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Archive for November, 2011

Letzte Woche erreichte mich bei Facebook die folgende Nachricht:

Und da ich fürs Wochenende auch nichts geplant hatte und Tara in Tralee im schönen County Kerry wohnt, habe ich die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und bin am Samstag mal eben die 230 km an die Westküste gefahren. Der erste Eindruck vom County Kerry war jedenfalls gleich ein guter…

Da ich erst gegen 16.00 Uhr da war – selbst über die Nationalroads dauern die Fahrten immer länger als gedacht – sind wir erstmal in die Stadt gefahren und haben dann abends, nach einem dekadenten Abendessen, zusammen mit Veronica, Taras Mitbewohnerin, einen gemütlichen Mädelsfernsehabend gemacht.

Am Sonntag war das Wetter überraschend gut (nur leicht bewölkt), obwohl es Samstag nacht noch richtig gestürmt hatte, und so konnten wir nach einem ordentlichen irischen Frühstück mit Bacon, Beans, Sausages, Spiegelei, White Pudding und Toast tatsächlich zur Halbinsel Dingle aufbrechen.

Denn das County Kerry ist berühmt für seinen tollen Landschaften, die man vor allem bewundern kann, wenn man den Ring of Kerry, den Ring of Beara (die beiden stehen auf meiner to do-Liste für den Frühling) und eben die Straßen auf der Halbinsel Dingle befährt.

Zuerst ging es Richtung Castlegregory und dann weiter – über doch recht unwegsame Straßen – zu den verschiedenen Stränden, die an der sich anschließenden Minihalbinsel lagen.

Von dort aus sind wir weiter gefahren, um über den Connor-Pass – die Passstraße verläuft am höchsten Punkt auf immerhin 456 m und ist somit Irlands höchste – zu fahren. Zwischendurch klarte es sogar noch etwas mehr auf und so hatten wir  einen tollen Ausblick auf den nördlichen Teil der Dingle Halbinsel und auf die Brandon Bay.

Je höher wir kamen, desto besser wurde das ganze natürlich – und als wir die steile, teilweise einspurige Straße unfallfrei überstanden hatten (Tara hat vor den uneinsehbaren Kurven immer mehrmals gehupt, deswegen leben wir auch noch;))…… konnten wir oben auf dem Pass eine unglaubliche Aussicht,genießen, vor allem, da das Wetter in dem Moment mitgespielt hat…

Vom Pass gings wieder runter nach Dingle, das Hauptdorf der Insel, durch das wir aber zunächst nur durchgefahren sind – schließlich hatten wir ja noch viel vor…

Unser nächstes Ziel war der Slea Head Drive, der uns weiter um die Insel führen sollte. Atemberaubende Ausblicke waren auch hier inklusive.Je näher wir Dunquin, das sich an der Spitze der Halbinsel befindet, kamen, desto rauher wurde die Landschaft.

Unterwegs haben wir an den Beehive Huts gestoppt: kleine Behausungen aus übereinander geschichteten Steinen, die angeblich schon seit 2000 v.Chr. bestehen (etwas irritierend waren nur die Bauzäune um das größere Hut;)).

Die Küstenstraße war weiterhin streckenweise abenteuerlich, aber die Aussicht war – ich weiß, ich wiederhole mich, aber man kann es nicht oft genug sagen – einmalig.

Teilweise konnten wir bis zum Ring of Kerry sehen – die Blasket Islands an der Spitze der Insel natürlich sowieso – und hatten nette Begegnungen mit einer fotowütigen Irin und paarweise auftretenden hungrigen Möwen, die es wohl auf unsere Butterbrote abgesehen hatten (dafür haben sie sogar ihre Angst vor Menschen überwunden und uns lange angebettelt. Aber unser eigener Hunger ging in dem Moment vor…)

In Dunquin hatte man dann offensichtlich Angst vor der Lebensmüdigkeit einiger Besucher – anders kann ich mir das folgende Schild, das sich ungefähr alle fünf Meter fand, nicht erklären. (Wobei: wenn man an die irischen Klippen denkt, vielleicht doch…)

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit sind wir am Gallarus Oratorium, einer der besterhaltenen frühirischen Kirchen in der charakteristischen Form eines umgedrehten Bootes aus dem 8. Jahrhundert, angekommen. Das Mauerwerk ist übrigens fugenlos und ohne Mörtel aufgeschichtet worden und garantiert trotzdem Trockenheit! Hier sind wir einer amerikanischen Familie begegnet, deren redseliger Vater natürlich sofort ein Foto geschossen hat.

