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Archive for July, 2012

Am 08. Juni schliefen Daniel und ich erstmal aus und frühstückten dann gemütlich, wobei wir uns überlegten, was wir mit dem Tag anfangen wollten. Das Wetter war nämlich immer noch ziemlich ungemütlich… Eigentlich wollten wir ja ans Meer, aber bei Sturmböen und Regenschauern? So beschlossen wir, uns erstmal in Wicklow umzugucken, und liefen zum Hafen, wo wir auf einer Mole herumspazierten und dabei fast weggeweht wurden. Kurz danach rief Tara an, die eigentlich mit einer Gruppe aus dem Hostel zur Klosteranlage Glendalough fahren wollte, sich aber dann aufgrund des schlechten Wetters in den Wicklow Mountains schon wieder auf dem Rückweg befand und sich uns anschließen wollte. Wir spazierten also gemeinsam zu den Klippen  im Süden von Wicklow, wo wir auf die Ruine des Black Castle (12. Jh.) stießen und uns dort den Wind um die Nase wehen ließen.

Nachmittags wollten wir eigentlich zu verschiedenen Stränden an der Küste fahren, aber wir fanden nur den Zugang zu einem, nämlich zu Britta’s Bay, einem langen Sandstrand 13 km südlich von Wicklow, wo wir einen langen Strandspaziergang machten.

Danach fuhren wir noch über kleine Straßen nach Avoca, wo wir uns die Weberei ansahen – Daniel war total fasziniert von der altertümlichen Technik, mit der die Webstühle betrieben werden… Ich habe im Shop noch eine wunderschöne Wolldecke für Mama gekauft und dann machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Wicklow.Schließlich fing ja heute die Fußball-EM an und wir wollten natürlich das Auftaktspiel gucken. Wir kamen gerade noch passend zum Anpfiff in Wicklow an und während ich das Auto parkte, suchten und fanden Tara und Daniel einen Pub, der das Spiel zeigen würde. So haben wir also den EM-Auftakt erlebt – in einem irischen Pub, mit dem Barkeeper über Fußball fachsimpelnd und wahlweise Guinness, Bulmers oder Tee trinkend…

Am nächsten Tag fuhren wir morgens mit dem Auto nach Bray und von dort mit der DART nach Dublin. Dort trafen wir Dörthe und ihren Bruder Christian, mit denen ich in den nächsten Tagen ins County Cork fahren wollte, gingen noch ein bisschen shoppen, verabschiedeten uns gegen 17.00 Uhr von Daniel, der früh am Sonntag morgen nach hause fliegen musste, und fuhren zuerst zurück nach Bray und dann weiter nach New Ross, wo wir das erste Deutschland-Spiel der EM gucken wollten und dann bei mir zuhause die Nacht verbringen wollten.

After sleeping in and having breakfast in the hostel, Daniel and I walked to Wicklow’s harbour at about noon – despite the bad weather: the sky was grey and it was very windy!

At noon, Tara came back from her day trip already, because the weather was just too bad in the Wicklow Mountains to spend the whole day there. So we all walked to the ruins of the Black Castle on the cliffs in the south of Wicklow before driving down the coast to Britta’s Bay where we did a walk on the large beach.

Later, we went to the famous Avoca Weaving Mill, where we had a look at the weaving process (which Daniel found very fascinating). I bought a woolen blanket for my Mum in the shop and then we drove back to Wicklow where we watched the first game of the European Soccer Championchip in a pub.

On Saturday, we went to Bray and from there took the DART to Dublin. There we met Dörthe and her brother Christian, went shopping and said good-bye to Daniel in the afternoon who would fly home early on Sunday morning while we all drove back to New Ross, where we wanted to watch the first game of the German soccer team in a pub before leaving for County Cork on Sunday.

 

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Nachdem Daniel seine Sachen ins Hostel gebracht hatte, machten wir uns direkt auf den Weg in ein Pub, um dort in meinen Geburtstag reinzufeiern. Wir landeten im Stag’s Head und stießen dort um Mitternacht auf meinen Geburtstag an. Kurz danach hieß es auch schon “Letzte Runde” und so machten wir uns wenig später auf den Rückweg zum Hostel. Dort bekam ich von Tara noch eine dicke Schokoladentorte und dann fielen wir in unsere Etagenbetten – schließlich hatten wir tagsüber viel vor…Leider regnet es am nächsten Morgen in Strömen, aber das sollte uns nicht von unseren Tagesplänen abhalten. Zunächst wollte ich endlich die Christchurch besichtigen, und die war praktischerweise direkt um die Ecke… Von innen ist die Kirche schön schlicht gehalten, aber es gab dennoch einiges zu entdecken. Neben den Siegeln von Stadt und Staat bietet die Kirche nämlich auch eine schiefe Wand! (Ich gebe zu, dass die nicht so wirklich gut zu erkennen ist, aber sie war tatsächlich schief!)

