe gegen Reiten getauscht und obwohl ich gleich beim ersten Mal vom Pferd von Lauras Schwester gefallen bin, habe ich mich nicht abhalten lassen, den Parcors wieder und wieder in Angriff zu nehmen, dann immer auf Lauras Pferd Charly. Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass ich mich von mal zu mal über mehr Hindernisse getraut habe – es kostet doch ganz schön Überwindung, über fest installierte Hindernisse zu springen, die im Zweifel nicht umfallen…

An meinem letzten Sonntag in Irland habe ich dann auch endlich mal daran gedacht, die Kamera mitzunehmen, und Laura hat tolle Fotos geschossen.

Nachdem ich den ganzen Parcours absolviert hatte, durfte Charly dann zurück auf die Weide, wo sie den schönen Sommertag weiter genießen konnte. Ich bin total froh, dass sich die Reiterei so ergeben hat. Es ist eins meiner Ziele gewesen, in Irland reiten zu gehen, und dann gleich die Möglichkeit zu bekommen, einen Geländeparcours zu springen, war eine unglaubliche Erfahrung für mich!Nach dem Reiten fuhr ich noch schnell zur nahegelegenen Tintern Abbey, die ich schon länger hatte besichtigen wollen, bevor es zurück nach New Ross ging, wo ich mich an die schwierige Aufgabe machte, das Auto für die Rückreise morgen zu beladen.

Zwischendurch kamen noch meine Kollegen Marisa und Joe und ihre Tochter Izzy vorbei, um mein volles Auto zu bewundern und um sich zu verabschieden. Nachdem sie gegangen waren und ich das Auto fertig gepackt hatte, bereitete ich noch ein bisschen Proviant vor und ging dann früh ins Bett, um optimal für die lange Reise nach Hause vorbereitet zu sein.

On Friday and Saturday, I relaxed a bit after all the travelling, started to pack my bags and visited Vincent and on Sunday I went to Fethard-on-Sea where I met Laura, whom I had given grinds from March onwards. She owns a horse and her father has a cross-country-course. This gave me the opportunity to go horse-riding regularly, and it was such great fun to do the jumps! Today, on my last Sunday in Ireland, I brought my camera with me and Laura took some great photos.

Later, I visited nearby Tintern Abbey before going home to New Ross where I packed all my stuff into the car. In the evening, I prepared some food for my journey home and went to bed early in order to be fit for my long journey home…

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Weil wir am Sonntag erst ausschliefen und dann ausgiebig frühstückten und weil Tara ihren Schlüssel im Auto einschloss und der noch befreit werden musste, kamen Dörthe, Christian und ich erst nachmittags in New Ross los. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, an der Küste zu stoppen, und verbrachten einige Zeit am schönen Strand von Annestown.Irgendwann mussten wir aber weiter – schließlich lagen ja noch einige Kilometer vor uns, denn wir wollten ja nach Cork. Kurz vor 19 Uhr kamen wir dort an und hatten gerade noch Zeit genug, einen Pub zu suchen und zu finden, in dem wir das erste EM-Spiel der Iren gucken konnten. Das war allerdings etwas enttäuschend – nicht nur, weil die Iren nicht wirklich fußballerische Klasse haben, sondern vor allem, weil das allen irischen Fans in Irland von Anfang an bewusst zu sein schien und weil deswegen die Stimmung eher gedämpft war. Etwas enttäuscht verließen wir also den Pub nach der ersten Halbzeit und kochten im Hostel unser Abendessen.

Gut gestärkt mit dem typischen Hostelfrühstück machten wir uns am nächsten Morgen auf zu einer etwas ausgedehnteren Stadterkundung: St. Anne’s Church, English Market, Grand Parade, South Mall, St. Patrick’s Street sowie die vielen kleinen belebten Gassen der Innenstadt. Irgendwann hatten wir aber alles abgelaufen und so ging es nachmittags weiter Richtung Süden, genauer gesagt nach Kinsale.

Kinsale ist ein kleines buntes Fischerdörfchen an der Südküste Irlands, das bekannt für das etwas außerhalb gelegene Charles Fort sowie für die Fischgerichte (allen voran natürlich Fish&Chips) der Restaurants ist. Wir fuhren zunächst in das Städchen hinein, beschlossen dort aber, doch direkt zum Charles Fort zu fahren, weil wir nicht riskieren wollten, vor verschlossenen Türen zu stehen.