Der Reiseführer verwies hier noch auf die ca. 1 km entfernt gelegene Ruine des Gallarus Castle aus dem 16. Jahrhundert, die von hier aus gut zu sehen seien sollte. Aber man muss eben erstmal Ausschau halten…

(Wir haben’s dann übrigens, nach einigem Suchen, doch noch erspäht).

Da es mittlerweile schon ziemlich dunkel war, haben wir uns auf den direkten Rückweg nach Dingle gemacht – vielleicht macht Fungie, der berühmteste Delphin Irlands, der seit 25 Jahren in der Bucht von Dingle lebt und da offensichtlich auch nicht weg will, ja einen abendlichen Ausflug zum Hafen? Ich habe ihn sicherheitshalber laut gerufen…

….und DA! Ich glaube, da ist er! Da! Genau da!

Schade, dass es so dunkel ist… Ich werde wohl im Frühjahr nochmal wieder kommen müssen und mit dem Boot rausfahren müssen, damit ihr ihn dann auch sehen könnt;).

Nachdem wir uns mit einem Eis bei Murphy‘s, einer der berühmtesten Eisdielen Irlands (das Eis bekommt man nur in Dingle, Killarney und Dublin), gestärkt haben und uns noch durch so lustige Eissorten wie Irish Brown Bread (sehr seltsam) und Sea Salt (ungewöhnlich, aber lecker) probiert haben, ging es über die National Road wieder zurück nach Tralee.

Nach einem weiteren leckeren Abendessen haben wir einen weiteren gemütlichen Fernsehmädelsabend verbracht und uns dann noch Gedanken über die nächsten Reiseziele für die kommenden Monaten gemacht. Es gibt schließlich noch viel zu entdecken! Aber nach Kerry werde ich auf jeden Fall wiederkommen!

Vielen Dank noch einmal, Tara, für die tollen Tage an der Westküste! Ich habe mich sehr sehr wohl bei dir gefühlt und komme gerne möglichst bald wieder! Liebe Grüße an dich aus New Ross!

One of the other assistants, Tara, invited me to Tralee in County Kerry from the 26th to the 28th of November. I arrived there in the afternoon on Saturday and we went to the city center for a little while. After that, we had dinner at Tara’s house and did a girl’s evening later on with her flatmate Veronica.

On Sunday, we decided to go to Dingle Peninsula. The weather was quite good and we went to Castlegregory first, going to the beaches there and, of course, taking a whole bunch of pictures.

We then drove on to Conor Pass, which with 456 m is the highest pass in Ireland, and enjoyed the beautiful view on Brandon Bay. The road took us to Dingle and, from there on, to the western part of the peninsula, where we visited stone huts which were built in 2000 BC. The landscape here was stunning as well, and we could see great cliffs, the Ring of Kerry and the Blasket Islands.

Later in the afternoon we arrived at the Gallarus Oratory, an early Christian church built in the 8th century supposedly without any mortar (and it is dry inside anyway)…

It was quite dark already when we left that place, so we went back to Dingle, stopping in the harbour where we hoped to see Fungie, Dingle’s famous dolphin. (I called him a couple of times and I am quite sure that he came, but it might have been a bit too dark to spot him really…;)). We ended our trip in Murphy’s icecream parlour, one of the rare icecream parlours in Ireland, where we could try Irish brown bread icecream and seal salt icecream. Really! Quite interesting flavours, as you might imagine…

The day ended in Tara’s house, where we cooked dinner, watched TV and planned our next trips in beautiful Ireland!

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Die von der GDI (Gesellschaft der Deutschlehrer) organisierte Konferenz am 19. November war eine willkommene Gelegenheit, die anderen Assistenten wiederzusehen und erneut ein Wochenende im schönen Dublin zu verbringen. Vincent, mein Deutschlehrer, nimmt jedes Jahr an der Konferenz teil und hat mich netterweise bereits am Freitag mit dem Auto mitgenommen.

