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Archive for March, 2012

St. Patrick’s Day! Nationalfeiertag! Da sollte man sich doch in Dublin aufhalten – zumindest war ich dieser Meinung und habe natürlich einige gleichgesinnte gefunden: Dörthe, Tara und Jenny wollten auch nach Dublin. Natürlich gab es zum Zeitpunkt dieses Entschlusses schon längst kein freies Hostelbett mehr in der ganzen Stadt, und so beschlossen wir, im 200 km entfernten Athlone bei Dörthe zu übernachten, dann morgens mit dem Auto nach Maynooth zu fahren und dort den Zug direkt in die Hauptstadt zu nehmen.

Der Plan war gut und so machten wir uns am 17. März gegen 10 Uhr (und damit schlappe dreieinhalb Stunden, nachdem wir aufgestanden waren; die Zeit haben wir zum Aufstylen gebraucht…) auf dem Weg. In strömendem Regen. Typisch Irland! Und so ging es dann auch weiter: während der einstündigen Fahrt wechselte das Wetter fast im Minutentakt von Regen zu Sonne und wieder zurück… Zum Glück hörte das Regenschauer, das sich als das letzte des Tages herausstellen sollte, wenige Minuten nach unserer Ankunft auf und so konnten wir die Parade dann auch genießen – zusammen mit abertausenden von grün-tragenden Menschen…

Wir standen ungefähr in der dritten Reihe und haben dementsprechend nicht alle Musik-, Tanz- und sonstige Fußgruppen so ganz genau sehen können. Die Iren haben aber auch noch teilweise sehr hoch aufragende  “Konstruktionen” (wie zum Beispiel ein sich bewegendes Nashorn im Rollstuhl) zusammengebastelt und die waren von überall gut sichtbar.

Das war doch schon sehr beeindruckend. Leider war die Stimmung am Straßenrand eher reserviert – zwischendurch mal ein höflicher Applaus, ansonsten waren alle sehr damit beschäftigt, Fotos zu machen. Und dann war das ganze auch noch relativ abrupt zu Ende. Naja…

Da wir mittlerweile aber auch ziemlich durchgefroren waren, haben wir uns auf die Suche nach einem netten Café gemacht und sind dabei zunächst im Garten hinter Dublin Castle gelandet, wo wir die Festlichkeiten mithilfe einer Statue noch etwas verlängert haben;)…

Von dort aus ging es dann zur Grafton Street ins Bewley’s Oriental Café, das in Dublin echt eine Institution ist. Bei Kaffee und Tee, Scones und Apple Crumble haben wir uns dann wieder aufgewärmt und die Zeit verquatsch, sodass es schon halb sechs  war – und damit eine halbe Stunde nach Anpfiff des traditionellen Rugbyspiels England vs. Irland war, das wir auch noch gucken wollten. Einen kurzen Zwischenstop haben wir noch bei unserem Lieblingskobold Freddy gemacht.

Aber dann haben wir uns wirklich auf die Suche nach dem “Murray’s” gemacht, einem Pub nördlich vom Spire, in dem wir uns noch mit Christin wollten. Das hat auch ganz gut geklappt, ganz im Gegensatz zu der Sache mit dem Rugbyspiel – “unser” Bildschirm hat nämlich leider deutsche Bundesliga gezeigt, während man sonst überall im Pub Rugby gucken konnte. Naja…

(Auch wenn die Iren im Vorfeld sehr optimistisch waren…

… hat das Team leider schmählich verloren:(…)

Gegen halb neun haben wir uns dann auf den Rückweg zum Bahnhof gemacht – schließlich ging unser Zug “gegen neun” (eine genauere Uhrzeit konnte uns der Bahnhofsmensch leider nicht geben…) und wir wollten ja noch das nächtliche Dublin bewundern…