Das Charles Fort ist eine sternenförmige Festung und wurde in den 1670er und 1680er Jahren im Zuge des Krieges zwischen Jakob II (James II) und Wilhelm III (Wilhelm of Orange) gebaut. Die Form des Forts sollte besonders effektiv sein, um Angriffen mit Kanonen standzuhalten. Tatsächlich ist das Fort für einige Zeit belagert worden und musste schließlich den Briten übergeben werden, die es dann lange als Kaserne nutzten.

Nach dem anglo-irischen Vertrag wurde das Fort aufgegeben und schließlich während des irischen Bürgerkrieges 1922 niedergebrannt. Erst 1971 wurden die übrig gebliebenen Teile unter Denkmalschutz gestellt, sodass man sie heute besichtigen kann.

Was wir natürlich auch ausgiebig taten, nachdem uns die wirklich sehr hilfsbereiten und kompetenten Mitarbeiter ausführlich über das Fort informiert haben. Außerdem genossen wir den tollen Ausblick über die Bucht von Kinsale.

Insgesamt verbrachten wir mehr als eine Stunde im Charles Fort, bevor wir dann wieder zum Städtchen zurück fuhren. Dort wollte ich unbedingt bei einem vom Lonely Planet empfohlenen Fish&Chips-Laden – Überraschung! – Fish&Chips essen, aber der hatte leider schon zu. So musste ich hungrig vorbei an den vielen bunten Häuschen, die man überall im Zentrum bewundern kann, laufen.

Immerhin fanden wir noch einen Supermarkt, wo wir uns für ein späteres Abendessen eindecken konnten.

Und das Abendessen sollten wir heute in einem besonders gepflegten Ambiente einnehmen. Bei der Unterkunftssuche hatten Dörthe und ich uns nämlich gegen Christian durchgesetzt und das Hostel gewählt, das mitten im irischen Nichts (und damit weit weg von jedem Pub) war, dafür aber tolle Bewertungen bei Hostelworld hatte und mit Ruhe und großen Zimmern lockte: das Driftwood House in Skibbereen.

Wir fuhren also über kleinste Landstraßen und hielten angestrengt nach dem kleinen Holzschild Ausschau, das uns an den Kreuzungen den Weg wies. Nach einigen Kilometern kamen wir so problemlos am Driftwood House an, wo wir gleich vom Besitzer begrüßt wurden – auf Deutsch! Er erzählte uns, dass seine Frau Deutsche sei und dass er deswegen Deutsch spräche. Natürlich wollten wir wissen, woher sie käme, und tadaa!: sie kommt aus Herford! Weil die beiden natürlich schon öfter da waren, ist er also sogar mal in Bad Oeynhausen gewesen!

Dann zeigte er uns das Haus und wies uns noch stolz auf die neuste Attraktion des Driftwood Houses hin: der “Hot Tub”, ein kleiner Whirlpool im Garten. Und er bot uns an, dass wir diese überdimensionierte Badewann mal ausprobieren dürften! Die Familie würde jetzt erst einen Spaziergang machen und danach könnten sie dann den Hot Tub nochmal erwärmen. Wir sollten uns in der Zwischenzeit wie zuhause fühlen… Und das taten wir auch. Zuerst brachten wir unser Gepäck in unser riesiges Zimmer und erkundeten danach das Grundstück, freuten uns über die weite irische Landschaft und den beginnenden Sonnenuntergang.

Auch Christian war mittlerweile völlig begeistert vom Haus und fand es gar nicht schlimm, dass kein Pub in erreichbarer Nähe war. Wir fanden nämlich schnell etwas viel besseres: ein Trampolin!

Wir verbrachten also die nächste halbe Stunde damit, lachend und kreischend wie verrückt auf dem Trampolin herumzuspringen, bis unsere Gastgeber wieder kamen. Jetzt stellte sich auch die Besitzerin vor und meinte nur ganz trocken: “Wir haben euch bis zum Wald kreischen gehört…”.