Gegen halb 8 habe ich Jenny, Dörthe und Mirjam getroffen und wir haben uns erstmal auf den Weg ins Hostel gemacht – in diesem Fall ein weiter Weg, denn unser Hostel lag nicht gerade zentral. Dafür war es unschlagbar günstig – was aber nicht nur an der Entfernung zum Zentrum lag, sondern auch daran, dass das ganze, um es mal vorsichtig auszudrücken, ziemlich lieblos eingerichtet war – es gab zum Beispiel im ganzen Haus keinen Lampenschirm, und der Spanplattenschrank war ohne Rückwand direkt an die Wand genagelt…

Irgendwie war der Hostelbesitzer mehr daran interessiert, seine Gäste dazu zu bringen, dass sie ihn auf ihre abendlichen Pubtouren mitnähmen, als dass er sich um sein Hostel kümmern wollte…

Wir haben das übrigens dankend abgelehnt, vor allem, nachdem er Jenny und Mirjam seinen Tanzstil, den er selbst als “Monkey-Style” bezeichnete, vorgemacht hat, und sind alleine ins Porterhouse in Temple Bar gezogen, wo wir die beiden österreichischen Assistentinnen Eva und Irina getroffen haben. Das Porterhouse ist übrigens ein ziemlich stylischer Pub, der sich über mehrere Etagen erstreckt und in dem wir natürlich nicht auf Livemusik verzichten mussten.

Die war in diesem Fall ziemlich rockig und ziemlich gut, so dass es Jenny und Eva nicht auf ihren Sitzen hielt (Jenny hat dann sogar noch eindrucksvoll den “Monkey-Style” vorgeführt;)…)

Man sieht, die Stimmung war gut, und dementsprechend sind wir auch seeehr lange geblieben, bevor wir uns auf den Rückweg ins Hostel gemacht haben…

Nach wenigen Stunden Schlaf haben wir uns am nächsten Morgen den “Luxus” gegönnt, mit dem Bus zum Trinity College zu fahren, wo die Konferenz stattfand (und natürlich saßen wir im Bus ganz oben in der ersten Reihe!).

Die Konferenz war eher unspektakulär. Ich fand es zwar toll, ein bisschen Uni-Feeling zu haben – schließlich fanden die Vorträge in einem Hörsaal im Trinity College, Irlands bekanntester und bester Universität statt – aber irgendwie hatte das keinen Einfluss auf die Qualität der Reden; die meisten waren ziemlich sinnlos. (Vincent hat dem übrigens später absolut zugestimmt und mir sogar gestanden, dass er eigentlich nur zur Konferenz geht, um die anderen Deutschlehrer zu treffen und sich mit ihnen zu unterhalten;)). Immerhin waren die Workshops ganz nett… und wir haben jede Menge Materialien bekommen, was natürlich immer gut ist!

Danach sind wir erstmal wieder zurück ins Hostel gelaufen, um uns ein bisschen auszuruhen und uns dann für den Abend vorzubereiten…

Da der Hostelbesitzer uns übrigens mitgeteilt hatte, dass wir die Heizung nur zwei Stunden pro Tag benutzen durften – alles darüber hinausgehende hätten wir extra bezahlen müssen – und da sie dann sowieso nicht ging, haben wir uns geholfen, indem wir alternative Wärmequellen – Stichwort Föhn und Glätteisen – angestellt haben;)…

Die Vorbereitung für den Abend war also durchaus intensiv, aber wohl nichts gegen das, was die Iren für einen Diskobesuch auf sich nehmen, wie wir dann feststellen mussten. Nachdem alle Assistenten sich noch auf ein Bier in einem Pub direkt an der Liffey getroffen hatten, sind Christin, Dörthe, Jenny, Franzy und ich in einen Club weitergezogen. Für die 10€ Eintritt, die wir bezahlen mussten, wurde uns einiges geboten. Nicht nur, dass die Irinnen unglaubliche Highheels tragen (10cm-Absätze Minimum) – sie haben auch einen sehr interessanten Kleidergeschmack, und das bei jeder Figur. (Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ihr diesen Anblick jetzt ertragen musstet – aber wir habens ja auch durchgemacht;)).

