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Archive for February, 2012

Die Iren haben ja einige großartige Erfindungen vorzuweisen: Kobolde, Schafe, Pintgläser, Lehrerfrühstück in der Schule, Christmaspartys… Dieser Liste sollte man noch den (auch im UK sehr verbreiteten) Pancake Tuesday hinzufügen, der am Dienstag vor Aschermittwoch stattfindet. Die Idee dahinter ist, dass man haufenweise Pfannkuchen zubereitet und isst, um vor der Fastenzeit noch möglichst viel Zucker und Fett loszuwerden.

Natürlich bin ich immer bemüht, mich den lokalen Geflogen so gut wie möglich anzupassen, und so führte kein Weg daran vorbei, den Pancake Tuesday so umfassend wie möglich zu zelebrieren!

There are a lot of great inventions from Ireland: leprechauns, sheep, pints, breakfast in school for the teachers, Christmas parties… To this list one should add Pancake Tuesday (on Shrove Tuesday), which is all about getting rid of sugar and butter before lent and thus making and eating as many pancakes as possible.

Since I am always eager to adapt myself to local customs, there was no way I could not celebrate Pancake Tuesday! Yummy!

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…dachte, so glaube ich, das verrückte Irland, es sei Island samt den dazugehörigen Polarlichtern – oder wie lässt sich sonst ein solcher Sonnenuntergang erklären?

I think Ireland actually thought it was Iceland with its polar lights the other day – or how else could you explain such a sunset?

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Nach der ganzen Wanderei habe ich mir eine Pause redlich verdient, finde ich – praktisch, dass ich eine ganze Woche Zeit zum Erholen hatte, denn vom 13. bis zum 19. Februar war hier in Irland Midterm Break.

Geplant hatte ich aber nicht viel für die Ferienzeit; ich wollte Unterricht vorbereiten, vor allem für den folgenden Rosenmontag, Fotos sortieren und bei gutem Wetter ein bisschen in der Gegend herumfahren. Auch ein Besuch in Dublin bzw. im Dundrum Town Center, Irlands größtem Shoppingcenter, war geplant, was ich gleich am Samstag “erledigt” habe. Am Sonntag stand dann der 11. Geburtstag des Dunbrody Famine Ships an, das man an diesem Tag kostenlos besichtigen konnte. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, denn schließlich ist die Dunbrody die Hauptattraktion von New Ross…

Die Dunbrody ist der originalgetreue (und tatsächlich seetüchtige) Nachbau eines der Schiffe, die im 19. Jahrhundert auswanderungswillige Iren aus der alten Welt nach Amerika brachten. Neben der Schiffsbesichtigung, die einen anschaulichen Eindruck von den Verhältnissen an Bord der “Famine Ships” vermittelt, informiert ein Besucherzentrum über Gründe für die Auswanderung sowie deren tatsächlichen Ablauf.

Unter Deck befinden sich originalgetreue Nachbauten von Passagier-, Mannschafts- und Kapitänsunterkünften.

Nach der Besichtigung des Schiffes kann man sich im “Visitor’s Centre” dann noch über Iren in Amerika informieren.

Ich fand die Ausstellung rundum gelungen und bin daher froh, dass ich die Dunbrody jetzt mal besichtigt habe…

 

Am Dienstag, dem 14.02., zeigte sich nach den vorherigen doch eher bewölkten Tagen endlich mal die Sonne, und so zog es mich zur Küste. Im Süden des County Wexford verläuft ein Teil des South East Coastal Drive, den ich mir mal näher anschauen wollte. Allerdings verläuft die Straße eher selten direkt an der Küste entlang, sodass ich zwischendurch immer wieder auf kleinste Landstraßen abgebogen bin, um auch ein bisschen Strandfeeling zu bekommen.

Zunächst wollte ich aber Tintern Abbey besuchen; leider öffnet diese Abtei aber erst ab März wieder ihre Pforten, sodass ich mich damit begnügen musste, ein bisschen außen herum zu laufen und dabei noch einen verfallenen Friedhof in der Nähe zu entdecken, auf dem sich schon erste Frühlingsboten zeigten.

Danach ging es dann, wie gesagt, an den Strand, wo ich herumspaziert bin und die Saltee Islands am Horizont gegrüßt habe…

Der South East Coastal Drive führte mich dann direkt nach Wexford, wo ich noch ein bisschen bummeln gegangen bin, bevor ich wieder zurück nach New Ross gefahren bin.

Ansonsten hat sich in der Midterm Break nicht mehr viel ereignet (außer dass ich zusammen mit meiner Vermieterin eine Hecke gepflanzt habe;)), aber dafür habe ich all den “organisatorischem Krams”, den ich erledigen wollte, geschafft!