Das eigentlich Highlight, zumindest für mich, befand sich aber in den Katakomben der Kirche – hier sind nämlich die mumifizierte Ratte und ihre Jägerin, die mumifizierte Katze, ausgestellt, die in einer Orgelpfeife gefunden wurden…

Nach der Besichtigung der Christchurch wollte Tara gerne ins Kilmainham Gaol, und da ich das Gefängnis beim letzten Mal zwar schon sehr interessant gefunden habe, aber am Ende mehr damit beschäftigt war, mich über unseren Tourguide zu ärgern, hatte ich nichts dagegen. Leider hatte keiner von uns einen Überblick über das Dubliner Bussystem und so liefen wir die knapp 3 km durch den strömenden Regen. Immerhin waren wir im Gefängnis selbst im Trockenen und die Führung war dieses Mal um einiges besser! Außerdem habe ich endlich ein Foto vom East Wing, auf das sich keine Touristen verirrt haben!

Nach all diesem Sightseeing waren wir natürlich hungrig und so fuhren wir mit dem Bus zurück in die Stadt (ins Zentrum zu fahren, ist deutlich leichter, als herauszufahren…). Dort trafen wir Jakob, der ebenfalls einen Sightseeing-Tag in Dublin machte, und gingen in ein typisch irisches Restaurant – Supermac’s! Das war nämlich mein Wunsch für mein Geburtstagslunch: eine große Portion Taco Fries!

Nachmittags hatte es endlich aufgehört zu regnen, und so wollten wir eigentlich Trinity College und seine Bibliothek erkunden, um das Book of Kells zu besichtigen, aber wir verpassten die letzte Guided Tour und beschlossen daher, direkt in mein Lieblingsmuseum zu gehen, das ja bekanntermaßen das National Museum of Ireland – National History ist… Es hat mir genauso gut gefallen wie immer und die anderen fanden es auch ganz lustig. Die letzte Handlung des Tages war ein kurzer Spaziergang durch den Merrion Square Park, bevor wir zurück zum Hostel mussten. Dort schnappten wir uns unsere Sachen und fuhren mit der LUAS zum Park&Ride. Gerade als wir das Auto erreichten, fing es wieder an zu regnen. So konnten wir auf der Fahrt durch die Wicklow Mountains leider fast gar nichts sehen außer Nebel und überlaufenden Bächen… Immerhin haben wir es heil bis nach Wicklow geschafft und unser nettes Hoste, das Captain Halpin’s Bunkhouse, problemlos gefunden. Das Hostel war wirklich gemütlich, wir hatten viel Platz und freuten uns schon darauf, hier zwei erholsame Nächte zu verbringen und die Seeluft der irischen Küste zu genießen…
Daniel brought all his stuff to the hostel and then we went to the Stag’s Head in order to celebrate my birthday from the very first minute onwards. At midnight, we touched glasses – and had to leave soon after that because the bell for the last round was sounded. So we returned to the hostel, where I got a very very rich chocolate-birthday-cake. Yummy!

Unfortunately, it rained the next day, but we wanted to do some sightseeing inside of some of Dublin’s most famous buildings anyways… We started with Christchurch, which, together with St. Patrick’s Cathedral, is Dublin’s most well-known church. There’s a leaning wall and in the catacombs, you’ll find a mummified rat and a mummified cat which were found in an organ pipe!

After that, we walked to Kilmainham Gaol, and this time the guide was much better than the last time I was here. She was very enthusiastic and really enjoyed her job, so that my second visit here was almost like a whole new experience… When the tour had finished, it was past noon already and we all were quite hungry. So we returned to the city center for my birthday lunch at – tadaaa! – Supermac’s! Taco Fries! Yummy again!