So betraten wir um 20:49 Uhr die Connolly Station, um festzustellen, dass unser Zug – immerhin der letzte nach Maynooth – um 20:52 Uhr losfahren sollte. Dörthe und ich sind also losgesprintet und in den Zug gesprungen, dessen Türen ein Sicherheitsmensch extra noch für uns aufgemacht hat, nur um festzustellen, dass von Tara und Jenny weit und breit nichts zu sehen war. Wir kamen aber auch nicht mehr aus dem Zug raus… Ein kurzes Telefongespräch hat dann ergeben, dass Taras Ticket am Zugang zum Gleis von der Schranke nicht angenommen wurde und sie und Jenny deswegen nicht weiter kamen. Was macht man also, wenn man nicht mehr mit dem Zug aus Dublin rauskommen kann? Man geht zu Busaras, dem Busbahnhof, und fragt mal nach, welche Optionen man hat. In Taras und Jennys Fall ergab sich folgendes: ein freundlicher Busfahrer auf dem Weg nach Mullingar bot sich an, die beiden mitzunehmen, einen Umweg über Maynooth zu fahren (das lag nämlich eigentlich nicht auf seiner Strecke) und das ganze dann auch noch kostenlos zu machen – die beiden hatten ja ihr Zugticket und das hat er dann einfach akzeptiert. Sowas passiert glaube ich auch nur in Irland – und dafür muss man die Iren einfach lieben!

Am Ende des Tages waren wir also glücklich wieder in Maynooth vereint, wo wir uns zum Tagesabschluss bei “Supermac’s”, einer irischen Fast-Food-Kette, Burger und Taco Fries (Pommes mit Hackfleisch und Tacosauce und mit Käse überbacken, großartige Erfindung) gegönnt haben, bevor es dann auch den Rückweg nach Athlone ging.

Gerade wegen dieses Erlebnisses ist dieser Paddy’s Day für mich ein denkwürdiger geworden! Und natürlich war es großartig, all die grün kostümierten Menschen zu sehen und den Tag mit Christin, Dörthe, Jenny und Tara zu verbringen!

St. Patrick’s Day! National Holiday! The place to be on this day obviously is Dublin, and so Dörthe, Tara, Jenny and I headed from Athlone, where Dörthe lives, on to Maynooth (a little village 50 km away from Dublin) by car and then went on to Dublin by train on March 17th – and we arrived just in time for the parade! That was quite nice, dancing groups and marching bands and floats, which were spectacular…

When the parade was over about two hours later, we all needed a hot cup of tea, and thus we started to look for a nice café. On our way, we came through the little park behind Dublin castle, were we shot some funny pictures with a statue.

We had our tea break in Bewley’s Oriental Café on Graton Street, which is one of the oldest and most well-known cafés in Dublin. It is a very nice place and so we stayed there for quite some time, drinking tea and coffee, eating scones and apple crumble and chatting. So it was as late as 5.30 pm when we left, which was quite late because we actually wanted to watch the rugby game “England vs. Ireland”, which had started at 5.00 pm already. And we were supposed to meet Christin, another German assistant teacher, in a pub north of the Spire in order to do so, which was not too close to the café… And we even lost some more time, because we had to take a picture of our favourite Leprechaun in Dublin.

So when we arrived at the pub, it was crowded… and thus we had no choice but to watch a game of the German soccer league instead of the rugby match, because that was what “our” TV screen was showing! Bad luck!

At 8.30 pm, we left the pub, because we needed to catch our train (which would leave at ‘nineish’, as we had been told earlier at the train station) and we wanted to see Dublin at night before we left. Thus, we arrived at the train station at 8.49 pm and saw that our train was to leave at 8.52 pm. Instantly, we began to run, but only as Dörthe and I had jumped into the train we realized that Jenny and Tara were nowhere near. In that very moment as we saw Tara and Jenny on a wrong platform, the train was leaving the train station! Tara had some trouble to access the platform (you have to show your ticket to an electronical device in order to be allowed to go on the platform and it refused access)… So Dörthe and I were on the train, on our way to Maynooth, and Jenny and Tara were stuck in the middle of Dublin! Well, what do you do if something like that happens? You go and ask and somebody will probably be able to help! “Our” train was the last train to Maynooth, so Jenny and Tara left the train station and went to the central bus station instead. There they found a bus driver who was about to drive to a little city close to Maynooth – and he agreed to take them to Maynooth, even though Maynooth itself was not on his route! He did not even want them to pay for the drive! So in the end, we all met in Maynooth again, where we went to “Supermac’s” (the Irish McDonald’s), eating burgers and taco fries (fries with minced meat and taco sauce and cheese, great invention!) before driving back to Athlone, where we arrived safely at midnight.

Because of this incident, St. Patrick’s Day became very memorable in the end! And it was another great weekend with some of my fellow assistant teachers, namely Christin, Dörthe, Jenny and Tara! Thanks girls!