After all the hillwalking, I thought that I really deserved a break – and I got one, because it was midterm break from February 13th to 19th here in Irland. I didn’t have too many plans though – just getting stuff organized, preparing lessons, sorting my pictures. That kind of thing. For the rest of the time I wanted to see what would happen spontaneously…

Since I wanted to go to Dundrum Town Center, Ireland’s biggest shopping center, I took the opportunity of these no-school-days and went to Dublin on Saturday.And on Sunday, I visited New Ross’ greatest attraction, namely the Dunbrody Famine Ship, a replica of the “coffin ships” of the 19th century that brought Irish people to America. It was the replica”s 11th anniversary and thus you didn’t have to pay the entry fee. The exhibition in the visitor’s center gave a comprehensive impression of reasons for emigration and the whole process of leaving one’s country, and on the ship you could see how people lived during the months of the crossing of the Atlantic.

On Tuesday, February 14th, the weather was quite sunny and so I decided to do a bit of driving down at the coast on the South East Coastal Drive, a road which runs more or less near the sea. I also wanted to visit Tintern Abbey, but unfortunately, it was closed for visitors and will only reopen in March, which means that I have to return, because the building looked quite impressive. At least I discovered a nice old graveyard with first signs of springs, namely daffodils and other flowers on some of the graves. Later, I stopped at one or two beaches then, where I wandered about a bit. I ended my tour in Wexford, where I did a bit of shopping before I returned to New Ross.

That was pretty much it (well, I actually also planted a hedge together with Noirin, my landlady;))… All in all, the break was nice and quiet and I got everything organized and done as it was my aim – happy days!

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Ich bin ja nicht unbedingt als großer Wanderfreund bekannt, aber als Vincent mir anbot, eine Gruppe von TYs (Transition Year-Schülern; das entspricht ungefähr unserer (ehemaligen) elften Klasse, nur dass man ganz viele außerschulische Aktivitäten macht) auf einer zweitägigen Wanderung in Glendalough, dem “Tal der zwei Seen”, in dem sich auch eine tolle alte Klosteranlage befinden soll, zu begleiten, konnte ich nicht “nein” sagen. Schließlich steht Glendalough auf meiner absoluten must-see-Liste und die Chance, das Tal abseits der Touristenpfade kennenzulernen, wollte ich mir nicht entgehen lassen.Und so fand ich mich am 9. Februar pünktlich um 9.00 Uhr an der Schule ein, ausgerüstet mit meinen neuen Trekkingschuhen und anderen nützlichen Kleinigkeiten (wie zum Beispiel eine Taschenlampe, ein Kompass und überhaupt ein Trekkingrucksack – das alles hat mir zum Glück meine Vermieterin Noirin geliehen, die eine passionierte Wanderin ist). Auch für jede Menge Verpflegung habe ich gesorgt – Kekse, Müsliriegel, meine letzte importierte Packung deutsches Haribo und zwei Wasserflaschen fanden den Weg in meinen Rucksack. Zum Glück musste ich, im Gegensatz zu den Schülern, die Sachen für die Übernachtung nicht mit auf die Hügel schleppen – das wurde für uns alles vorher ins Hostel gebracht…

Bei leichtem Nieselregen ging es am Good Counsel College los: 22 Schüler, zwei Begleitungslehrer, nämlich Helen und Leigh (der dritte, Hugh, fuhr mit seinem eigenen Auto voraus) und ich. Nach ungefähr einer halben Stunde Fahrt bekam Helen eine SMS von Hugh, er habe meine Suppe (die ich extra am Abend vorher noch zubereitet hatte und ihm dann tiefgekühlt übergeben hatte) vergessen. Das wurde schnell der Running Gag auf der Wanderung, wenn von Zeit zu Zeit Helen oder Leigh lautstark ihre Vorfreude auf die abendliche Suppe äußerten, nur um dann hinterherzuschicken: “Ach nein, Hugh, die hast du ja vergessen, und das trotz Post-it auf dem Kühlschrank”, und ich das ganze noch mit einem traurigen Blick begleitet habe.

Nun aber zur Wanderung: Zum Glück regnete es in Glendalough nicht mehr… Was auch gut war, denn es ließ sich von Anfang an nicht ignorieren, dass wir uns auf einer Berg-/Hügelwanderung befanden. Nach einer Stunde warmlaufen haben wir erstmal eine kurze Frühstückspause gemacht, um uns vom ersten Stück zu erholen und uns für die kommende Etappe zu stärken.

Dass das eine sehr gute Idee war, zeigte sich relativ schnell. Es ging jetzt zwar gleichmäßig ansteigend voran, aber der Weg führte mitten durch einen Wald, sodass das Ende lange nicht abzusehen war. Das hat die Sache richtig anstrengend gemacht! Laut Leigh war dieses Stück Weg aber das schlimmste auf der ganzen Strecke, und damit sollte er recht behalten. Nachdem ich diese Passage endlich überstanden hatte, konnten mich nicht mal mehr die letzten Meter Richtung Kuppe und mitten in den Nebel hinein schocken.

Der Aufstieg hat sich allerdings gelohnt – von oben hatte man einen großartigen Blick über die Wicklow Mountains.