Darüber hinaus schienen die meisten in diesem Club genau an diesem Abend den Partner fürs Leben zu suchen, und das sollte natürlich nicht der erstbeste sein. Deswegen wurden die Kussfertigkeiten verschiedener potentieller Partner intensiv und im Wechsel ausgetestet… Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus!

Am nächsten Tag haben wir übrigens erst einmal ausgeschlafen und dann ausgiebig gefrühstückt. Nach einem Kaffee im Kylemore, einem Café direkt am Spire, haben Dörthe und Jenny sich wieder auf den Rückweg gemacht, während Christin und ich noch ein wenig shoppen gegangen sind, bevor auch wir Dublin wieder verlassen mussten.

Das Wochenende war in jeder Hinsicht erlebnisreich und vor allem nachts ziemlich unterhaltsam. Ich hoffe aber wirklich, dass ich für den nächsten Eintrag wieder ästhetischere Bilder präsentieren kann;). Bis dahin: cheers!

On November 19th, there was a conference for German teachers – a great opportunity to go up to Dublin again and to meet my fellow assistant teachers. Vincent, my German teacher, attended the conference as well and gave me a lift on the evening before the conference.

I met Dörthe, Jenny and Mirjam at 7.30pm and we walked to our hostel, which was not really near the city center. But it was cheap at least – not only because it was so far away from the center, but also because the owner didn’t care too much about the whole place: we didn’t see one lamp shade, the wardrobe didn’t have a back wall and we weren’t allowed to turn on the heating for longer than two hours per day (and in the end it didn’t work anyway).

We then walked back to Temple Bar district again, meeting the Austrian assistants Eva and Irina in an awesome pub called Porterhouse. Really nice live music was played, and Eva and Jenny soon took the opportunity to show their best dance moves;). But since the music was so good, we stayed longer than we wanted, so that the night was really short – the conference started quite early the next morning, so we took the bus to Trinity College, Ireland’s famous university.

The speeches at the conference were quite boring and not very helpful, but the workshops were okay – and we got a lot of teaching materials.

After that, we returned to the hostel in order to get ready for the evening. First we met the other assistants in a pub at the banks of the river Liffey and then us girls went to a club, where we couldn’t help staring at the high heels of the Irish girls, and their dresses – they wore mini dresses even if they were of heavy built (and most of them were). But it was quite entertaining for us to see;)!

On Sunday, we all slept long, than took our time for eating breakfast and finally headed back to Dublin’s city center. After drinking coffee (or tea, in my case) and a bit of shopping, all of us finally went back into our little home towns. It’s been a fun weekend, really, but I hope that the next pictures to be presented in my blog will be a bit more aesthetic;)…

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Falls eine Steigerung des guten Wetters überhaupt noch möglich war, war das am 07.11. der Fall (ich glaube, man merkt, dass ich jetzt schon etwas länger in Irland lebe – ich rede gerne übers Wetter…). Und so beschlossen wir, nach Norden, also Richtung Kilkenny, zu fahren.

Auf halber Strecke haben wir in Inistioge gehalten. Zu diesem Dorf findet man im Reiseführer folgenden Eintrag: “An den bewaldeten Ufern des River Nore, den eine anmutige Brücke aus dem 18. Jahrhundert überspannt, liegt das malerische Inistioge (270 Einw.) […] Die Gegend eignet sich wunderbar für Spaziergänge.”

Und da der Reiseführer bereits offensichtlich in Bezug auf das Dorf an sich Recht hatte, sind wir davon ausgegangen, dass er sich auch nicht täuscht, was die Spaziergangstauglichkeit der Gegend  angeht. Also haben wir tatsächlich, ganz kristinauntypisch;), das Auto mitten im Dorf stehen gelassen und einen Spaziergang zu den immerhin ca. 2 km entfernten Woodstock Gardens gemacht.

Woodstock House wurde im 18. Jahrhundert gebaut und von der Familie Tighe bewohnt. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Gartenanlage angelegt, in der schon seit diesen Zeiten ungewöhnliche und seltene Bäume und sonstige Gewächse, u.a. aus Asien und Südamerika, angepflanzt wurden. Und während das Haus im Verlauf des Irischen Bürgerkrieges 1921 ausbrannte, konnte die Gartenanlage bis heute erhalten werden.