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Bevor der Ernst des (Arbeits)lebens losgeht, wollte Daniel nochmal nach Irland und so hat er ziemlich spontan einen Flug für den 09. März gebucht. Wie immer wollten wir uns in Thomastown treffen, denn das hat eine praktische Busverbindung für den morgendlichen Rückflug nach Dublin. Weil ich relativ früh in Thomastown war, habe ich die Gelegenheit genutzt, nochmal schnell an der Jerpoint Abbey vorbeizufahren und ein paar Fotos zu schießen.

Von Thomastown ging es auf direktem Weg nach New Ross, schließlich hatten wir am nächsten Tag viel vor…

Dass mich die Wanderlust etwas gepackt hat, habe ich ja schon erwähnt und so habe ich Daniel dazu gebracht, seine Wanderschuhe ins Handgepäck zu quetschen. Ich wollte nämlich nochmal nach Glendalough… Bei strahlendem Sonnenschein sind wir also am Samstag morgen losgefahren und waren knapp zwei Stunden später in Glendalough. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Zwischenstop beim “Meeting of the Waters” gemacht, also dem malerischen Zusammenschluss der beiden Flüsschen Avonmore und Avonbeg zum Avoca River im Vale of Avoca. Dazu hat der irische Dichter Thomas Moore (1779-1852)  folgende Meinung:

There is not in the wide world a valley so sweet,
As the vale in whose bosom the bright waters meet;
Oh, the last rays of feeling and life must depart,
Ere the bloom of that valley shall fade from my heart.

Kulturell wertvoll ging es dann auch weiter, wir waren dann ja nach einigen weiteren Kilometern in Glendalough, einer alten Klosteranlage. Aber zunächst stand der Sport im Vordergrund, denn ich wollte wirklich nochmal die 15-Kilometer-Runde, die am Ende des Upper Lakes auf die Berge führt, machen!

Leider hing das Tal voller Wolken, aber das hat uns nicht davon abgehalten, den (dieses Mal doch sehr anstrengenden) Aufstieg anzugehen. Am Ende hat der Blick über das Tal und über die beiden Seen dann wieder für alle Mühen entschädigt, auch ohne Sonne…

Auf dem bekannten Bohlenweg ging es dann wieder zurück ins Tal.

Und dieses Mal konnte ich die Klosteranlage dann auch noch aus der Nähe besichtigen (beim letzten Mal hat ja schon der Bus auf uns gewartet).

Abends haben wir uns dann noch im Spider’s in New Ross mit einem Bier belohnt, bevor wir totmüde ins Bett gefallen sind.

Auch für den nächsten Tag hatte ich einen Plan – ich wollte nach Kilkenny, aber nicht auf dem üblichen Weg via Inistioge, Thomastown und Bennetsbridge, sondern via St. Mullins und Graiguenamanagh. Gerade die Fahrt nach St. Mullins, einem kleinen Dörfchen mitten im Nichts, war sehr schön und richtig irisch, mit grünen Hügeln und Fluss und engen Straßen – deswegen gibt es leider keine Fotos, weil es keine Möglichkeit gab, anzuhalten und welche zu machen…

In Graigunamanagh konnten wir das Auto aber am Straßenrand abstellen und ein bisschen durch den Ort spazieren.

Daniel ist dann noch dieses Häuschen mit seinen ziemlich ungewöhnlich geformten Türen aufgefallen…

Von Graiguenamanagh ging es dann auf mehr oder weniger direktem Wege weiter nach Kilkenny, wo ich eigentlich auf den Turm von St. Canice’s Cathedral steigen wollte, aber der hatte leider schon zu. Immerhin gibts ein Foto davon…

Wir sind dann auch in Kilkenny in den Pub gegangen, und zwar ins Kyteler’s Inn, benannt nach einer Frau, die im 13. Jahrhundert in Kilkenny gelebt hat und die erste dort war, die wegen Hexerei angeklagt worden ist. Sie hatte nämlich ganze vier Ehemänner, deren Todesumstände wohl nicht ganz natürlich waren… So wurde Alice Kyteler angeklagt und sollte hingerichtet werden, aber sie floh außer Landes. Ihre Dienerin, die ebenfalls angeklagt worden war, wurde aber tatsächlich hingerichtet und ist somit höchstwahrscheinlic die erste Person in Irland, die wegen Ketzerei hingerichtet wurde.