Nach einer kurzen Pause machten wir uns dann an den Abstieg, denn es lagen ja noch einige Kilometer vor uns…

Auf einem kleinen Plateau direkt über dem Upper Lake, dem größeren See, machten wir dann unsere wohlverdiente (Nach)Mittagspause.

Von da an ging es auf einem Weg aus Holzbohlen nur noch bergab. Gegen vier Uhr kamen wir wieder im Tal an und machten uns im jetzt doch noch einsetzenden Regen auf zu den letzten Metern bis zum Hostel, wo die Jungs für sich “kochten” (von ihren Müttern Vorgekochtes in der Mikrowelle/im Backofen erwärmten) und wir unser Drei-Gänge-Menu genossen – Hugh hatte auf dem Weg noch eine Ersatzsuppe gekauft und ein wunderbares Curry gekocht, Helen hatte den Nachtisch, einen Apfelkuchen, beigesteuert. Das Essen zog sich nochmal ganz schön hin, sodass ich gegen zehn Uhr direkt und todmüde ins Bett gegangen bin.

Der nächste Morgen begann mit einem ausgiebigen Frühstück und dann fing die zweite Wanderung an. Das Ziel war dasselbe Plateau wie tags zuvor – also wieder Berge…

Der Weg führte uns aber zunächst direkt am Upper Lake, entlang.

Dieses Stück befand sich noch in der Ebene.

Nach einigen hundert Metern kamen wir an einer verlassenen Minensiedlung vorbei, wo wir halbwilde Ziegen beobachten konnten.

Von hier aus ging es – man kann es schon erahnen – steil bergauf, und zwar wirklich über Stock und Stein. Und obwohl ich mich zwischendurch immer wieder umdrehen musste, um die großartige Aussicht zu bewundern, haben wir die Strecke laut Hugh in Rekordzeit geschafft und uns unsere Pause echt verdient!

Ganz am Ziel waren wir aber noch nicht, denn ein ganzes Stück lag noch vor uns – wenn auch nicht sichtbar, denn die Wolken hingen zu der Zeit ganz schön tief…

Das hielt uns aber nicht vom Weiterwandern ab!

Im Nebel erspähten die Jungs sogar ein paar Rehe…

Kurze Zeit später stiegen die Wolken schon wieder höher, und so konnten wir dann nochmal den Blick ins Tal genießen.

Eine letzte Pause am bewährten Aussichtspunkt (und ja, ich war wirklich da!)

…und dann ging es ein zweites Mal den Berg hinab. Dieses Mal hatten wir noch genug Zeit, um uns den Poulanass-Wasserfall anzusehen und ein Gruppenfoto zu machen…

…bevor es dann an der Klosteranlage entlang zum Parkplatz ging, wo der Bus schon auf uns wartete.

Dort verteilte Hugh noch Schokolade und Chips an alle Beteiligten und dann machten wir uns wieder auf den Rückweg nach New Ross, wo wir gegen 16.00 Uhr ankamen – müde, aber glücklich! Keiner hat sich verletzt, keiner ist verloren gegangen, ich habe die 20km + 15km-Wanderung überstanden und das Wanderfieber hat mich ein ganz kleines bisschen gepackt. Meine neuen Trekkingschuhe werden bestimmt nicht im Schrank versauern…

I’m not really into walking (especially not into hillwalking), but when I was asked to accompany a group of TY (Transition Year) students on a two-day walk in the valley of Glendalough, I happily agreed to do so. In this valley in the Wicklow Mountains, there is an old monastery which is on my must-see-list for my stay in Ireland anyways, and I also wanted to take the opportunity to get to know the valley a bit differently than normal tourist would.

Thus, I – well equipped with my new trekking boots and loads of food and water and with a compass and a rucksack which my landlord Noirin gave me for the two days – left Good Counsel College on February 9th, together with 22 TYs and two teachers, Helen and Leigh (the third one, Hugh, drove in his own car). It was raining a bit in New Ross, but fortunately the rain had stopped two hours later, when we reached Glendalough.

Which was a good thing, because you couldn’t ignore from the very beginning that this was hillwalking. The path was leading uphill all the time, and everybody was glad that we had a breakfast break after an hour. After this first break, the path was leading through a wood, uphill and uphill, and you couldn’t see the end… that was really exhausting and apparently, it was the worst bit of the whole walk. So when we finally left the wood, I didn’t even mind the last metres up to the hilltop – although we actually couldn’t see that either, due to all the fog…

All the walking and climbing was worth it – the view up there over the Wicklow Mountains was just stunning! After a short break, we walked downhill again, until we reached a little plateau where we had our lunch break. At 4pm, we were back, down in the valley, and it was just a short walk to our hostel for the night – which was a good thing because it started to rain…

The boys and we enjoyed a freshly prepared dinner in the evening (well, at least we did – Hugh cooked a curry and Helen had brought an apple pie for dessert; most of the boys just used the microwave to warm over the food that their mothers had cooked for them at home;)). It was a nice dinner, but we all were quite tired and went to bed early.