We also met Jakob in the city center and wanted to visit Trinity College and its library with the famous Book of Kells together, but unfortunately, we missed the last guided tour. Thus, we went on immediately to my favorite museum in Dublin – yes, I know that you know that it’s the National Museum of Ireland – National history. There’s always something new to discover and I was happy to come here on my birthday. And apparently, the others liked it as well!

After all this sightseeing, it was time to leave the city and so we took the LUAS to the park&ride where I had left the car. Unfortunately, it started to rain again as soon as we reached the car, which was sad because we couldn’t see too much of the beautiful Wicklow Mountains we were travelling through them. At least, we reached Wicklow and our cozy hostel for the next two nights, Captain Halpin’s Bunkhouse, without any trouble, had dinner there and went to bed soon. All in all, it was a very interesting 26th birthday and I was glad to have seen so much that day!

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Das nächste Ziel der letzten Irlandreise meines Assistentenjahres lag in Dublin, wohin Daniel am 06. Juni anreisen wollte, sodass wir in meinen Geburtstag reinfeiern könnten, bevor wir am 07. Juni dann weiter an die Küste fahren wollten. Dafür wollte ich das Auto auf dem Park&Ride Red Cow stehen lassen; da das aber nur für 24 Stunden möglich ist, war der Plan, relativ spät am Abend am Parkplatz anzukommen, um am nächsten Tag möglichst viel Zeit in Dublin verbringen zu können. So fuhren Tara und ich nicht auf direktem Wege von Athlone nach Dublin, sondern machten einen Umweg über Kildare, wo das Nationalgestüt Irlands liegt,  das ich sowieso unbedingt sehen wollte.

Glücklicherweise zeigte sich das irische Wetter wieder von seiner besten Seite und so konnten wir die Stuten und ihre Fohlen auf ihren weitläufigen Wiesen vor strahlend blauem Himmel sehen. Was für ein Pferdeleben!

Ein kurzer geschichtlicher Exkurs zum Gestüt: Im Jahr 1900 kaufte William Walker einen Gutshof und begann Vollblutpferde zu züchten. Das Gestüt wurde schnell bekannt: Walker war nämlich ein ziemlicher Exzentriker, der die Pferde gemäß ihrer Sternzeichen paarte und für jedes Fohlen aufgrund der Sternenkonstellation bei seiner Geburt ein Horoskop erstellen ließ. Tatsächlich war er damit sehr erfolgreich:  Zwischen 1904 und 1914 gewannen Walkers Pferde alle klassischen Rennen in Irland. 1915 schenkte er das Gestüt der britischen Krone. Dafür wurde Walker geadelt und erhielt den Titel Lord Wavertree. Bis 1943 hieß das Gestüt British National Stud Company, es wurde dann der irischen Regierung übergeben. 1945 wurde die Irish National Stud Company gegründet, die das Gestüt heute noch betreibt (allerdings ohne Horoskope).

Das Gestüt liegt auf einer wunderschönen Anlage, in der sich mehrere Gärten, zum Beispiel St Fiachra’s Garden oder der Japanese Garden, in dem man quasi dem Pfad des Lebens folgt, befinden.

Wir haben uns zwar zwischendurch verlaufen – und das, obwohl der Garten wirklich nicht groß ist – aber wir haben alle wichtigen Stationen gefunden! Und zwar gerade noch rechtzeitig vor Schließung! Um Punkt 18.00 Uhr verließen wir das Gestüt und fuhren nach Dublin. Gegen 20.00 Uhr fanden wir uns im Hostel ein und trafen um 22.00 Uhr Daniel. Hat also alles gut geklappt!

On our way to Dublin, where I wanted to spend my birthday weekend, Tara and I stopped in Kildare, where Ireland’s National Stud is located. Fortunately, the weather was very good and so we could enjoy the sight of all the mares and foals on the spacious meadows as well as the walks through the different gardens, i.e. St. Fiachra’s Garden and the Japanese Garden where we could follow the “path of life”.

The first years of the stud are very interesting, in particular because of its owner: The stud was founded by Colonel Hall Walker  in 1900. He was very successful with his horses, although his eccentric breeding technique relied heavily on astrology: the fate of a foal was decided by its horoscope and the roofs of the stallion boxes opened on auspicious occasions to reveal the heavens and duly influence the horses’ fortunes. In 1915, he gave the stud to the British government, and in 1943 it was given to the Irish government and thus became the Irish National stud.