(Dass wir den Besuch tatsächlich im kalten November gemacht haben, beweist das folgende Foto. Über Nacht hatte es nämlich Frost gegeben, der sich – auch mittags noch – an schattigen Plätzen im Garten bemerkbar machte…)

Von Inistioge fuhren wir weiter nach Thomastown, wo sich eine der schönsten Klosterruinen Irlands findet, nämlich Jerpoint Abbey. Gegründet im Jahr 1158, gehörte diese Abtei bis zur Auflösung im Jahr 1540 den Zisterziensern. Heute lassen sich noch der Kreuzgang, die Grundmauern der verschiedenen Chöre, ein Turm sowie verschiedene Grabmäler sehen. Westlich der Abtei befindet sich (angeblich) das Grab des heiligen St. Nikolaus, des Bischofs von Myra, der nach den Kreuzzügen hierhin gebracht und beigesetzt worden sein soll – jetzt wisst ihr also, wo DER Nikolaus begraben liegt…

Irgendwann am frühen Nachmittag sind wir dann tatsächlich sogar noch in Kilkenny angekommen, wo uns die irische Armee vor dem Kilkenny Castle eine kleine Vorführung ihrer Musikkünste gab – die übten da gerade für irgendeine offensichtlich in naher Zukunft anstehende wichtige Veranstaltung und die Soldaten marschierten dann im Gleichschritt salutierend an uns vorbei… Wir sind dann noch ein bisschen durch die Straßen gebummelt, haben in das ein oder andere Geschäft geschaut und uns am frühen Abend wieder auf den Rückweg nach New Ross gemacht.

Nur zu eurer Beruhigung, damit ihr nicht denkt, dass ich hier wettertechnisch total verwöhnt werde: Am nächsten Tag hat sich das Wetter wieder typisch irisch präsentiert – grauer Himmel, Regen und Wind…

The weather was still great on Daniel’s last day and so we decided to go north, to Kilkenny. But first we stopped at the scenic village Inistioge, where we did a little walk to and in the Woodstock Gardens, a garden which was layed out in the second half of the 19th century. A couple of unusual trees and plants, for example from Asia or South America, can be found here.

We then drove on to Jerpoint Abbey, which was built in 1158 but is now a ruin. The cloister, the tower, different chancels and a couple of tombs can still be seen today. Nearby, the grave of Saint Nikolaus, the bishop of Myra, can be found – he serves as the model for the German Nikolaus, which brings little presents to the children on December 6th.

In the early afternoon, we finally arrived in Kilkenny, where we went to Kilkenny Castle first where the Irish army was practising a march for some event at the very moment – that was quite entertaining. After a walk in the little streets, we returned to New Ross in the early evening.

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Das irlanduntypische Wetter hielt auch am 06. November an, sodass wir erst einmal ein bisschen New Ross herumspazierten und dabei auf Herrn Kennedy stießen – den hatte ich vorher noch gar nicht gesehen! Dessen Urgroßvater stammt nämlich aus der Nähe von New Ross, und 1963 hat JFK New Ross sogar besucht und hier und in Wexford unterhaltsame Reden gehalten.

Bei strahlendem Sonnenschein brachen wir dann zur Hook Peninsula im Süden des County Wexford auf. Unser erstes Ziel war der Duncannon Beach, der ganz anders aussah als bei meinem ersten Besuch im Oktober: Anstatt vom Wind fast weggepustet zu werden, konnte man jetzt die Sonne genießen, und das Wasser schwappte nicht in großen Wellen an den Strand, sondern plätscherte gemütlich vor sich hin.

Nur die Möwen waren noch da, genau wie beim letzten Mal.

Auch die Angewohnheit, mit dem Auto auf den Strand zu fahren, haben die Iren in der Zwischenzeit natürlich nicht abgelegt…

Um mal einen kleinen Eindruck von den Temperaturen Anfang November in Irland zu geben – es war so warm, dass es sich sogar im T-Shirt gut aushalten ließ!

Wir sind dann zu den beiden jeweiligen Enden des Strandes gelaufen, haben die Sonne genossen und die Möwen erschreckt;)…

…und ich habe ein paar lustige, erst kürzlich entdeckte Funktionen an meiner Kamera ausgetestet.