We had breakfast quite early the next morning and then the second walk began. The first part was on level ground, close to the bank of the Upper Lake, but after a couple of metres, at the end of an old miner’s village where we saw wild goats, we had to go uphill again.

Although I turned around again and again in order to catch glimpses of the beautiful view, the whole group reached the end of the passage at record speed, as Hugh pointed out later. Thus, we really deserved our lunch break now! And still, we had to go up even higher, directly through the clouds, in order to reach the summit. On our way up there, the guys even spotted some deer in the fog!

The fog soon cleared away and so we could enjoy the view over the valley once more. Going down was easy now and we soon reached the Poulanass-Waterfall, where we took one last group picture. Some more minutes of walking near the monastery, and we finally arrived at the parking lot, where our bus was already waiting for us. Hugh gave all of us chocolate bars and crisps and then we went home on the bus, arriving at the school at about 4.00 pm – without anybody being hurt or getting lost on the 20km + 15km walks! And I survived it as well! Plus it will probably not have been my last walk, I think I have actually developed a liking of hillwalking!

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Das erste Februarwochende im neuen Jahr war das erste Wochenende, für das ich noch überhaupt keine Pläne gemacht hatte. Dementsprechend wurden der Samstag und der Montag zu “Duvet Days” (diesen Begriff habe ich von Noirin – “duvet” bedeutet übrigens “Bettdecke”, und in der Nähe von selbiger habe ich mich, bewaffnet mit Schulvorbereitungen, Büchern und DVDs die meiste Zeit aufgehalten…). Am Sonntag bin ich allerdings in einer wichtigen Mission ins Auto gestiegen – ich bin nämlich gefragt worden, ob ich einen Wandertag (im wahrsten Sinne des Wortes!) einer Schülergruppe rund um die Klosteranlage Glendalough im County Wicklow begleiten wollte, und da ich das natürlich wollte, musste ich mir jetzt angemessenes Schuhwerk besorgen. In Waterford wurde ich relativ schnell fündig und jetzt stolze Besitzerin von einem schicken Paar Trekkingschuhen!Die Gelegenheit, mal wieder in Waterford zu sein, habe ich gleichzeitig genutzt, um etwas für meine kulturelle Bildung zu tun, und habe den Reginald’s Tower, einen im 13. Jahrhundert erbauten Rundturm besichtigt, der Teil des so genannten “Viking Triangle” in Waterford ist, eines imaginären Dreiecks mit wichtigen historischen Sehenswürdigkeiten. Die Vikinger sind bereits im 10. Jahrhundert nach Irland gekommen und haben sich u.a. in Waterford niedergelassen (der Name Waterford leitet sich übrigens vom altnordischen Vedrafjord, “Windige Bucht”, ab). Die Stadt wuchs dann schnell und war die erste Siedlung von Stadtgröße in Irland. Im 12. Jahrhundert war die Wikingerherrschaft aber auch schon wieder vorbei: die Anglo-Normannen kamen und vertrieben die Wikinger.

Reginald’s Tower wurde als ein Teil der Befestigungsanlagen von Waterford erbaut und im Laufe der Jahre immer weiter befestigt und vergrößert. Somit zeugt der Turm von der wechselvollen Geschichte der Stadt und der Ereignisse, die sich hier abspielten. So setzte im Jahr 1171 Henry II., der verhindern wollte, dass Irland letztendlich eine normannische Kolonie werden würde, hier als erster englischer König seinen Fuß auf irischen Boden. Kurz darauf wurde Waterford zusammen mit Dublin zu einer Stadt des englischen Königs erklärt und blieb bis ins Mittelalter hinein die zweitwichtigste Stadt Irlands (nach Dublin). Sie blieb auch in diesen Zeiten königstreu und bekam daher von Henry VII. das Motto “Urbs Intacta Manet Waterfordia” (Waterford bleibt die unberührte/nicht eingenommene Stadt) verliehen. Die Stadt blühte und gedeihte auch in den folgenden Jahrhunderten immer weiter – bis heute.Der Reginald’s Tower selbst diente in all diesen Jahren verschiedenen Zwecken. Nachdem er lange Jahre als Teil der Befestigungen in Gebrauch war, diente er später auch als Lager für militärische Zwecke und als Gefängnis. Heute ist er ein Museum, in dem man sich, wenn man seinen Weg durch das enge Treppenhaus findet, über die Geschichte der Stadt informieren kann und Alltagsgegenstände der Wikinger, wie Waffen, Schmuck und Musikinstrumente, besichtigen kann.

The first weekend in February turned out to be a very lazy one. I didn’t have any plans and so did a “duvet day” on Saturday and Monday. But on Sunday, I drove to Waterford, because I had been asked earlier that week to accompany a group of pupils on a hill walk in Glendalough, County Wicklow, and now needed trekking shoes.