Als die Sonne ganz untergegangen war, gingen wir dann das Highlight des Abends an, nämlich das Bad im Whirlpool. Nach all der Reiserei in den letzten Tagen, nach kleinen Hostelzimmern und noch kleineren Hostelbadezimmern und nach vielen Kilometern im Auto war es eine unglaubliche Erfahrung, im warmen Wasser voller Blubberblasen zu liegen und gleichzeitig an der frischen Luft zu sein. Ich habe es also tatsächlich geschafft, in einem irischen Gewässer zu baden;)!

Wir hätten es stundenlang im Hot Tub aushalten können, aber wir wollten die Heizkosten unserer Gastgeber nicht zu sehr in die Höhe treiben und deswegen stellten wir unsere überdimensionierte Freiluftbadewanne irgendwann aus und gingen zurück ins Haus, wo wir uns in der großen Küche noch Spaghetti kochten und dann satt und zufrieden ins Bett gingen.

Am nächsten Morgen schliefen wir aus – eine Check-Out-Zeit gab es hier nicht – und frühstückten in aller Ruhe im Sonnenschein auf der Terasse. Dann machten wir uns gegen Mittag wieder auf die Reise. Das erste Ziel des Tages hieß Baltimore, ein weiteres kleines Fischerdörfchen an der Südküste, das aber so klein war, dass wir nur einmal “um den Block” liefen und dann gleich weiter fuhren. Schließlich hatten wir auch heute wieder einiges vor.

Das eigentliche TageszZiel war nämlich die Mizen Halbinsel, auf der sich sowohl der südlichste als auch der südwestlichste Punkt Irlands befinden. Diesen Orten näherten wir uns auf der Küstenstraße, die uns an schönen Buchten vorbei- und durch kleine Dörfchen hindurchführte.

In einem davon, in Crookhaven, machten wir eine kleine Verschnaufpause und gönnten uns ein Eis am Hafen (wobei wir fast weggeweht worden wären – es war perfektes Meerwetter mit Sonne, blauem Himmel, Wattewölkchen und ordentlich Wind und dann unter dem Gelächter der drei anderen Touristen fast einen Herzinfarkt bekamen, als eine Katze unter lautem Getöse aus dem Mülleimer sprang, in den Dörthe gerade ihr Eispapier geworfen hatte).

Zwischen Crookhaven und dem Mizen Head lag dann der Brow Head, der südlichste Punkt Irlands. Das erste Stück dorthin kann man noch mit dem Auto fahren, aber dann muss man durch kniehohes Gras weiterlaufen, bis man zu einem verfallenen Gebäude kommt. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Landzunge, die den südlichsten Punkt der Insel markiert, sowie auf die nächste Bucht mit ihrem riesigen Sandstrand.

Leider hatten wir keine Zeit für eine Pause an diesem Strand – es war schon wieder spät geworden und wir wollten ja noch zum Mizen Head. Dort kamen wir kurz vor dem Ende der Öffnungzeiten an und wurden als letzte zur ersten Aussichtsplattform auf dem Weg zur “Signal Station”, dem Leuchtturm an der Südwestspitze von Irland gelassen, von wo wir einen tollen Blick auf die Küste hatten.

Dann liefen wir weiter zu der weißen Bogenbrücke, die zum Leuchtturm führt, und von dort weiter auf die nächsten Klippen, von denen wir die Halbinsel Sheep’s Head und sogar den Ring of Beara sehen konnten.

Zum Abschluss unseres Besuches guckten wir uns noch die “Signal Station” an, an deren Ende sich der südwestlichste Punkt Irlands befindet. Hier war man dem Wind absolut ausgesetzt und konnte deswegen teilweise kaum atmen – auch hier also ein wahrlich atemberaubendes Erlebnis!

Ganz am Ende schauten wir uns noch die kleine Ausstellung über den Leuchtturm und das Leben des Leuchtturmwärters, über die Halbinsel und über die Tiere, die auf der Halbinsel sowie im Wasser drum herum leben, an, die sich im Leuchtturmgebäude befindet. Leider sahen wir keine Wale, die hier eigentlich öfter mal vorbeischwimmen, sondern nur Seetang, der von den Wellen an die Wasseroberfläche getrieben wurden. So oder so hat uns der Mizen Head aber richtig gut gefallen und uns einen perfekten irischen Tag am Meer beschert.