We left the stud at about 6 pm and went on to Dublin, where we arrived two hours later. At 10 pm, we met Daniel who wanted to celebrate my birthday with me – so all was set for a long birthday weekend in Dublin and in Wicklow!

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Direkt zum Ferienbeginn machte ich eine der extremsten Erfahrungen meines Irlandjahres, und zwar die Besteigung des Croagh Patricks, des heiligen Berges der Iren. Ich hatte ja in Glendalough ein ganz bisschen Bergsteigererfahrung gesammelt, aber der Croagh Patrick war nochmal eine ganz andere Hausnummer…

Aber der Reihe nach – die Ferienzeit fing ja ganz entspannt an… Auf dem Plan stand, noch einige Regionen Irlands zu bereisen, in denen ich noch nicht (so oft) gewesen bin, und dabei noch einige der anderen Assistenten zu treffen. So fand sich Samstag abend Tara bei mir in New Ross ein und Sonntag mittag machten wir uns auf den Weg Richtung Norden. Ein erster Zwischenstop fand in Athlone statt, wo wir bei Dörthe zu Abend aßen. Dörthe hatte eigentlich geplant, danach mit uns mit zu kommen, aber sie war auch noch mit Von-der-Schule-Erholen und Aufräumen und Packen beschäftigt und entschloss sich daher, zu Hause zu bleiben.

So fuhren Tara und ich abends alleine weiter und kamen kurz nach 22.00 Uhr in Carrick-on-Shannon, Jakobs Wohnort, an (wir hatten unterwegs unfreiwillig ein paar Landstraßen getestet). Den Pub, wo wir Jakob treffen wollten, fanden wir dann aber doch relativ schnell. An diesem Sonntag spielte Jakob nämlich seine letzte “Traditional Session” in Carrick-on-Shannon – er hatte ja während der Fremdsprachenassistentenzeit gelernt, Bodhrán, eine traditionelle irische Trommel, zu spielen, und sich einer Gruppe von Musikern angeschlossen, die jeden Sonntag abend im Pub zusammen musizierten.

An diesem Abend waren ziemlich viele Musiker da, die aber echt gut miteinander harmonierten. Zwischendurch standen auch immer mal wieder irgendwelche Leute auf und trugen einfach ein Lied vor… Insgesamt war es also ein richtig toller und vor allem sehr irischer Abend – ich war jedenfalls total glücklich, zum Ende meines Irlandjahres eine echte irische “Session” miterleben zu dürfen!

Am nächsten Tag fuhren Tara und ich weiter nach Ballinrobe, wo wir Jenny einsammeln wollten. Wir kamen am frühen Nachmittag an und stärkten uns erstmal mit einem Tee, bevor wir Richtung Westport aufbrachen. Kurz dahinter liegt nämlich der Croagh Patrick. Und der machte uns von Anfang an klar, dass ein Aufstieg keine leichte Sache sein würde. Es ging nämlich mehr oder weniger gerade den Hügel hoch, und zwar nicht auf einem gut ausgetretenen Wanderpfad, sondern auf einem von Steinen durchzogenen Weg, der mich froh und dankbar für meine Wanderschuhe machte. Immerhin entschädigte der Blick über die Bucht, ebenfalls von Anfang an, für die Strapazen.

Je höher wir kamen, desto besser konnten wir – auch dank des wider Erwarten guten Wetters – die vielen kleinen Inseln in der Bucht sehen…

Nach dem ersten Teil des Aufstiegs konnten wir uns auf einem ebenen Stück Weg ein bisschen erholen und den Blick auf die Inseln und auch ins Landesinnere genießen, bevor die eigentliche Anstrengung, nämlich der Aufstieg zum Gipfel, begann.

Es ging einfach gerade die Flanke des Berges hinauf – im gefühlten 45° Winkel! Wie steil das ganze in Wirklichkeit ist, kann man auf dem ersten Croagh-Patrick-Foto, das ich hier gepostet habe, eigentlich nur erahnen. Erschwerend kam hinzu, dass hier überhaupt kein richtiger Weg mehr existierte, sondern nur noch eine Geröllhalde, sodass man bei jedem Schritt aufpassen musste, die Füße richtig zu setzen…

Am Ende musste man sich wirklich zu jedem einzelnen Schritt überwinden…. Wenn man dann aber oben ist (in unserem Fall knapp 2,5 Stunden, nachdem wir losgegangen waren), vergisst man die Strapazen doch relativ schnell. Der Blick über die Bucht ist atemberaubend! (Das fand auch der Schokohase, den Dörthe uns tags zuvor als Reiseproviant mitgegeben hatte.)