Am Montag stand dann Bürokratie auf dem Programm: am Dienstag sollte ich nämlich Vertretungsstunden geben und Vincent fand, dass ich dafür auch bezahlt werden solle. Dafür brauchte ich aber eine PPS-Nummer, also eine Steuernummer, und um die zu kriegen, musste ich nach Wexford fahren. Mit einer Bestätigung der Schule über meine Arbeitstätigkeit und meine Adresse sowie zwei Identitätsnachweisen sollte eigentlich nichts schiefgehen, dachte ich – aber leider brauchte das Sozialamt noch eine Bestätigung, dass die Adresse, die ich angegeben habe, auch wirklich eine real existierende Adresse ist. Dafür hätte einfach irgendeine Rechnung oder überhaupt ein Brief an eben diese Adresse ausgereicht, aber sowas hatte ich nicht dabei. Deswegen gabs Montag noch keine PPS-Nummer für mich, naja…

Um den Tag wenigstens noch genutzt zu haben, sind Daniel und ich ein paar Kilometer weiter gefahren, und zwar nach Rosslare, das einerseits natürlich ein wichtiger Fährhafen Irlands ist – hier habe ich zum ersten Mal irischen Boden betreten oder besser befahren – und andererseits auch einen schönen langen Sandstrand hat. Auch wenn es etwas diesig war, sind wir dennoch ein bisschen herumspaziert.

Sogar ein paar Palmen haben wir noch gefunden, die dann ein bisschen Summer-Feeling vermittelt haben …

Auf dem Rückweg haben wir noch am Johnson Castle gehalten und ich habe die Gelegenheit genutzt, ein paar nicht besonders schreckhafte Pfauen aus allen Blickwinkeln zu fotografieren.

Leider wurde die Parkanlage kurz danach geschlossen und so haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht. Den Abend haben wir dann im Corcoran’s, einem weiteren Pub in New Ross, beschlossen.

Für den Dienstag standen meine Vertretungsstunden an, die ich aber alle gut überstanden habe (die Schüler übrigens auch;)). Nachmittags sind Daniel und ich nochmal nach Wexford gefahren und dieses Mal hat der Antrag auf eine PPS-Nummer tatsächlich geklappt, juhu! Jetzt steht meiner Vertretungswoche nach Ostern also nichts mehr im Wege – Vincent ist nämlich eine ganze Woche lang nicht da, weil er mündliche Prüfungen durchführen muss. Ich werde dann also alle Klassen übernehmen und fange jetzt schon so langsam an, über ein paar nette Übungen nachzudenken…

Nachts klingelte dann um 2.30 Uhr der Wecker und wir haben uns direkt auf den Weg nach Thomastown gemacht, wo der Bus pünktlich um 3.30 Uhr eintraf und Daniel eingesammelt hat. Wie immer hat also alles problemlos geklappt, und wie immer hat Daniel den Irlandaufenthalt sehr genossen, denke ich!

Daniel has to start working in April, so he wanted to come to Ireland one more time, and so he booked a flight for March 9th. We decided, as always, to meet in Thomastown, because the bus connection from there to Dublin Airport is very good, especially for the early flight at 7.00 am back to Düsseldorf. Since I was a bit early, I took the opportunitiy to visit Jerpoint Abbey again and to take some pictures there. After I picked up Daniel at the bus stop, we drove back to New Ross directly because we had big plans for the next day…

I’ve already mentioned that I really enjoyed the walking trip to Glendalough and thus I was eager to return and do the second walk again. The weather was quite nice on Saturday and so we drove up to the “Valley of the Two Lakes”, only stopping once on our way at a place called “Meeting of the Waters”, where the rivers Avonmore and Avonbeg flow together and form the Avoca River. The Irish poet Thomas Moore (1779- 1852) wrote a poem about this place:

There is not in the wide world a valley so sweet,
As the vale in whose bosom the bright waters meet;
Oh, the last rays of feeling and life must depart,
Ere the bloom of that valley shall fade from my heart.

From the “Meeting of the Waters”, it only took us a few more minutes to reach Glendalough, where we did the whole 15 km-walk which I had already done back in February. Unfortunately, the sun didn’t shine anymore but the view over the lakes and the valley was still stunning! After the walk I finally had the opportunity to have a closer look at the monastery (after the walk with the students, we had to catch the bus and therefore did not have any time at all to visit the buildings and gravestones…). Back in New Ross, we enjoyed a pint of Guinness in local pub, the “Spider’s”, and then fell asleep immediately – this time the walk had really been exhausting!