Auf dem weiteren Weg, den wir an diesem Tag zurücklegten, sahen wir dann noch ganz viel Irland. Wir hatten nämlich noch einiges an Strecke vor uns, weil wir bis nach Killarney fahren wollten. Das Städtchen hatte sowohl Dörthe als auch mir bei unseren vorherigen Besuchen immer richtig gut gefallen und Christian freute sich auch auf die vielen Pubs, die wir ihm versprochen hatten. Und so belohnten wir uns in Killarney nach einer langen Fahrt an den verschiedenen Halbinseln vorbei, durch Glengariff und Kenmare und schließlich über die Kerry Berge sowie durch den Killarney Nationalpark (inklusive kurzem Stop am Torc Waterfall) mit wohlverdienten Guinness und Bulmers.

Am nächsten Tag frühstückten wir in aller Ruhe (wir waren mal wieder die letzten), bummelten noch einmal durch Killarney und machten uns dann auf den Rück weg nach Athlone, wo Dörthe uns bei einem Spaziergang durch die Stadt ihre Schule zeigte und wir dann in einer Bar miterlebten, wie Deutschland die Niederlande mit 2:1 besiegte. Schließlich ließen wir den Abend in Sean’s Bar, dem ältesten Pub Irlands, ausklingen, wo wir das Glück hatten, noch einmal eine irische Musik-Session mitzuerleben.

Donnerstags hieß dann für Dörthe endgültig Abschied nehmen: gegen Mittag nahmen sie und Christian den Bus zum Flughafen. Ich räumte noch die letzten Überbleibsel in Dörthes Wohnung zusammen, bevor ich mich auf den Rückweg nach New Ross machte, wo ich gegen 18.00 Uhr ankam.

The last travelling days included Annestown Beach, Cork City, the colorful village of Kinsale with its famous Charles Fort, a fantastic hostel in the middle of nowhere near Skibberren with lovely hosts, a trampolin and a hot tub, Baltimore, Mizen Head Peninsula with Ireland’s most southerly point, Brow Head, and Mizen Head Signal Station with the famous white bridge at Ireland’s most south-western point, Killarney and a wonderful final evening for Dörthe and Christian in Sean’s Bar, Ireland’s oldest pub, before they flew home to Germany on Thursday afternoon while I headed back to New Ross for my last days here.

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Nachdem Daniel seine Sachen ins Hostel gebracht hatte, machten wir uns direkt auf den Weg in ein Pub, um dort in meinen Geburtstag reinzufeiern. Wir landeten im Stag’s Head und stießen dort um Mitternacht auf meinen Geburtstag an. Kurz danach hieß es auch schon “Letzte Runde” und so machten wir uns wenig später auf den Rückweg zum Hostel. Dort bekam ich von Tara noch eine dicke Schokoladentorte und dann fielen wir in unsere Etagenbetten – schließlich hatten wir tagsüber viel vor…Leider regnet es am nächsten Morgen in Strömen, aber das sollte uns nicht von unseren Tagesplänen abhalten. Zunächst wollte ich endlich die Christchurch besichtigen, und die war praktischerweise direkt um die Ecke… Von innen ist die Kirche schön schlicht gehalten, aber es gab dennoch einiges zu entdecken. Neben den Siegeln von Stadt und Staat bietet die Kirche nämlich auch eine schiefe Wand! (Ich gebe zu, dass die nicht so wirklich gut zu erkennen ist, aber sie war tatsächlich schief!)

Das eigentlich Highlight, zumindest für mich, befand sich aber in den Katakomben der Kirche – hier sind nämlich die mumifizierte Ratte und ihre Jägerin, die mumifizierte Katze, ausgestellt, die in einer Orgelpfeife gefunden wurden…

Nach der Besichtigung der Christchurch wollte Tara gerne ins Kilmainham Gaol, und da ich das Gefängnis beim letzten Mal zwar schon sehr interessant gefunden habe, aber am Ende mehr damit beschäftigt war, mich über unseren Tourguide zu ärgern, hatte ich nichts dagegen. Leider hatte keiner von uns einen Überblick über das Dubliner Bussystem und so liefen wir die knapp 3 km durch den strömenden Regen. Immerhin waren wir im Gefängnis selbst im Trockenen und die Führung war dieses Mal um einiges besser! Außerdem habe ich endlich ein Foto vom East Wing, auf das sich keine Touristen verirrt haben!