I found these quite quickly in Waterford and so had some spare time to do something for my cultural education, namely to visit Reginald’s Tower, a circuit tower built in the 13th century, which today provides information about Waterford’s history.

Being found by the Vikings in the 10th century (who named the place Vedrafjord, “windy fjord”), Waterford was occupied by the Anglo-Normans a few centuries later. But the English were interested in Waterford as well, and it was here where an English king, Henry II., set foot in Ireland for the first time in order to ensure some English power in Ireland. Waterford remained quite loyal to the English crown during the centuries, which caused Henry VII. to give it the motto “Urbs Intacta Manet Waterfordia” (Waterford remains the untaken city). During the following centuries, it remained quite prosperous, a state which lasts until today.

Reginald’s Tower itself served different purposes during the centuries: it was part of the city walls, a mint, a prison and a military store. Today it is a museum where you can get an idea of Waterford’s history and see a couple of Viking items, such as weapons, jewelry and musical instruments (if you are able to walk up the tiny steps, that is…). Very interesting indeed and a nice spot for such a museum!

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Nachdem wir Sonntag abend relativ spät wieder in Ballina angekommen waren und von der vielen Fahrerei und der frischen irischen Luft in den Hügeln rund um Carrick-on-Shannon doch ziemlich müde waren, entschieden wir uns für den nächsten Tag für ein langes Ausschlafen und dann ein gemütliches Frühstück, auch wenn das hieß, dass wir die Gegend ohne Kim würden erkunden müssen, denn die musste mittags in die Schule.

So fuhren Dörthe und ich alleine Richtung Norden – unser Ziel war  Downpatrick Head, eine Landzunge und bekannt als einer der nördlichsten Punkte des County Mayo. An der Spitze dieser Landzunge befindet sich der Brandungspfeiler Dún Briste, ein ca. 50 Meter hoher Felsen, der 80 Meter vor Downpatrick Head im Meer steht – und das seit dem Mittelalter, denn ungefähr zu dieser Zeit ist der Felsen vom Festland abgebrochen. Natürlich gibt es auch hierzu eine Legende: der heilige Patrick selbst soll den Teufel auf die äußerste Spitze der Landzunge gelockt haben und dann Gott gebeten haben, eine Barriere zwischen sich und den Teufel zu erstellen. Seitdem ist der Teufel auf dem Felsen gefangen und kann den Bewohnern Irlands nichts antun. Heute steht übrigens noch eine Statue vom heiligen Patrick auf der Landzunge und überblickt das County Mayo.Um den Dún Briste selbst zu sehen, bringt man am besten (vor allem in Winter) alte, wetterfeste Schuhe mit, denn Downpatrick Head ist eine riesige, ziemlich matschige Schafweide, und die muss erst einmal überquert werden.

Aber dann steht man doch irgendwann direkt – einen Zaun gibt es hier nicht – an den windumtosten Klippen! Wir haben uns aber (im Gegensatz zu den Schafen) nicht näher als zwei oder drei Meter an die Abbruchkante getraut.Und so sieht er dann aus, der Brandungspfeiler.

Aber auch die Klippen an der Küste sind ganz schön beeindruckend.

Noch einmal schnell zum Nordpol gewinkt und dann ging es wieder zurück zum Auto – es war nämlich ganz schön kalt und windig da oben!

Außerdem hatten wir ja noch ein weiteres Besichtigungsziel, bevor wir uns wieder auf den Weg nach Süden machen wollten, und zwar die Ruine von Moyne Abbey. Von dieser Franziskanerabtei hatte Kim uns erzählt – beziehungsweise vom gescheiterten Versuch, sie zu besichtigen. Denn die Ruine steht mitten auf einer Kuhwiese, und am Gatter der Weide ist ein Schild mit der Aufschrift “Beware of the Bull” angebracht… Als Kim zusammen mit Jenny da war, habe auf dieser Wiese eine Rinderherde gestanden, die die beiden letztendlich von der Besichtigung abgehalten habe…

Das wollten Dörthe und ich uns natürlich mit eigenen Augen ansehen – falls nötig, würden wir einfach mal ausprobieren, ob wir uns als Rinderbändiger eignen würden. Tatsächlich fanden wir das Hinweisschild zur Moyne Abbey, das direkt auf die Weide wies, und auch das “Beware of the Bull”-Schild – offensichtlich eine berechtigte Warnung;D.

Auf dem Weg über die Wiese sind uns dann keine wilden Tiere mehr begegnet, sodass wir Moyne Abbey problemlos erreichten. Übrigens ist das ganze doch sehr besucherfreundlich: man beachte die Trittsteine, die ein bequemes Klettern über die Mauer ermöglichen…Moyne Abbey ist, wie gesagt, ein Franziskanerkloster, das in den 1460er Jahren gegründet wurde, aber 1590 vom englischen Gouverneur der Provinz Connacht im Zuge der Reformation der englischen Kirche abgebrannt wurde. Dennoch blieben einige Mönche bis zum Ende des 18. Jahrhunderts im Kloster.