Und ja, ich war tatsächlich oben!

Einen Stein hatte ich in alter Pilgertradtion auch noch mit hochgeschleppt; den habe ich nach einer kurzen Erholungs-Sandwich-Pause, in der wir von fiesen kleinen Mücken fast aufgefressen worden sind, zu all den anderen Steinen gelegt, die den Gipfel des Croagh Patrick ausmachen.

Nach einem kurzen Aufenthalt machten wir uns wieder an den Abstieg. Der ging zwar etwas schneller als der Aufstieg, aber man musste sich wirklich total konzentrieren, um da einigermaßen heile wieder runter zu kommen. Es ist echt schwer zu glauben, dass es tatsächlich Leute gibt, die hier barfuß hoch und wieder runter pilgern, aber wir haben auf dem Rückweg tatsächlich zwei Jungs getroffen, die genau das gemacht haben…

Wir Mädels waren aber mehr als froh über unsere Wanderschuhe und kamen so nach mehr als vier Stunden am und auf dem Croagh Patrick heile wieder am Auto an.

Auf dem Rückweg fuhren wir kurz durch Westport, bevor wir in Ballinrobe kurz vor Schließung des einzigen Supermarktes, der am Bank Holiday überhaupt geöffnet hatte, noch Tiefkühlpizza für alle ergattern konnten. Und die hatten wir uns auch echt verdient! Nach dem Abendessen sind wir dann nur noch hundemüde ins Bett gefallen…

Am nächsten Tage wollten Tara und ich eigentlich nach Inis Mór (Inishmore), also auf die größte der drei Aran Islands fahren, aber da es ununterbrochen regnet und total diesig ist, ließen wir das sein und fuhren ein bisschen an der Küste der Galway Bay entlang, bis wir am Coral Beach landen, einem Strand, der nur aus Korallen besteht.

Dort sammele ich natürlich einige Minikorallen ein und dann geht es wieder zurück nach Galway, wo wir ein bisschen Zeit in der Stadt verbringen. Am späten Nachmittag fahren wir dann zurück nach Athlone und übernachten wieder bei Dörthe, bevor es am nächsten Tag weiter Richtung Osten geht. Das war also der erste der drei Abschnitte meiner letzten zwei Reisewochen in Irland!

I had several travel plans for my last two weeks in Ireland – and one of them involved climbing Croagh Patrick, Ireland’s holy mountain, which turned out to be the most extreme experience of my year in Ireland. But let me tell the whole story in sequence…

On Saturday evening, Tara arrived in New Ross, and on Sunday, in the early afternoon, we drove up to Athlone, where we had dinner at Dörthe’s flat. From there, Tara and I went on to Carrick-on-Shannon (Dörthe had planned to come with us, but she realized she was too tired and so she stayed at home). We arrived in Carrick at about 10pm and went to a local pub where we met Jakob, who had learned to play the Bodhrán, a traditional Irish drum, during his year in Ireland and had joined some musicians who met at that pub every Sunday to play their instruments together. For me, it was a very nice and very Irish experience – all the traditional instruments and songs and all the happy people in the pub…

On Monday, Tara and I went on to Ballinrobe, where we met Jenny, who wanted to climb Croagh Patrick with us. So we arrived at the bottom of the mountain in the afternoon and started our strenuous uphill climb. At the beginning, there was a stony path which lead us straight up the hill. It was exhausting from the beginning onwards, but, on the other hand, the views were worth it from the beginning, too. After 1/3 of the climb, there was a level path where we could see the beautiful region of Connemara as well as the bay. There we could relax a little before the final part of the climb began, which lead us straight up the mountainside! This part was aggravated by the fact that there was no paved path – just stones! You really had to watch every single step of your feet…

After 2,5 hours, we finally reached the top of the mountain where we enjoyed the breathtaking views over the bay as well as some well-deserved sandwiches and chocolate before climbing downhill again. It is almost unbelievable but there actually are people who make a pilgrimage up here barefoot!

Of course, we were quite tired when we finally arrived at the car, but we still drove through Westport to have a look at this lovely little town. But nothing more, we decided to drive on to Ballinrobe after a couple of minutes… Arriving there, we bought some frozen pizza – again, well deserved – before going to bed.