Nach all diesem Sightseeing waren wir natürlich hungrig und so fuhren wir mit dem Bus zurück in die Stadt (ins Zentrum zu fahren, ist deutlich leichter, als herauszufahren…). Dort trafen wir Jakob, der ebenfalls einen Sightseeing-Tag in Dublin machte, und gingen in ein typisch irisches Restaurant – Supermac’s! Das war nämlich mein Wunsch für mein Geburtstagslunch: eine große Portion Taco Fries!

Nachmittags hatte es endlich aufgehört zu regnen, und so wollten wir eigentlich Trinity College und seine Bibliothek erkunden, um das Book of Kells zu besichtigen, aber wir verpassten die letzte Guided Tour und beschlossen daher, direkt in mein Lieblingsmuseum zu gehen, das ja bekanntermaßen das National Museum of Ireland – National History ist… Es hat mir genauso gut gefallen wie immer und die anderen fanden es auch ganz lustig. Die letzte Handlung des Tages war ein kurzer Spaziergang durch den Merrion Square Park, bevor wir zurück zum Hostel mussten. Dort schnappten wir uns unsere Sachen und fuhren mit der LUAS zum Park&Ride. Gerade als wir das Auto erreichten, fing es wieder an zu regnen. So konnten wir auf der Fahrt durch die Wicklow Mountains leider fast gar nichts sehen außer Nebel und überlaufenden Bächen… Immerhin haben wir es heil bis nach Wicklow geschafft und unser nettes Hoste, das Captain Halpin’s Bunkhouse, problemlos gefunden. Das Hostel war wirklich gemütlich, wir hatten viel Platz und freuten uns schon darauf, hier zwei erholsame Nächte zu verbringen und die Seeluft der irischen Küste zu genießen…
Daniel brought all his stuff to the hostel and then we went to the Stag’s Head in order to celebrate my birthday from the very first minute onwards. At midnight, we touched glasses – and had to leave soon after that because the bell for the last round was sounded. So we returned to the hostel, where I got a very very rich chocolate-birthday-cake. Yummy!

Unfortunately, it rained the next day, but we wanted to do some sightseeing inside of some of Dublin’s most famous buildings anyways… We started with Christchurch, which, together with St. Patrick’s Cathedral, is Dublin’s most well-known church. There’s a leaning wall and in the catacombs, you’ll find a mummified rat and a mummified cat which were found in an organ pipe!

After that, we walked to Kilmainham Gaol, and this time the guide was much better than the last time I was here. She was very enthusiastic and really enjoyed her job, so that my second visit here was almost like a whole new experience… When the tour had finished, it was past noon already and we all were quite hungry. So we returned to the city center for my birthday lunch at – tadaaa! – Supermac’s! Taco Fries! Yummy again!

We also met Jakob in the city center and wanted to visit Trinity College and its library with the famous Book of Kells together, but unfortunately, we missed the last guided tour. Thus, we went on immediately to my favorite museum in Dublin – yes, I know that you know that it’s the National Museum of Ireland – National history. There’s always something new to discover and I was happy to come here on my birthday. And apparently, the others liked it as well!

After all this sightseeing, it was time to leave the city and so we took the LUAS to the park&ride where I had left the car. Unfortunately, it started to rain again as soon as we reached the car, which was sad because we couldn’t see too much of the beautiful Wicklow Mountains we were travelling through them. At least, we reached Wicklow and our cozy hostel for the next two nights, Captain Halpin’s Bunkhouse, without any trouble, had dinner there and went to bed soon. All in all, it was a very interesting 26th birthday and I was glad to have seen so much that day!