Der Reiseführer beschreibt die Anlage als “nicht gut erhalten”, aber das ist mir gar nicht so aufgefallen. Natürlich fehlt, wie immer, das Dach, aber dafür gibt es jede Menge verwinkelte Gänge, die zu kleinen Räumen führen, und einen tollen Kreuzgang, und das ist alles noch ziemlich gut in Schuss.

Wir sind noch ein bisschen außen um die Anlage spaziert, ich habe im Klosterbach gebadet;)…

…und dann haben wir uns – auch diesmal unbehelligt vom Bullen – wieder auf den Rückweg gemacht. Gegen 17.30 Uhr waren wir schließlich in Athlone, wo ich noch einen kurzen Verpflegungsstopp eingelegt habe, und gegen 21.00 Uhr war ich endlich wieder in New Ross.

Auch dieses Reisewochende war wieder richtig schön erlebnisreich! Ich kann jetzt bestätigen: auch der Nordwesten bietet alles, was gut und irisch ist, nämlich gemütliche kleine bunte Städtchen, lange Strände, riesige Schafswiesen, hohe Klippen, Heilige und verfallene Klosterruinen – er ist also auf jeden Fall eine (weitere) Reise wert!

Since we came home quite late on Sunday night and were quite tired because of all the driving and all the fresh air of the hills around Carrick-on-Shannon, we decided to sleep in and have a relaxed breakfast, although that meant that we’d have to do the sight-seeing of the day without Kim, who had to be in the school by noon.

Thus, it was only Dörthe and I driving northwards. Our goal was Downpatrick Head, a headland which is one of the most northern places of County Mayo. Here, Dún Briste, an impressive sea-stack, which is about 50 m high, is situated. A legend says that St. Patrick once fought with the devil and asked God to create a barrier between him and his opponent. So the part of the land where the devil was on was separated from the mainland, keeping him a prisoner on the sea-stack, so that he is not able to do any harm to the people of Ireland. St. Patrick is still on the headland as well – there is a little statue of him, looking over the country.

In order to see Dún Briste, it is best to bring old, waterproof shoes, because Downpatrick Head actually is a muddy pasture – and Dún Briste is at the very end of it… But at some point in time you reach the cliffs, which means that you will be standing directly at the edge (if you want to). There are no fences or any other barriers. Due to the wind, we (in difference to the sheep) did not dare to go too close to the edge…

After taking pictures of the quite impressive cliffs and saying hallo to the North Pole;), we decided to go back, because it was, on the one hand, quite cold and we had, on the other hand, a little bit of sight-seeing yet to do: we wanted to see Moyne Abbey, a Franciscan friary built in the 1460s, but burnt down in 1590 by the English during the reformation of the English church.

It was Kim who had told us about this abbey, and about the way to find it: you have to go across a pasture again, but on the gate of this pasture there is a sign which reads “beware of the bull”… When she and Jenny wanted to visit the friary, a whole herd of cattle was standing at the other side of the gate, and so they didn’t dare to go across the pasture. But Dörthe and I wanted to give it a try now… Arriving there, we found everything as Kim had described it. But no bull or cow or whatsoever could be seen and so we walked to the ruins of the friary.

According to the traveller’s guide, the friary is not in a good condition, but I wouldn’t agree to that really. Of course, the roof is missing (as always with them ruins), but there were enough aisles and little rooms and a beautiful cloister to explore, which we did. We also did a bit of walking outside of the building, and I jumped into the little stream;D – I’m actually becoming a bit Irish with this addiction to swimming in cold water in January…

On our way back to the car, we didn’t see the bull either, and so we drove home, first to Athlone where we arrived at about 5.30 pm and then to New Ross, which took me another three hours.

As always in Ireland, this weekend of travelling was full of exciting things to see. The northwest of the country offers a lot – little villages, long beaches, cliffs, sheep, pastures, abbeys fallen into ruins – and is well worth a(nother) visit!

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Schon in Dublin hatte Kim angedeutet, dass sich ein Besuch bei ihr in Ballina auch mal lohnen würde; das habe ich natürlich gleich als Anlass genommen, mich bei für das Wochenende vom 28. bis zum 30. Januar bei ihr einzuladen.

Also bin ich am 28. Januar ganz früh morgens aufgestanden, um möglichst schnell in New Ross loszukommen und dann auch, logischerweise, möglichst früh in Ballina im County Mayo anzukommen. “Leider” hat mir der großartige Sonnenaufgang einen Strich durch die Rechnung gemacht – ich konnte nicht widerstehen und habe den ein oder anderen Fotostop gemacht, nämlich an meiner Schule,

an der Ferrymountgarden Bridge, die im Norden von New Ross über den Barrow führt

und auf der R700 zwischen New Ross und Kilkenny (wo ich mich wie immer über die wunderbaren irischen Ortsnamen gefreut habe).