On Sunday, we decided to drive to Kilkenny, but I did not want to take my usual route via Inistioge, Thomastown and Bennetsbridge, and so we drove via the little villages of St. Mullins and Graiguenamanagh. The drive up there was lovely because of all hills and pastures and sheep and rivers and narrow roads, which were too narrow to find a spot for parking, which is why I couldn’t take pictures… Fortunately, there were plenty of parking spaces in Graiguenamanagh and so we wandered about the village – where I took the pictures of the bridge and the funny doors – before heading on to Kilkenny. I wanted to go to the top of the round tower of St. Canice’s Cathedral there, but unfortunately it was closed already and so I could only take a picture of it from the ground.

For Monday I had to deal with some Irish bureaucracy, because I will cover a couple of classes in the future while Vincet is out for conferences or oral examinations – and to get paid properly I need a PPS number, which is kind of like the Social Security Number. I had a letter from the school confirming that I really work there and that I am really living in Ireland, but unfortunately the Social Office needed a proof that the address given is an existing address – a letter, a bill, anything. I did not have that with me and had to return on Tuesday, but this time at least I convinced them to give me the PPS number, yeehaw.

Anyway, I was a bit frustrated because it didn’t work out with the PPS number on Monday and so Daniel and I decided to drive to the sea, namely to Rosslare, one of Ireland’s important ferry ports (I myself arrived here back in September) and to go to the beach in order to cheer up. And later on, we also visited Johnston Castle, a really nice place with a spacious park and trusting peacocks which didn’t mind that I took a lot of pictures of them.

As mentioned above, I returned to Wexford on Tuesday after school for the PPS number and was successful this time. Back in New Ross, Daniel and I went to Corcoran’s, another local pub, in the evening before going to bed quite early – we had to get up at 2.30 again because Daniel needed to catch the bus in Thomastown at 3.30 in order to arrive at Dublin airport on time for his flight back. That all worked out well, as always – and I think Daniel enjoyed his trip to Ireland, as always!

 

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Da ich nun schon zweimal in Athlone bei Dörthe war, kenne ich die Strecke dorthin mittlerweile auswendig und so kam ich problemlos am 03. März gegen Mittag in der Stadt in Irlands geographischer Mitte an. Die war nämlich mein Ausflugsziel für das Wochenende. Zunächst haben Dörthe und ich natürlich ein bisschen gequatscht, aber dann wollten wir doch noch raus, und zwar zum Lough Ree, einem der drei großen Seen des River Shannon. Der Plan dabei war: mehr oder weniger planlos am See entlang fahren, dabei immer mal wieder Hinweisschildern oder kleinen Straßen wie dieser hier folgen und gucken, wo man so auskommt.

So haben wir schon ganz schön viel Wasser gesehen.

In der Nähe eines Waldstückes haben wir dann einen Parkplatz gefunden und das Auto direkt neben einem englischen Auto stehen gelassen, das lustigerweise dieses Kennzeichen trug: DE 02 FSA (Deutschland 02 Fremdsprachenassistenten).

Wir sind dann (wieder planlos) durch den Wald gelaufen, immer auf der Suche nach einem Weg, der uns direkt zum Ufer bringen würde. Nach einigen Fehlversuchen sind wir dann wirklich ganz nah ans Wasser gekommen – ich habe mir jedenfalls fast nasse Füße geholt und Dörthe hat ihre Haar kunstvoll um den nächsten Dornenbusch geschlungen.

Wir haben dann noch einige Schwäne beobachtet und sind dann kurz darauf wieder zurück nach Athlone gefahren.

Am nächsten Tag hat sich Dörthes Erkältung leider so sehr verschlimmert, dass sie lieber in der Wohnung bleiben wollte. Mich hat das fantastische Wetter aber nach draußen gelockt und so bin ich nach Süden gefahren, zu den Lough Boora Parklands. Dabei handelt es sich um einen Teil einer Moorlandschaft, in dem nun kein Torf mehr abgebaut wird.

Stattdessen wurden Rad- und Wanderwege sowie ein Skulpturenpark angelegt, der Skulpturen zeigt, die von der Moorlandschaft und vom Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur dort inspiriert worden sind.

Gleichzeitig verläuft der Offaly Wanderweg durch das Moor, sodass man wirklich genügend Wandermöglichkeiten hat. Ich bin dann tatsächlich ein paar Kilometer gelaufen, zunächst an den Skulpturen entlang, dann auf dem Wanderweg und dann wieder zurück  zu den restlichen Skulpturen.