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Das nächste Ziel der letzten Irlandreise meines Assistentenjahres lag in Dublin, wohin Daniel am 06. Juni anreisen wollte, sodass wir in meinen Geburtstag reinfeiern könnten, bevor wir am 07. Juni dann weiter an die Küste fahren wollten. Dafür wollte ich das Auto auf dem Park&Ride Red Cow stehen lassen; da das aber nur für 24 Stunden möglich ist, war der Plan, relativ spät am Abend am Parkplatz anzukommen, um am nächsten Tag möglichst viel Zeit in Dublin verbringen zu können. So fuhren Tara und ich nicht auf direktem Wege von Athlone nach Dublin, sondern machten einen Umweg über Kildare, wo das Nationalgestüt Irlands liegt,  das ich sowieso unbedingt sehen wollte.

Glücklicherweise zeigte sich das irische Wetter wieder von seiner besten Seite und so konnten wir die Stuten und ihre Fohlen auf ihren weitläufigen Wiesen vor strahlend blauem Himmel sehen. Was für ein Pferdeleben!

Ein kurzer geschichtlicher Exkurs zum Gestüt: Im Jahr 1900 kaufte William Walker einen Gutshof und begann Vollblutpferde zu züchten. Das Gestüt wurde schnell bekannt: Walker war nämlich ein ziemlicher Exzentriker, der die Pferde gemäß ihrer Sternzeichen paarte und für jedes Fohlen aufgrund der Sternenkonstellation bei seiner Geburt ein Horoskop erstellen ließ. Tatsächlich war er damit sehr erfolgreich:  Zwischen 1904 und 1914 gewannen Walkers Pferde alle klassischen Rennen in Irland. 1915 schenkte er das Gestüt der britischen Krone. Dafür wurde Walker geadelt und erhielt den Titel Lord Wavertree. Bis 1943 hieß das Gestüt British National Stud Company, es wurde dann der irischen Regierung übergeben. 1945 wurde die Irish National Stud Company gegründet, die das Gestüt heute noch betreibt (allerdings ohne Horoskope).

Das Gestüt liegt auf einer wunderschönen Anlage, in der sich mehrere Gärten, zum Beispiel St Fiachra’s Garden oder der Japanese Garden, in dem man quasi dem Pfad des Lebens folgt, befinden.

Wir haben uns zwar zwischendurch verlaufen – und das, obwohl der Garten wirklich nicht groß ist – aber wir haben alle wichtigen Stationen gefunden! Und zwar gerade noch rechtzeitig vor Schließung! Um Punkt 18.00 Uhr verließen wir das Gestüt und fuhren nach Dublin. Gegen 20.00 Uhr fanden wir uns im Hostel ein und trafen um 22.00 Uhr Daniel. Hat also alles gut geklappt!

On our way to Dublin, where I wanted to spend my birthday weekend, Tara and I stopped in Kildare, where Ireland’s National Stud is located. Fortunately, the weather was very good and so we could enjoy the sight of all the mares and foals on the spacious meadows as well as the walks through the different gardens, i.e. St. Fiachra’s Garden and the Japanese Garden where we could follow the “path of life”.

The first years of the stud are very interesting, in particular because of its owner: The stud was founded by Colonel Hall Walker  in 1900. He was very successful with his horses, although his eccentric breeding technique relied heavily on astrology: the fate of a foal was decided by its horoscope and the roofs of the stallion boxes opened on auspicious occasions to reveal the heavens and duly influence the horses’ fortunes. In 1915, he gave the stud to the British government, and in 1943 it was given to the Irish government and thus became the Irish National stud.

We left the stud at about 6 pm and went on to Dublin, where we arrived two hours later. At 10 pm, we met Daniel who wanted to celebrate my birthday with me – so all was set for a long birthday weekend in Dublin and in Wicklow!

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Direkt zum Ferienbeginn machte ich eine der extremsten Erfahrungen meines Irlandjahres, und zwar die Besteigung des Croagh Patricks, des heiligen Berges der Iren. Ich hatte ja in Glendalough ein ganz bisschen Bergsteigererfahrung gesammelt, aber der Croagh Patrick war nochmal eine ganz andere Hausnummer…

Aber der Reihe nach – die Ferienzeit fing ja ganz entspannt an… Auf dem Plan stand, noch einige Regionen Irlands zu bereisen, in denen ich noch nicht (so oft) gewesen bin, und dabei noch einige der anderen Assistenten zu treffen. So fand sich Samstag abend Tara bei mir in New Ross ein und Sonntag mittag machten wir uns auf den Weg Richtung Norden. Ein erster Zwischenstop fand in Athlone statt, wo wir bei Dörthe zu Abend aßen. Dörthe hatte eigentlich geplant, danach mit uns mit zu kommen, aber sie war auch noch mit Von-der-Schule-Erholen und Aufräumen und Packen beschäftigt und entschloss sich daher, zu Hause zu bleiben.