Da die Straßen aber frei waren und mir das Fahren auf der linken Seite mittlerweile total leicht fällt, war ich relativ pünktlich in Athlone, wo ich Dörthe eingesammelt habe, die auch mitkommen wollte.

Von dort dauerte es noch einmal knapp zwei Stunden nach Ballina (und nicht, wie Kim nach Anfrage bei ihrem lustigen Mitbewohner angekündigt hatte, eine) – das lag aber vielleicht auch daran, dass wir zwischendurch gewendet haben, um unsere Fahrt über eine Brücke, die uns scheinbar in die Walachei führen wollte, fotografisch zu dokumentieren…Am frühen Nachmittag kamen wir endliche in Ballina an, das übrigens im County Mayo liegt, also ganz im Nordwesten von Irland. Vor dort erreichte man relativ schnell den Strand von Inishcrone, der sich zwar “grau in grau”, aber immerhin regenfrei präsentierte.

Kaum angekommen, wurden wir gleich von zwei herrenlosen Hunden adoptiert, und vor allem mit dem einen mussten wir während des ganzen Strandspaziergangs “Apportieren mit Muscheln/Steinen” spielen.

Dass die Iren ein besonderes Verhältnis zum Wasser und zum Aufenthalt darin haben, bewies sich auch in Ballina wieder – dort beobachteten wir unerschrockene Surfer, die sich (mehr oder weniger gekonnt) in die eiskalten Fluten stürzten.

Wir haben allein bei diesem Anblick gefroren und uns deswegen (und auch, weil es langsam dunkel wurde) wieder auf den Rückweg nach Ballina gemacht. Nach einer kurzen Erkundigung des Ortes und seiner Einkaufsmöglichkeiten ging es dann in Kims Haus an die Zubereitung eines typisch irischen Abendessens: Shepherd’s Pie (=Hackfleisch mit Kartoffelbrei überbacken – kann es eine großartigere Erfindung geben;)?)

Unser Abendessen haben wir mit Kims Mitbewohnerin Niamh (Keine Angst vor Ausspracheproblemen, sagt einfach [Niev]!) geteilt und den Abend verquatscht – erst in der Küche und dann vor dem Fernseher. So fand uns Kims verrückter Vermieter, der auch im Haus wohnt, schließlich abends vor: nicht im Pub, sondern faul auf den Sofas, gebannt vom Film “Love Actually”. (Dörthe und ich hatten übrigens schon einiges von besagtem Vermieter gehört und er ist wirklich so lustig, wie Kim ihn geschildert hat, hat immer einen Spruch auf den Lippen und liefert sich mit Vorliebe irische Fluchduelle mit Niamh und Kim).

Am Sonntag, nach dem Frühstück, waren wir gleich wieder unterwegs – diesmal hieß das Ziel Carrick-on-Shannon, ein 3.000-Einwohner-Dorf im County Leitrim (ca. 100 km östlich von Ballina), der Wohnort von Jakob, einem weiteren Assistenten. Obwohl das Navi einige Straßen in den Ort hineindichtete (kein Wunder – soviele gibt’s da ja auch nicht), fanden wir Jakobs Haus schon im zweiten Anlauf… Dort ließen wir uns zunächst einen selbstgebackenen bayrischen Topfenstrudel (danke, Jakob!) und eine Tasse Tee schmecken – bis ein Blick auf die Uhr uns schließlich aufschrecken ließ – schon halb vier, und wir hatten noch nicht einmal eine Idee, was wir denn nun sehen wollten!

Jakob schlug schließlich einen Wasserfall am Kilronan Mountain vor, und wir machten uns auf den Weg. Navigiert wurde mithilfe einer Wanderkarte, sodass wir auf solchen Straßen landeten:

Der Vorteil derartiger Straßen ist natürlich, dass man dort ganz viel irische Landschaft sieht…Und die wird natürlich noch schöner und beeindruckender, wenn am Abend dann doch noch die Sonne rauskommt!

Kurz vor der Hügelkuppe trafen wir dann noch (juhu!) auf eine Gruppe unerschrockener Schafe, die sich malerisch über die Straße verteilte und gerne für ein Foto posierte;).

Und unser eigentliches Ziel, die Wasserfälle? Der auf der Karte eingezeichnete Wanderweg dorthin entpuppte sich als Reifenspur rechts von der Straße, der Jakob furchtlos folgte, obwohl die Sonne mittlerweile ganz untergegangen war und es dementsprechend dunkler wurde. Nach einigen Metern endete der “Weg” und so ließen wir das Auto stehen und tasteten uns zu Fuß über den doch ziemlich aufgeweichten Boden – schließlich konnte man die Wasserfälle bereits hören….