Kurz danach ging es weiter zum Leuchtturm Hook Head. Auch hier präsentierte sich das Meer ganz anders als beim letzten Mal, nämlich viel ruhiger. Wir sind ein bisschen auf den Klippen rumgelaufen und ich habe mich über die Sicht auf den Leuchtturm auf der einen Seite und über die ganze Fluss-/Meeresmündung auf der anderen Seite gefreut.

Nach einem kurzen Klippenspaziergang bleibt festzustellen: wer braucht schon das Mittelmeer, wenn er Irland hat? Die grüne Insel konnte an diesem Tag problemlos mit Portugal oder Spanien mithalten, wie sich bereits an dieser Stelle zeigte – und später noch zeigen würde…

Denn auch die nächste Bucht mit ihrem Sandstrand erinnerte eher an eine Bucht am warmen Mittelmeer als im (mittlerweile doch) kalten Irland…

Von den Klippen aus hatte man dann noch einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang über Hook Head, den wir bis zum Ende angeguckt haben, um dann im Dunkeln zurück nach New Ross zu fahren.

The weather was still just perfect on Nov. 6th, and after a little walk in New Ross, where we actually met JFK (whose great-grandfather was born nearby), we went on to Hook Peninsula. First we stopped at Duncannon Beach, enjoying the warm sun and a walk along on the sand, and then went on to Hook Lighthouse, where we did short walks on the cliffs.

Later on, we watched the sunset from another little bay on the peninsula and felt reminded of a mediterranean country, such as Spain or Portugal. Ireland really is the place to be!

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Am 05. November war Sightseeing angesagt. Zuerst gingen wir über den Campus von Trinity College…

…und dann weiter Richtung Grafton Street, nachdem wir kurz Molly Malone und die beiden mir bereits bekannten Kobolde besucht haben.

Um so viel Sightseeing überhaupt überstehen zu können, braucht man natürlich auch auf ernährungstechnischer Ebene eine gute Basis. Dafür ist Dublin ein gutes Pflaster… Ich präsentiere: den mit Schokoladen gefüllten UND ummantelten Doughnut!

Am Ende der Grafton Street liegt der Park St. Stephen’s Green, wo wir es uns für eine kurze Erholungspause gemütlich gemacht haben.

Von dort aus machten wir uns auf den Weg zum Merrion Square. Unterwegs gingen wir aber kurz ins National Museum of Ireland – National History, das eher einem Kuriositätenkabinett glich – es war vollgestopft (wirklich!) mit allen möglichen ausgestopften oder nachgebildeten Tieren.

Am Merrion Square angekommen, haben wir kurz dem guten alten Oscar Wilde einen Besuch abgestattet, bevor es, nach einem ausführlicheren Aufenthalt in der Henry Street, einer der Haupteinkaufsstraßen Dublins, zurück Richtung Hostel ging.

Unser Hostel war übrigens das Generator Hostel in Smithfield, das zwar nicht unbedingt das zentralste Hostel Dublins ist, aber sicherlich eines der stylischsten!

Abends um 6.00 Uhr haben wir dann den Bus nach New Ross genommen, wo wir nach weniger als drei Stunden Fahrt ankamen.

On Nov. 5th, we did a lot of sight seeing: Trinity College, Molly Malone (and her friends, the leprechauns), St. Stephen’s Green (a park), the National Museum of Ireland – Natural History, a cabinet of curiosities, displaying all kinds of animals in quite a small space, and Merrion Square with its Oscar Wilde Memorial. After a bit of shopping, we returned to our stylish hostel, the Generator Hostel, picked up our luggage and went on to the bus station in order to take the bus to New Ross at 6 pm, finally arrivin there after less than three hours of driving.

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Frühmorgens am 04. November habe ich mich in den Bus nach Dublin gesetzt, um mich – bei absolut unclichéhaften irischen Wetter – mittags mit Daniel in Dublin zu treffen. Wir haben zuerst unsere Sachen zum Hostel gebracht und sind dann zum Guinness Storehouse gegangen, das wirklich sehr beeindruckend und anschaulich über den Herstellungsvorgang von Irlands berühmtesten Bier informiert.

Die Ausstellung fängt mit einer Präsentation der Zutaten Wasser, Hefe, Gerste und Hopfen an.

Weiter geht es mit dem Brauprozess, der in allen Stadien ausführlich erklärt wurde.