On Tuesday, Tara and I wanted to go to Inismór (Inishmore), the largest of the three Aran Islands, but unfortunately the weather was so bad that we decided not to go. We spent the day at the coast of the Galway bay instead, stopping at Coral Beach (which consists of millions of little corals!) and Galway city before returning to Athlone, where we spent the night at Dörthe’s appartment again. So this was the first part of my final Irelandholidays, and a very exciting one it was!

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Eigentlich hatte ich mir ja für die letzten Wochen in Irland das Motto “Kein Wochenende ungenutzt lassen” gesetzt und dementsprechend relativ kurzentschlossen geplant, vom 25. bis zum 27. oder 28. Mai nach Ballina zu Kim zu fahren. Aber erstens wäre das ganz schön viel Fahrerei gewesen und zweitens ist mir auf einmal bewusst gewesen, dass nur noch eine Woche Schule vor mir lag und dass ich davon keinen Tag verpassen wollte – was Kim nur zu gut verstand…

Und so verbrachte ich ein ruhiges Wochenende in New Ross und mir endlich den John F. Kennedy Park auf dem Hook Head an, wo ich ein bisschen spazieren ging…

Danach noch eine Stunde am Strand und eine gute Stunde auf dem Pferderücken und fertig war ein höchst entspannender Sonntag.

Am Montag ging ich dann in die Schule und genoss meine letzten Stunden in vollen Zügen. Eine richtig schöne Überraschung erlebte ich am Dienstag: Unter dem Vorwand einer Besprechung für die 2nd years wurde ich in die Cafeteria gelockt, wo all meine Schüler versammelt waren und applaudierten, einer von den 6th years und der Schulleiter kleine Reden hielten und ich Geschenke (Töpferwaren aus Thomastown) bekam. Da war ich total sprachlos… Im Gegenzug habe ich in den letzten Stunden jede Menge Süßigkeiten an die Schüler verschenkt und ihnen noch ein paar deutsche Lieder vorgespielt.

Auch vom Kollegium wurde ich verabschiedet, und zwar am Freitag. Auch dieses Mal wurde eine kleine Rede gehalten und ich bekam eine Karte und ein Armband. Total lieb! Das war also der allerletzte Schultag und ich ging mit einem komischen Gefühl nach Hause.

Aber am Abend sollte ich die meisten Lehrer ja nochmal wieder sehen, und zwar zu Staff Party bei Corcoran’s. Dort gab es zunächst ein Dinner, bevor wir zum gemütlichen Teil des Abends übergingen – ja, genau, man ließ uns auf die Theke los… Da es richtig schön warm war, konnten wir lange draußen im Biergarten sitzen und dort unsere Kaltgetränke zu uns nehmen. Dieser Abend war definitiv ein richtig schöner Abschluss meiner Lehrtätigkeit am Good Counsel College, und auch da war ich ganz schön wehmütig, als ich dann ins Taxi nach Hause stieg…

I didn’t want to miss any of my last school days – thus, I spontaneously cancelled a trip to Ballina to visit Kim and spent a quiet weekend in New Ross instead, visiting John F. Kennedy National Park on the Hook Head, spending time on the beach and going horse-riding with Laura.

On Monday, I went to school  where I had to say good-bye to some of my classes already. But I saw them all again on Tuesday when I was called to the cafeteria – and all my students were assembled there! One of them gave a little speech, as did the headmaster, and then I got presents (beautiful pottery)! It was sooo nice and I didn’t know what to say… They all got sweets in return, and I played Germany songs in the following classes.

Another nice surprise happend on Friday: during breakfast-time, one of the teachers stood up and held a little speech for me again, and I received a present from the staff, which was a a greeting card and a beautiful bracelet that had been made in Ireland. So I had a very nice last school week, and it was really weird to go home and to know that my job as an assistant teacher was done…

But at least I would met most of the teachers one more time later that day – we had our staff party at Corcoran’s in the evening. After a nice dinner, we spent the evening talking and drinking Guinness, wine and/or cocktails. It was really warm that day and so we could even spend some time outside in the pub garden! All in all, the staff party was a fabulous finish of my year of teaching at Good Counsel College and I was really sad when I said good-bye to all the teachers late at night (or rather early in the morning)…

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