Das war übrigens eine schöne Skulptur, um die neue Kamera ein bisschen zu fordern…

Der zweite Teil des Skulpturenparks, den ich nach meinem Spaziergang besichtigt habe (man kommt am Ende wieder zu der Ebene, wo sich die meisten Skulpturen befinden), beinhaltet unter anderem die folgenden Skulpturen:

Eigentlich wollte ich noch den Sonnenuntergang abwarten, aber die Tage sind hier mittlerweile ganz schön lang, die Sonne wollte und wollte einfach nicht sinken, es war aber doch ziemlich kalt und der Kameraakku war leer. Deswegen bin ich dann kurz nach dem letzten Foto wieder zurück nach Athlone gefahren, wo Dörthe und ich gekocht haben und uns dann noch einen Film angeschaut haben.

Am nächsten Tag bin ich gegen Mittag Richtung New Ross aufgebrochen. Auf dem Weg dorthin habe ich einen kleinen Umweg gemacht, um dieses Schild zu fotografieren, das ich am Vortag entdeckt hatte und das ich einfach großartig finde: “Passen Sie bitte auf den einen blinden Fußgänger im County Offaly auf…”

I’ve been up to Athlone twice so far and know my way up there quite good now, so it was no problem at all to drive to this city in the geographical center of Ireland in order to visit Dörthe, another assistant teacher, on March 3rd. We decided to spend the afternoon by going up to Lough Ree, one of the great Shannon lakes. That actually was the only plan we had; apart from that, we drove around, looking for signs or small roadsleading to interesting spots. That worked out quite well and we saw a lot of water;)…

Later that afternoon, we arrived at a small wood where we left the car in the parking lot (next to an English car with the number plate “DE 02 FSA”, which would be the abbreviations for Germany (“DE”) and Foreign Language Assistant (“Fremdsprachenassistent”) – I found that quite funny. Still without a plan, we started to wander about the wood and at some point in time finally found a path that lead directly to the water’s edge (and Dörthe’s hair got caught in a pricky shrub there). We spend some minutes watching a couple of swans before returning to Athlone.

On the next day I had to do my sightseeing alone because Dörthe had caught a bad cold and preferred to stay at home. I went to Lough Boora Parklands, which is a bog a few kilometers south of Athlone. It is a beautiful spot where you can walk or cycle and have a look at a couple of sculptures that are installed there. Which I did while I walked some kilometers. Those sculptures also provided great photo subjects, so I could try out some features of my new camera.

I stayed at the bog until the sun began to set and then drove back to Athlone once more, where Dörthe and I had dinner and watched a movie.

On the next day, I left for New Ross at about noon. On my way, I took a picture of the “blind pedestrian crossing”-sign I had spotted the day before – I find that really funny…

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Für die Zeit vom 23. bis zum 27. Februar hatte sich Besuch angekündigt: Elena, Annika und Juli wollten Irland kennen lernen! Die Reiseplanung sah folgendermaßen aus: zwei Tage Dublin und zwei Tage Südostirland mit Strand, Kultur und Geschichte.

Am Donnerstag haben wir uns also mittags in Dublin getroffen und haben gleich, nach einem kurzen Gang über den Campus von Trinity College, im Merrion Square Park unser Lunch zu uns genommen – natürlich ein typisch irisches mit Sandwiches und Chips (und Chocolate Chip Cookies).

So gestärkt ging es auf einen ersten Erkundungsgang in Dublin – Merrion Square, Natural Museum of Irland (Natural History) (mein Lieblingsmuseum in Dublin, weil es so herrlich skurril ist), St. Stephen’s Green, Grafton Street (inklusive einer Einführung in irische Geschäfte), Kaffee im Brewery Oriental Café auf der Grafton Street, Molly Malone, O’Connell Street, Spire und natürlich Penney’s!

Zurück im Hostel haben wir uns ein leckeres Abendessen gekocht und sind dann nach Temple Bar in die Temple Bar gegangen, wo eine Band gespielt hat, die den ganzen Pub zum Brodeln gebracht hat – wir haben alle lauthals mitgesungen und geklatscht, bis uns die Hände weh taten. Es war wirklich großartig!

Für den nächsten Tag habe ich vorgeschlagen, dass wir an einer “Free Walking Tour”, die in den Hostels immer beworben werden, teilnehmen, und das war ebenfalls eine großartige Erfahrung.