Natürlich durfte man “nach dem Brauprozess” schon einmal ein Schlückchen Guinness probieren…

In den oberen Geschossen gab es dann Poster, Plakate usw. aus der Guinesswerbung sowie Merchandise-Artikel zu sehen und auch Informationen über den Guinness-Export.

Übrigens, die Harfe wurde in dieser Form relativ bald nach der Etablierung der Marke Guinness rechtlich geschützt – lange bevor die irische Regierung überhaupt darauf kam, dieses irische Symbol für ihre Zwecke zu verwenden. So kommt es, dass die “Guinness-Harfe” nach rechts zeigt, während die “irische Harfe” nach links zeigt – wovon man sich anhand jeder irischen Euro-Münze überzeugen kann…

Ganz oben im Guiness Storehouse befindet sich die Gravity Bar, in der man dann sein wohlverdientes Guinness trinken kann. Mit Blick über ganz Dublin. Und, wenn man Glück hat, sogar mit Sonnenuntergang…

Nach einem kurzen Stop im Shop – ich bin jetzt stolze Besitzerin von zwei Eierbechern in Guinness-Pint-Form, großartig! – sind wir Richtung Temple Bar gegangen, haben was gegessen, sind haben kurz die Einkäufe des Tages im Hostel verstaut und den Tag dann bei Pint, Pint und Gesang in einem Pub in Temple Bar ausklingen lassen.

On Nov. 4th, I took the bus to Dublin in order to meet Daniel there. We went to our hostel first and then to the Guinness Storehouse, which is the museum/ exhibition informing visitors about the production of Ireland’s most famous beer. The exhibition starts with the different ingredients of Guinness – water, yeast, hops and barley and goes on with the processes of brewing this beer.

There’s also information on advertising Guinness and on “Guinness all over the world”. The last storey contains the so called Gravity Bar, from which the whole city of Dublin can be viewed while you drink your Guiness. Very spectacular – in particular at the time of sunset…

We then went on to the district “Temple Bar”, where we had dinner in a nice Italian Restaurant. After leaving our shopping bags in the hostel, we went back to this district and spent the evening in a pub where great live music was played.

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Am 1. November war das Wetter schon morgens unglaublich gut, und als alle erfolgreich aufgestanden waren und wir zusammen gefrühstückt haben, haben wir uns in drei Autos – Kims, Christins und meinem – auf dem Weg Richtung Norden gemacht, weil wir abends alle weiter zu Jenny fahren wollten, um dort zu übernachten. In Cong haben Kim und ich unsere Autos abgestellt, weil wir von dort aus mit Christins Auto weitergefahren sind.

Schon nach einigen Kilometern in Connemara – so heißt diese sehr ursprüngliche Region nördlich von Galway, die zur irischsprachigen Gaeltacht gehört und berühmt für ihre beeindruckende Natur ist – mussten wir das erste Mal stoppen, weil sich uns eine beeindruckene Aussicht auf den Loch Corrib bot.

Hier habe ich auch mein erstes in Irland lebendes Connemara-Pony gesehen – zwar nicht ganz freilebend, sondern auf einer Wiese bei einem irischen Häuschen, aber immerhin!

Auf kleinen Straßen sind wir weiter Richtung Westen gefahren – immer wieder unterbrochen von dem ein oder anderen kleinen Fotostop.

…zuerst an Leenane vorbei, das am Killary Harbour liegt, dem einzigen Fjord Irlands.

Die Landschaft erschien uns irgendwie immer irischer, was vielleicht auch daran lag, dass überall an – um nicht zu sagen auf – der Straße gemütlich Schafe herumlagen und -standen, die sich von den vorbeifahrenden Autos nicht besonders beeindrucken ließen.

Irgendwann sind wir bei Kylemore Abbey, einem schlossartigen Anwesen aus dem 19. Jahrhundert, das von Benediktinerinnen genutzt wird, angekommen und haben – natürlich – einen Fotostop gemacht. (Das Gebäude ist aber auch wirklich beeindruckend und sehr malerisch direkt am See.)

Nach weiteren fünf Kilometern kamen wir in Letterfrack an, wo sich der Eingang des Connemara National Park befindet. Dort haben wir einen kleinen Spaziergang unternommen, bei dem ich zu meiner großen Freude weitere (fast freilaufende) Connemara-Ponys gesehen habe.