So fuhren Tara und ich abends alleine weiter und kamen kurz nach 22.00 Uhr in Carrick-on-Shannon, Jakobs Wohnort, an (wir hatten unterwegs unfreiwillig ein paar Landstraßen getestet). Den Pub, wo wir Jakob treffen wollten, fanden wir dann aber doch relativ schnell. An diesem Sonntag spielte Jakob nämlich seine letzte “Traditional Session” in Carrick-on-Shannon – er hatte ja während der Fremdsprachenassistentenzeit gelernt, Bodhrán, eine traditionelle irische Trommel, zu spielen, und sich einer Gruppe von Musikern angeschlossen, die jeden Sonntag abend im Pub zusammen musizierten.

An diesem Abend waren ziemlich viele Musiker da, die aber echt gut miteinander harmonierten. Zwischendurch standen auch immer mal wieder irgendwelche Leute auf und trugen einfach ein Lied vor… Insgesamt war es also ein richtig toller und vor allem sehr irischer Abend – ich war jedenfalls total glücklich, zum Ende meines Irlandjahres eine echte irische “Session” miterleben zu dürfen!

Am nächsten Tag fuhren Tara und ich weiter nach Ballinrobe, wo wir Jenny einsammeln wollten. Wir kamen am frühen Nachmittag an und stärkten uns erstmal mit einem Tee, bevor wir Richtung Westport aufbrachen. Kurz dahinter liegt nämlich der Croagh Patrick. Und der machte uns von Anfang an klar, dass ein Aufstieg keine leichte Sache sein würde. Es ging nämlich mehr oder weniger gerade den Hügel hoch, und zwar nicht auf einem gut ausgetretenen Wanderpfad, sondern auf einem von Steinen durchzogenen Weg, der mich froh und dankbar für meine Wanderschuhe machte. Immerhin entschädigte der Blick über die Bucht, ebenfalls von Anfang an, für die Strapazen.

Je höher wir kamen, desto besser konnten wir – auch dank des wider Erwarten guten Wetters – die vielen kleinen Inseln in der Bucht sehen…

Nach dem ersten Teil des Aufstiegs konnten wir uns auf einem ebenen Stück Weg ein bisschen erholen und den Blick auf die Inseln und auch ins Landesinnere genießen, bevor die eigentliche Anstrengung, nämlich der Aufstieg zum Gipfel, begann.

Es ging einfach gerade die Flanke des Berges hinauf – im gefühlten 45° Winkel! Wie steil das ganze in Wirklichkeit ist, kann man auf dem ersten Croagh-Patrick-Foto, das ich hier gepostet habe, eigentlich nur erahnen. Erschwerend kam hinzu, dass hier überhaupt kein richtiger Weg mehr existierte, sondern nur noch eine Geröllhalde, sodass man bei jedem Schritt aufpassen musste, die Füße richtig zu setzen…

Am Ende musste man sich wirklich zu jedem einzelnen Schritt überwinden…. Wenn man dann aber oben ist (in unserem Fall knapp 2,5 Stunden, nachdem wir losgegangen waren), vergisst man die Strapazen doch relativ schnell. Der Blick über die Bucht ist atemberaubend! (Das fand auch der Schokohase, den Dörthe uns tags zuvor als Reiseproviant mitgegeben hatte.)

Und ja, ich war tatsächlich oben!

Einen Stein hatte ich in alter Pilgertradtion auch noch mit hochgeschleppt; den habe ich nach einer kurzen Erholungs-Sandwich-Pause, in der wir von fiesen kleinen Mücken fast aufgefressen worden sind, zu all den anderen Steinen gelegt, die den Gipfel des Croagh Patrick ausmachen.