Und ja, tatsächlich! Da hinten sind sie ja! Dort, bei der Felswand… Falls ihr auf dem Foto nicht wirklich etwas erkennen könnt, tröstet euch – wir auch nicht. Aber gehört haben wir sie, wie gesagt…

In mittlerweile völliger Dunkelheit ging es nach diesem Stop wieder zurück nach Carrick-on-Shannon. Zum Abendessen sollte es selbstgemachte Pizza geben. Also wurde ein Teig zusammengeknetet, ein Backblech mit Backpapier ausgelegt, der Teig mit Gemüse, Schinken und Salami belegt und mit Käse besteut, das ganze in den Ofen und nach wenigen Minuten war die Pizza fertig. Jetzt nur noch vom Backpapier auf den Teller und… Vom Backpapier auf den Teller? Ein Ding der Unmöglichkeit, denn wir hatten die herausragende Eigenschaft des irischen Backpapiers vergessen, nämlich dass es sich mit der auf ihm zubereiteten Speise verbindet…Also musste die Pizza in mühevoller Kleinarbeit vom Backpapier getrennt werden, und da fand jeder schnell seine eigene Technik…

Nach dem opulenten Mahl kamen wir noch in den Genuss einer privaten irisch-bayrischen Musiksession: Jacob beherrscht nämlich sowohl seine Jazzgitarre als auch die Bodhrán, die irische Trommel, auf beeindruckende Weise und ist dazu noch in der Lage, das ganze singed zu begleiten (danke zum Zweiten!)…

Irgendwann spät in der Nacht machten wir uns schließlich wieder auf den Weg nach Ballina, wo wir kurz nach Mitternacht ankamen.

Wie immer, wenn ich in Irland unterwegs war, fand ich auch die Erlebnisse dieses Wochenendes toll – sowohl die irische Landschaft (und die teilweise abenteuerliche Fahrerei durch selbige) als auch die Tatsache, das ganze mit den anderen zusammen zu erleben. Die weite Fahrt in den Nordwesten hatte sich also schon am Sonntag abend gelohnt – am Montag sollte sich dieser Eindruck übrigens noch bestätigen. Aber davon später mehr in einem anderen Eintrag!

As all the German assistant teachers met in Dublin on the 20th, Kim, one of them, invited us to her hometown Ballina in the north west of Ireland. So I decided to visit her from the 28th to the 30th of January.

I got up early on January 28th, but was delayed a bit because I just had to take picutres of the beautiful sunrise of that day. Still, since I am by now quite familiar with the Irish roads, it didn’t take me too long to Athlone, where I picked up Dörthe, one of the other assistants. Almost two hours later (after another picture stop at a bridge which seem to lead only to a dirt track), we arrived in Ballina in the early afternoon. From there on, we drove to Inishcrone and its beach, where we did a bit of walking and a lot of playing with two dogs, who made us throw stones and shellsagain and again for them to fetch .

We also admired some surfers who didn’t care a bit about the cold temperatures of that day and went surfing any – the Irish really have an extraordinary relationship to water and being in it at any time of the year;).

We, on the other hand, felt cold quite soon and thus decided to go back to Ballina. After having a look at that little village (and its shopping possibilities;)), we went home to Kim’s house, where we cooked a typical (and delicious) Irish meal – Shepherd’s Pie (which basically is mince meat and mashed potatoes – a great invention…). We shared our meal with Niamh (pronounced [Neev]), Kim’s flatmate, and ended up chatting and watching a movie instead of going to a pub, as we had originally planned it.

Might not have been the worst of ideas, though, because we wanted to visit Jakob, another assistant teacher, on the next day – and he lives about 100 km east of Ballina, namely in Carrick-on-Shannon… So there was a bit of driving ahead of us again, which we managed without any problems – but only after a looong Sunday breakfast, so that we only arrived in the early afternoon. That was a good time for a tea and a slice of homemade Topfenstrudel (quark cake) and some chatting, but finally, at about 3.30, we decided to have a look at a waterfall somewhere in the country. Equipped with a hiking map, we drove small roads (well, it actually would be more appropriate to call them paths) with Jakob’s car… But these roads offered great views on the Irish countryside! And in the end, we even saw a beautiful sunset and met a couple of fearless sheep…

However, the sunset unfortunately took place before we had found the waterfalls… In the end, we spotted them at the end of a hiking path somewhere in the dark. Jakob left the car at the end of this path and we tried to get a little bit closer, but the ground was too wet to get any nearer. So we just went back to Jakob’s house, where we decided to eat homemade pizza.

Although we used baking paper in order to prevent the pizza from sticking on the baking tray, we still had to struggle a bit before we were finally able to eat our pizzas – because they stuck on the baking paper… So everybody had to invent his or her own technique to separate the pizza from the baking paper;).

Later that evening, Jakob played some music for us on his bodhrán, which is an Irish drum, and his jazz guitar – our own private Irish-Bavarian music session! This was a nice end of another great day in Ireland. And there a yet many more to come – for example Monday the 30th with another trip to the coast. For more information, have a look at the respective blog entry, which will be written sooner or later!

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