Von weiter oben hatte man eine tolle Sicht auf die umliegenden Seen und Hügel!

Vom Nationalpark aus ging es weiter in das am Atlantik gelegene Städtchen Clifden, von wo wir uns zur 12 km langen “Sky Road”, einer Rundstraße über eine westlich von Clifden gelegene Halbinsel, aufmachten. Tatsächlich hatte man auf dieser Straße manchmal das Gefühl, direkt in den Himmel zu fahren, während man immer wieder das Meer sehen konnte – was uns zu vielen bewundernen “Aaahs” und “Ooohs”  verleitete und einmal zu einem erschrockenen “Aaaooah”, als plötzlich ein entgegenkommendes Auto über die nächste Hügelkuppe schoss, das man, wie meistens in Irland, nicht hatte kommen sehen können…

An einem Aussichtspunkt sind wir noch einmal ausgestiegen, haben uns den Wind um die Nase pusten lassen und die wunderbare Aussicht über das Meer und die dem Festland vorgelagerten Inseln genossen. Und auf die Kühe, die malerisch auf der nächsten Wiese herumstanden.

Auf dem weiteren Weg haben uns die Iren mit diesem Straßenschild noch ein witziges Beispiel ihrer Kreativität gegeben…

Nachdem wir die “Sky Road” wieder verlassen hatten, haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Mittlerweile war es nämlich auch richtig dunkel geworden, wir waren alle ziemlich müde und freuten uns schon auf vernünftige Betten in Jennys Haus.

In Cong haben Kim und ich uns wieder in unsere Auto gesetzt und so sind wir alle in einer kleinen Kolonne bis nach Ballinrobe, Jennys Wohnort, gefahren. Dort haben wir jede Menge Pizza gegessen, mit Jennys Vermieterin Caroline gequatscht und uns mit dem Film “P.S., I love you“, der teilweise in Irland spielt und tolle Bilder von den Wicklow Mountains (fast bei mir um die Ecke – vielleicht ja das nächste Ziel?!) zeigt, einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher gemacht, bevor wir dann hundemüde ins Bett gefallen sind.

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich nach Westport fahren, aber da es den ganzen Tag in Strömen geregnet hat, haben wir den Tag verquatscht und sind dann am späten Nachmittag wieder in unsere jeweiligen Städtchen aufgebrochen. Weil ich in Galway noch in den Berufsverkehr geraten bin, war ich erst gegen 22.00Uhr in New Ross und war froh, am nächsten Tag einen gemütlichen “Nichts-tun-und-Fotos-angucken”-Tag einlegen zu können.

Nach Connemara werde ich auf jeden Fall noch einmal fahren! Die Landschaft ist unglaublich beeindruckend; oftmals weiß man gar nicht, wohin man zuerst gucken soll, weil alles, was man sieht, einfach so schön und irisch ist – also ein absolut lohnenswertes Ziel!

On November 1st, the weather was just beautiful – sunny and a blue sky – and so we drove to Connemara, a region belonging to the Gaeltacht, which is characterised by its inhabitants still using the Irish language. The countryside is just tremendously beautiful and so we stopped every other kilometer in order to take pictures, for example of Loch Corrib, of Killarney Harbour – Ireland’s only fjord – of Kylemore Abbey and of Connemara National Park, where a couple of Connemara’s famous ponies could be seen as well as a beautiful view over the hills and the sea. The whole landscape appeared to be quite rough and typically Irish, especially since a lot of sheep were lying next to the road and not caring too much about the cars driving right beside them.

We also took the “Sky Road”, a 12km drive along Clifden Bay with stunning views on the Atlantic and a couple of isands near to the coast. We stopped at one of the highest points and had a closer look at a couple of cows while the wind was blowing all around us. 

In the evening, we drove to Ballinrobe, the village where Jenny, one of the other girls, lived, where we spend the evening eating pizza, chatting with Jenny’s roommate Caroline and watching the movie “P.S. I love you”, which in parts is set in Ireland.

It was raining the next day, so we stayed in the house until about 5pm. Then we all went back to our respective towns. I arrived in New Ross at about 10pm, because the traffic in Galway was sooo heavy.

Connemara was one spot of a kind – such a beautiful place! I hope that I will be able to go back next spring!

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