Unser Guide, Paul, hatte ein unglaubliches schauspielerisches Talent und war dabei sehr authentisch irisch: er hat ohne Ende geflucht und liebt sein Land wirklich sehr, wie er immer wieder hat durchblicken lassen. Die drei Stunden der Stadtführung hat er sehr kurzweilig und informativ gestaltet – wir haben viel über die wichtigsten Bauten in Dublin, z.B. Dublin City Hall, Dublin Castle oder Christchurch gelernt und sind jetzt auch einigermaßen bewandert in der Geschichte Irlands, wissen, warum Barack Obama für die Iren “a rockstar” ist (und auch, warum das für Prinz Philip von England nicht gilt) und kennen die kleinen Fehler der Iustitia im Dublin Castle (ihre Waage hängt nach ja durchaus öfter vorkommenden Regenschauer nicht im Gleichgewicht, weil die eine Waagschale durch den rechten Arm vor Wasser geschützt ist, außerdem ist sie nicht blind (und damit nicht unvoreingenommen und objektiv) und hat ihr Schwert, auf das sie blickt, bereits gezogen, während sie es normalerweise noch unter ihrem Gewand verbirgt. Auch ihre Position mit dem Gesicht zum Dublin Castle, das jahrhundertelang der britische Verwaltungssitz in Irland war, wird gerne kritisiert: “mark well her station, with her face to the crown (=England) and her arse to the nation…”).

Auch auf architektonische Highlights wie die Rückseite des Dublin Castle wurden wir hingewiesen…

Vor der Christchurch erzählte Paul die Geschichte von der Katze und der Ratte, die nacheinander – und beide mumifiziert – in einer der Orgelpfeifen gefunden wurden… und dann in einen Glaskasten gesteckt wurden, damit man sie den Touristen zeigen kann (ich muss mir das unbedingt noch ansehen!).Die Führung endete in St. Stephen’s Green, und für den Rest des Nachmittags hieß es dann (nach einer kurzen Mittagspause mit verhunzter Pizza): shoppen! Annika hat jetzt einen neuen Koffer…

Um 17.30 Uhr haben wir gerade noch so den Bus nach Thomastown erwischt, wo wir gegen 20.00 Uhr ankamen und noch auf einen/mehrere Tee zu Vincent, meinem Deutschlehrer, und seiner Ex-Frau Pauline gegangen sind. Danach ging es zügig nach New Ross, wo wir direkt ins Bett gefallen sind.

Den Samstag haben wir mit einem typisch irischen Frühstück begonnen: Toast mit Butter, Spiegeleier, Baked Beans, Würstchen, Speck, White Pudding (auf den Black Pudding, Blutwurst, haben wir verzichtet) und jede Menge Breakfast Tea.So gestärkt ging es nach “New Ross Downtown”, wo wir natürich alle JFK die Hand geschüttelt haben…
Das nächste Ziel war dann aber schon der Strand – bei so großartigem Wetter macht ein Spaziergang und Rumspringerei an Duncannon Beach gleich noch einmal doppelt Spaß!

Von dort aus ging es zum Hook Head Leuchtturm… aber unterwegs haben wir uns noch schnell diese kleine verfallene Kirche samt Friedhof angeguckt (ich bin mittlerweile wirklich ein “Kleine-verfallene-irische-Kirchen-Fan”…).

Am Leuchtturm angekommen, mussten wir uns natürlich erst noch mit Tee und Scones im Café stärken, bevor es dann raus auf die Klippen ging.

Für den Sonnenuntergang sind wir in die nächste Bucht gefahren, wo wir den Blick auf den Leuchtturm (ganz klein auf der Landzunge am Horizont) und auf einen mehr oder weniger begabten Surfer genossen haben…

Abends wurde wieder lecker gekocht und dann sind wir relativ schnell ins Bett gefallen – Seeluft macht eben müde!

Am Sonntag stand Kultur und Geschichte auf dem Programm. Konkret hieß das: ein Besuch beim Rock of Cashel, der mich ja bei meinem ersten Besuch schon so begeistert hat. Dieses Mal hatten wir sogar Glück und konnten uns Teile von Cormac’s Chapel angucken. Die Wandmalereien lassen sich leider nur noch erahnen, weil sie unter den schlechten klimatischen Bedingungen (Fenster gibt es nicht) ganz schön gelitten haben, aber die gemeißelten Verzierungen an den Decken und Rundbögen sind schon sehr interessant und beeindruckend…

Leider war das Wetter dieses Mal nicht so gut, aber der Blick über die Ebene und auf die Gebäude war beeindruckend!