Nach einem kurzen Aufenthalt machten wir uns wieder an den Abstieg. Der ging zwar etwas schneller als der Aufstieg, aber man musste sich wirklich total konzentrieren, um da einigermaßen heile wieder runter zu kommen. Es ist echt schwer zu glauben, dass es tatsächlich Leute gibt, die hier barfuß hoch und wieder runter pilgern, aber wir haben auf dem Rückweg tatsächlich zwei Jungs getroffen, die genau das gemacht haben…

Wir Mädels waren aber mehr als froh über unsere Wanderschuhe und kamen so nach mehr als vier Stunden am und auf dem Croagh Patrick heile wieder am Auto an.

Auf dem Rückweg fuhren wir kurz durch Westport, bevor wir in Ballinrobe kurz vor Schließung des einzigen Supermarktes, der am Bank Holiday überhaupt geöffnet hatte, noch Tiefkühlpizza für alle ergattern konnten. Und die hatten wir uns auch echt verdient! Nach dem Abendessen sind wir dann nur noch hundemüde ins Bett gefallen…

Am nächsten Tage wollten Tara und ich eigentlich nach Inis Mór (Inishmore), also auf die größte der drei Aran Islands fahren, aber da es ununterbrochen regnet und total diesig ist, ließen wir das sein und fuhren ein bisschen an der Küste der Galway Bay entlang, bis wir am Coral Beach landen, einem Strand, der nur aus Korallen besteht.

Dort sammele ich natürlich einige Minikorallen ein und dann geht es wieder zurück nach Galway, wo wir ein bisschen Zeit in der Stadt verbringen. Am späten Nachmittag fahren wir dann zurück nach Athlone und übernachten wieder bei Dörthe, bevor es am nächsten Tag weiter Richtung Osten geht. Das war also der erste der drei Abschnitte meiner letzten zwei Reisewochen in Irland!

I had several travel plans for my last two weeks in Ireland – and one of them involved climbing Croagh Patrick, Ireland’s holy mountain, which turned out to be the most extreme experience of my year in Ireland. But let me tell the whole story in sequence…

On Saturday evening, Tara arrived in New Ross, and on Sunday, in the early afternoon, we drove up to Athlone, where we had dinner at Dörthe’s flat. From there, Tara and I went on to Carrick-on-Shannon (Dörthe had planned to come with us, but she realized she was too tired and so she stayed at home). We arrived in Carrick at about 10pm and went to a local pub where we met Jakob, who had learned to play the Bodhrán, a traditional Irish drum, during his year in Ireland and had joined some musicians who met at that pub every Sunday to play their instruments together. For me, it was a very nice and very Irish experience – all the traditional instruments and songs and all the happy people in the pub…

On Monday, Tara and I went on to Ballinrobe, where we met Jenny, who wanted to climb Croagh Patrick with us. So we arrived at the bottom of the mountain in the afternoon and started our strenuous uphill climb. At the beginning, there was a stony path which lead us straight up the hill. It was exhausting from the beginning onwards, but, on the other hand, the views were worth it from the beginning, too. After 1/3 of the climb, there was a level path where we could see the beautiful region of Connemara as well as the bay. There we could relax a little before the final part of the climb began, which lead us straight up the mountainside! This part was aggravated by the fact that there was no paved path – just stones! You really had to watch every single step of your feet…

After 2,5 hours, we finally reached the top of the mountain where we enjoyed the breathtaking views over the bay as well as some well-deserved sandwiches and chocolate before climbing downhill again. It is almost unbelievable but there actually are people who make a pilgrimage up here barefoot!

Of course, we were quite tired when we finally arrived at the car, but we still drove through Westport to have a look at this lovely little town. But nothing more, we decided to drive on to Ballinrobe after a couple of minutes… Arriving there, we bought some frozen pizza – again, well deserved – before going to bed.

On Tuesday, Tara and I wanted to go to Inismór (Inishmore), the largest of the three Aran Islands, but unfortunately the weather was so bad that we decided not to go. We spent the day at the coast of the Galway bay instead, stopping at Coral Beach (which consists of millions of little corals!) and Galway city before returning to Athlone, where we spent the night at Dörthe’s appartment again. So this was the first part of my final Irelandholidays, and a very exciting one it was!

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