Eigentlich wollten wir uns, nachdem wir den Rock of Cashel verlassen hatten, in “Granny’s Kitchen” aufwärmen, aber leider war dieses süße Café geschlossen…

Also ging es auf direktem Weg zu Hore Abbey, die ein paar Gehminuten vom Rock of Cashel entfernt liegt.

Dort haben wir dann die Teezeremonie nachgeholt;)…

…und auch sonst ganz viel Unsinn gemacht!

Von Cashel aus sind wir noch nach Kilkenny, wo wir realen Tee getrunken haben, zum Castle gelaufen sind und im Design Centre ein Vermögen hätten ausgeben können. Nach einem kurzen Spaziergang über die Main Street ging es dann zurück nach New Ross.

Ein letztes gemeinsam gekochtes Abendessen und dann ab ins Bett! Der Wecker klingelte nämlich schon um 2.30 Uhr und um 3.30 Uhr (fast pünktlich auf die Minute) fuhr der Bus in Thomastown ein, der die Mädels zum Flughafen bringen sollte…

Elena, Annika und Juli, es waren richtig schöne Miniferien mit euch! Wann immer ihr Lust habt, vorbeizukommen, seid ihr hier mehr als willkommen! Ganz liebe Grüße!

From February 23rd to 27th, three university friends – Elena, Annika and Juliane – wanted to get to know Ireland and thus visited me. We planned to stay in Dublin for two days and then go down to New Ross, where they would stay for another three nights. So we met in Dublin at about noon on Thursday and had a typical Irish lunch in Merrion Square Park – sandwhiches, soft drink, crisps, chocolate chips cookies – after a short walk on the campus of Trinity College. We continued our walking tour through Dublin then, visiting my favorite museum (National Museum of Irland – National History; that is the one with the dead animals;)), the park St. Stephen’s Green, Grafton Street with its numerous shops, Molly Malone, O’Connell Street and the Spire and then I introduced them to Irish shopping, because we went to Penny’s (where you get almost everything and for unbelievable prices).

Back in the hostel, we cooked a tasty dinner and then headed on to the Temple Bar in the district of Temple Bar, where a brilliant band was playing on traditional Irish instruments – and the whole pub was just cheering and singing and shouting and clapping their hands, so the atmosphere was just great!

On the next morning we went on a guided walking tour through Dublin with a funny guide called Paul, who told us about everything that there is to know about Dublin and its history and actually acted out the most important events in the history as well. He was brilliant and great fun! Now we know a lot about Irish rebellions (quote: “you win wars, you lose rebellions – and Ireland only had rebellions”) such as the Easter Rising, but also about architectonical highlights such as the Lady Justice in Dublin Castle, who has a couple of weird characteristics: she is not blind, her sword is drawn and she looks at it rather than at her weighing scales – weighing scales that are actually not in balance as soon as it starts to rain (which happens quite often in Ireland;)) because her right arm protects one half of the weighing scales from the rain, while the other one is weighted down by the water…

The tour ended in St. Stephen’s Green and we spent the rest of the afternoon shopping before taking the bus to Thomastown, where we met Vincent, my German teacher, for a cup of tea. From there on, we drove back to New Ross in my car (which I had left in Thomastown).

On Saturday, we had a full Irish breakfast – a must for everyone visiting Ireland – before driving down to Duncannon Beach and Hook Head Peninsula with the well-known lighthouse. The weather was just awesome and we took dozens of pictures. After heaving tea in the lighthouse café, we walked around on the cliffs and enjoyed the sunshine.

In the evening, we watched the sunset – as well as a lonely surfer – from the next bay before driving home for another wonderful home-cooked dinner.

Unfortunately, the weather was not as nice on Sunday as it had been the days before, but that didn’t stop me from driving the girls to Cashel, where we visited the Rock of Cashel and Hore Abbey. All the fresh cold air lup on the rock eft us thirsty and hungry, and so we drank a cup of tea in Kilkenny before visiting the Design Center there and wandering about the little streets of the city. Back in New Ross we went to bed early because the girls had to catch the bus at 3.30 am from Thomastown to Dublin Airport, since their flight was scheduled for 7.00 am. But the Irish bus system worked perfectly well and so the girls had no troubles going home.

It’s been a great weekend and I’d say every single one of them fell in love with Ireland – plans for a longer trip in the summer are already thought about!

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